30.08.13 06:31 Uhr
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Deutsche Bahn will flächendeckende Bahnhofsüberwachung

In einem "Bild"-Interview zum Thema Sicherheit an deutschen Bahnhöfen haben Innenminister Hans-Peter Friedrich und Bahn-Chef Rüdiger Grube eine klare Linie angekündigt: Immer mehr Bahnhöfe sollen mit Videokameras überwacht werden.

Hintergrund sind Drohungen der Terrororganisation al-Qaida. Sie will Schnellzüge in Europa angreifen. Die Bahn reagiert mit stärkerer Überwachung. Insgesamt 60 Millionen Euro sollen in den kommenden sechs Jahren in Service, Sicherheit und Sauberkeit investiert werden.

Immerhin zwölf Millionen Euro davon trägt der Bund. Vorrangiges Ziel ist die Ausweitung der Videoüberwachung an mehr Bahnhöfen. Aktuell sind es schon 640 Stück. So will Bahn-Chef Grube die täglich 7,5 Millionen Bahnfahrer schützen.


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WebReporter: MSeder
Rubrik:   Wirtschaft
Schlagworte: Überwachung, Deutsche Bahn, Hans-Peter Friedrich, Rüdiger Grube
Quelle: www.bild.de

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13 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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30.08.2013 06:31 Uhr von MSeder
 
+17 | -1
 
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Reicht eine Überwachung gegen Terroranschläge? Können Kameras Verbrechen wirklich verhindern oder erst im Nachhinein zu ihrer Aufklärung beitragen?
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30.08.2013 06:37 Uhr von Borgir
 
+12 | -3
 
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Kameras verhindern keine Verbrechen, das sollte man doch so langsam begriffen haben.
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30.08.2013 07:06 Uhr von brycer
 
+11 | -1
 
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Kameras können keine Verbrechen verhindern - zumindest nicht zwangsweise.
Die Chance dass man schon im Vorfeld Beobachtungen macht steigt aber.
Da geht es auch nicht nur um Terroranschläge.
Für die immer mehr werdenden S- und U-Bahn-Schläger erhöht sich da vielleicht die Hemmschwelle und es kann eventuell auch früher eingegriffen werden.
Nein, wir müssen nicht nur Angst vor Terror haben - wir müssen auch Angst vor uns selber bzw. vor unseren Mitbürgern haben.
Die Zeiten sind längst vorbei, als man sich noch einigermaßen unbeschwert auf Bahnhöfen bewegen konnte. :-(
Dazu ist es allerdings auch notwendig die installierten Kameras zuu überwachen. Rein die Installation reicht da nicht aus.
Jetzt hören sich die 60 Millionen erst mal viel an. Aber verteilt auf 6 Jahre bleiben dann por Jahr nur noch 10 Millionen. Das Teilt sich dann auch noch in drei Bereiche auf (Service, Sicherheit und Sauberkeit).
Wieviele Bahnhöfe gilt es da zu überwachen und sauber zu halten?
Wie viele Kunden hat die Bahn pro Jahr? Was nimmt sie dadurch noch mal ein?
Wenn ich das dann mal rechne bleiben wohl für jeden Bahnkunden pro Jahr nur wenige Cent - oder gar nur weniger als einer - übrig. So viel ist also der Bahn Sicherheit wert?
"Entschuldigung Herr Grube. Glauben sie die Terroristen sind auf der Brennsuppe daher geschwommen? Glauben Sie nicht dass die Terroristen ihre Vorbereitungen eventuell dann an Bahnhöfen treffen, die nicht Videoüberwacht sind?
Aktuell sind 640 Bahnhöfe Videoüberwacht. Wie viele Bahnhöfe hat die Bahn insgesamt?"

Diese 10 Millionen/Jahr sind doch nur eine Art Alibi, damit man sagen kann: ´Seht her, wir tun was´
;-P
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30.08.2013 09:03 Uhr von SN_Spitfire
 
+1 | -2
 
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Kann ich nur begrüßen.
Hier gehts ja nicht nur um mögliche Terroranschläge, sondern auch um die bisher verübten Schlägereien.
Da diese zu 95% von Menschen aus Deutschland verübt werden, ist eine nachträgliche Aufklärung und Festnahme der Täter durchaus möglich und sinnvoll.
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30.08.2013 09:20 Uhr von mort76
 
+4 | -0
 
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...einen solchen Anschlag könnte ich innerhalb einer Stunde ohne weitere Vorbereