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Edward Snowden: Neues Dokument schockt die USA

Das komplette Budget der US-Geheimdienste wurde nun in einem weiteren Dokument von Edward Snowden preisgegeben. Seit den Anschlägen vom 11. September 2001 gaben die 16 Behörden demnach über 52 Milliarden Dollar aus.

178 Seiten umfasst das neue Dokument, das genau die Ziele, Prioritäten und Probleme der 107.000 Mitarbeiter aufzählt. Dabei nimmt die CIA am meisten Platz ein. 14,7 Milliarden Dollar gingen an den Geheimdienst. Die NSA selbst ist mit 10,3 Milliarden Dollar vertreten.

Als Konsequenz aus der NSA-Affäre versprachen die USA nun mehr Transparenz. Es soll nun jährlich ein Bericht veröffentlicht werden, wie oft Telekomfirmen dazu gezwungen werden, Daten weiterzugeben.


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WebReporter: George Taylor
Rubrik:   Politik
Schlagworte: USA, Dokument, Edward Snowden
Quelle: www.nzz.ch

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26 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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30.08.2013 10:49 Uhr von NoPq
 
+34 | -8
 
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Das von Paranoia geplagte Volk mit dem Schuldenlimit, das es eigentlich nicht wert ist, als solches bezeichnet zu werden.

Und diese Lippenbekenntnisse werden an der Situation ebenfalls nichts ändern.
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30.08.2013 10:52 Uhr von Bildungsminister
 
+18 | -15
 
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"Edward Snowden: Neues Dokument schockt die USA"

Mal davon ab, dass von "schockt" nicht ein Wort in der Quelle steht, auch nicht als Synonym, ist das auch bei weitem nicht die Wahrheit. Eigentlich ist es eher so, dass es in den USA so gut wie niemanden interessiert. Mal ab von der "Washington Post", die ja mittlerweile so etwas wie der rechte Arm des britischen Guardian ist, hat keine der großen Zeitungen oder Nachrichten-Magazine das Thema präsent oder auf Seite 1. Teils wird es nicht einmal behandelt.

Von "schock" ist man also weit entfernt. Schocken tut es maximal die Europäer, und da primär die Deutschen, denen man so etwas super als riesen Skandal verkaufen kann, was dann aber auch maximal etwas von Brot und Spiele hat, und morgen schon niemanden mehr interessiert.
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30.08.2013 10:54 Uhr von schildzilla
 
+13 | -8
 
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Klar die Berichte werden auch garantiert “aufschlussreich“ und “ehrlich“ sein, so wie man es vom Ami kennt!
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30.08.2013 11:19 Uhr von Granatstern
 
+3 | -6
 
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Hihihi .. mehr fällt mir gerade nicht ein =)
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30.08.2013 11:21 Uhr von Andreas-Kiel
 
+40 | -5
 
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@Seth68:

Falsch.

1) Er verhökert keine Daten (was würde Ihm überhaupt alles Geld der Welt bringen, wenn er lebenslang von CIS etc. gejagt wird?)

2) Er schadet keinesfalls der restlichen westlichen Welt (warum auch?)

3) Er schadet seinem Land? Nunja, da er diverse Mißstände aufgedeckt hat, ist das Ansehen der USA tatsächlich gesunken - allerdings doch nicht wegen seiner Veröffentlichungen, sonder weil es eben eine Sauerei ist, was die Geheimdienste etc. da so veranstalten. Insofern schadet er den Geheimdiensten, aber das Land als Gesamtes hat nun auch die Chance, die Mißstände zu beseitigen und wieder für Vertrauen sorgen.
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30.08.2013 11:29 Uhr von ThomasHambrecht
 
+11 | -0
 
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Den Amis dürfte das alles wurst sein. Deren Vergangenheit ist 9/11. Wir haben durch den 2. Weltkrieg und die DDR eine andere Erfahrung gemacht. Daher sind nur wir geschockt.
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30.08.2013 11:41 Uhr von Falap6
 
+18 | -0
 
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@Seth

Wieso schaden? Er sorgt für mehr Transparenz, einer der Wahlkampfversprechen von Obama. Er sollte ihm dafür danken, dass er ihm dazu verholfen hat.
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30.08.2013 12:00 Uhr von svizzy
 
+16 | -0
 
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@falap
gut das du wahlversprechen obamas ansprichst.
vor der wahl 2008 hat der nämlich versprochen, das whistleblower sogar unterstützt und ermutigt werden sollen um eventuelle missstände zu beseitigen. das stand auch bis vor kurzem noch auf der seite der demokraten aber wurde vor kurzem entfernt.



[ nachträglich editiert von svizzy ]
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30.08.2013 12:02 Uhr von Eleanor_Rigby
 
+10 | -1
 
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52 Mrd $ in 12 Jahren?
Das sind ja lächerliche 4,3 Mrd $ pro Jahr - und das für alle US-Geheimdienste.

LOL! Wers glaubt ;)
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30.08.2013 12:59 Uhr von Senfgeist
 
+5 | -2
 
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"wie oft Telekomfirmen"... Telekomfirmen??? WTF?
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30.08.2013 13:04 Uhr von PeterLustig2009
 
+1 | -1
 
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Was ist so schockierend daran wenn Budgetpläne veröffentlicht werden.

Dass NSA und Co. nicht gerade wenig Geld bekommen war doch vorher klar
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30.08.2013 13:04 Uhr von Trolltech
 
+5 | -1
 
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Es sind 52 Mrd. Dollar pro Jahr...
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30.08.2013 13:47 Uhr von hasennase
 
+0 | -3
 
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52mrd in 12 jahren ist doch lächerlich. wo ist das problem ?
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30.08.2013 14:05 Uhr von ROBKAYE
 
+2 | -1
 
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Ich bin schockiert...

@Seth

http://recentr.com/...

[ nachträglich editiert von ROBKAYE ]
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30.08.2013 14:08 Uhr von ROBKAYE
 
+0 | -0
 
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30.08.2013 14:10 Uhr von grandmasterchef
 
+0 | -1
 
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Was eigentlich der Unterschied zw NSA und CIA? Wozu braucht es da 2 Geheim-Dienste?
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30.08.2013 14:53 Uhr von Andreas-Kiel
 
+3 | -0
 
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Auf Spiegel Online steht, daß die 52,6 Millionen $ allein dieses Jahr zur Verfügung gestellt wurden!

Nicht, wie hier einige meinen, in 12 Jahren.
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30.08.2013 15:08 Uhr von Bildungsminister
 
+3 | -1
 
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"Was eigentlich der Unterschied zw NSA und CIA? Wozu braucht es da 2 Geheim-Dienste?"

In Deutschland gibt es auch mehrere Geheimdienste, bzw. Nachrichtendienste wie man sie hier nennt. BnD, BfV, MAD, die Feldnachrichtentruppe der Bundeswehr, in den 16 Bundesländern jeweils mehr oder minder autarke Verfassungsschutzbehörden, und das IKTZ. Insgesamt gibt es in Deutschland damit 21 Nachrichtendienste die in den meisten Fällen für sich alleine arbeiten.

In den USA ist das nicht anders. Da gibt es lokale, überregionale, inländische, ausländische und andere Dienste, die entweder unterschiedliche, teils gleiche, oder auch generell gleiche Aufgaben erfüllen. Die einen sammeln Informationen, die anderen arbeiten präventiv, die anderen reagieren nur, die anderen werten aus, usw., usw. Was oft vergessen wird ist, dass die USA ein gutes Stück größer als Deutschland sind, viel mehr gibt es Bundesstaaten, die die Größe von Deutschland haben. Die Aufgaben sind also ungleich größer und oft auch vielschichtiger.

Wenn es aber um NSA und CIA geht, dann ist die NSA vor allem für die Beschaffung von Informationen durch Überwachung verschiedener technischer Kommunikationswege zuständig, während die CIA sich vornehmlich auf die Gewinnung von Informationen aus menschlichen Quellen stützt und zudem im hohem Maße auch (geheime) Operationen im Ausland durchführt. Im Fachjargon nennt sich das eine Signals Intelligence und das andere Human Intelligence.
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30.08.2013 15:49 Uhr von Bildungsminister
 
+1 | -2
 
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" Während sie nichtmal in der Lage sind für ihre eigene Bevölkerung zu sorgen."

Ohne diesen Vergleich hätte man deinen Kommentar so stehen lassen können. Mal unabhängig davon, worauf du anspielen willst, kannst du das wohl kaum vergleichen.

Was du implizierst ist, dass man mehr Geld für die Menschen, und weniger für das Militär ausgeben müsste, dann würde es allen gut gehen. Leider funktioniert das hier in Deutschland auch nicht. Nicht ohne Grund gibt es immer mehr Tafeln, die Arche für anständige Speisung von Kindern, und immer mehr Menschen ohne ausreichende Krankenversicherung und dergleichen.

Bevor man also solch gewagte Vergleiche angeht, sollte man erst einmal vor der eigenen Haustür kehren. Mal davon ab, dass die USA auch ein unwesentlich höheres Wirtschaftseinkommen und einen nur marginal höheren Gesamthaushalt als Deutschland haben. (Achtung: Sarkasmus!)

[ nachträglich editiert von Bildungsminister ]
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30.08.2013 16:36 Uhr von Andreas-Kiel
 
+3 | -0
 
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@Bildungsminister:

Naja, bei uns wird jeder aufgefangen bzw. unser Sozialsystem verhindert, daß jemand verhungern muß, weiterhin ist normalerweise jeder krankenversichert, sodaß auch dabei eine Grundversorgung gesichert ist. Davon ist die USA weit entfernt.
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30.08.2013 16:52 Uhr von Bildungsminister
 
+3 | -5
 
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@Andreas-Kiel

Das ist aber auch maximal Wunschdenken, denn die Realität sieht ganz anders aus. Wie gesagt, so etwas wie Tafeln oder die Arche für Kinder gibt es ja nicht, weil das deutsche Sozialsystem so super wäre und es alle auffängt. In der Theorie magst du recht haben, in der Praxis sind die bürokratischen Hürden allein schon so hoch, dass sie kaum jemand erklimmen kann.

Es ist aber immer wieder spannend, wie gerade Deutsche glauben sie hätten die Position anderen moralische Vorhaltungen zu machen, obwohl es hier genug eigene Probleme gibt. Und dann kommen da eben so Halbwahrheiten hinzu. Denn auch in den USA muss von der reinen Theorie her niemand verhungern, und ebenso wie es hier karitative Einrichtungen übernehmen Menschen zu versorgen die durchs Raster fallen, und eben nicht der Staat, gibt es das gleiche dort auch.

Trotzdem kann man unmöglich vom deutschen Wohlfahrtssystem, dass für die meisten Länder nicht einmal finanzierbar wäre, (für Deutschland im Grunde auch nicht, aber das ist ein anderes Thema) auf vollkommen andere kulturelle Systeme schließen. In den USA zählt die Eigenständigkeit viel mehr, was aber auch bedeutet, dass die Möglichkeiten auch ungleich höher sind. Das bedeutet aber auch, dass jeder irgendwo für sich allein verantwortlich ist. Das gibt es hier nicht, weswegen man das von hier auch nicht bewerten kann, maximal aus der deutschen Perspektive. Hier werden die meisten Menschen zur Unselbstständigkeit erzogen und wo es geht an die Hand genommen. In gleichem Maße erwarten Deutsche das dann auch von anderen.

Ich könnte dir nun aufzeigen, dass das mit der Krankenversicherung in Deutschland auch nicht mehr so ist. Erst jüngst gab es wieder eine Debatte darüber, wie ungern Rentner oder Behinderte von den Krankenkassen aufgenommen werden. Oder versuche mal als ehemals Selbstständiger in eine gesetzliche Versicherung zu kommen. Das mag in der Theorie reguliert sein, in der Praxis ist diese Regulierung aber Utopie.

Ich weiß, der Deutsche sieht sich gern als etwas Besseres, dafür ist er schließlich auch im Ausland bekannt, aber auch hier sieht die Realität meist ganz anders aus. Von Hungerlöhnen und dergleichen habe ich da noch gar nicht angefangen.

Aber gut, das führt eventuell auch einfach am Thema vorbei. :)
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30.08.2013 17:19 Uhr von Borgir
 
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Was die NSA und die USA angeht schockt mich gar nichts mehr.
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30.08.2013 23:10 Uhr von Maika191
 
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Fakt ist, wenn alle Länder der Welt ihr Militär abschaffen würden und alle Militärausgaben auf 0 senken würden und das Geld stattdesen ins Sozialwesen, Gesundheitswesen, Bildung, Infrastruktur, Forschung und Wissenschaft und und und stecken würde, würde es uns allen auf der Welt besser gehen.
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30.08.2013 23:19 Uhr von Arne 67
 
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Also langsam frag ich mich schon, " Was hat denn Snowden überhaupt getan , außer jedliche Daten der NSA zu kopieren..."
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02.09.2013 08:42 Uhr von Andreas-Kiel
 
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@Bildungsminister:
²Das ist aber auch maximal Wunschdenken, denn die Realität sieht ganz anders aus."

Naja, Hartz 4 bekommt so ziemlich jeder, der es beantragt/braucht. Die wenigen Fälle, wo Hartz 4 gekürzt wird, da der Bezieher eben nicht mittellos ist oder schwarz arbeitet, sind super selten und dann auch berechtigt.

"Es ist aber immer wieder spannend, wie gerade Deutsche glauben sie hätten die Position anderen moralische Vorhaltungen zu machen, obwohl es hier genug eigene Probleme gibt."

Das würde ich mir nie rausnehmen und optimal ist unser System sicherlich auch nicht.

"Oder versuche mal als ehemals Selbstständiger in eine gesetzliche Versicherung zu kommen."

Das war tatsächlich einmal ein Problem, ist jetzt aber gelöst. Ehem. Selbstständige, die jetzt angestellt sind oder z.B. Hartz 4 beziehen, müssen von gesetzlichen Krankenkassen aufgemommen werden.

"Ich weiß, der Deutsche sieht sich gern als etwas Besseres,"

Das stimmt so nicht und habe zumindest ich auch nie behauptet.

"Von Hungerlöhnen und dergleichen habe ich da noch gar nicht angefangen."

Da gebe ich Dir voll recht. Der Unterschied von Hartz 4 zum Niedriglohn ist einfach viel zu gering, sodaß die Motivation oft nicht so groß ist und man sich tatsächlich fallen läßt und vom Sozialsystem auffangen läßt.
Allerdings ist das auch nicht erstebenswert, da das eben nur zum Überleben reicht.

Es ist leider noch kein perfektes System erfunden worden und jedes System hat so seine Nachteile.

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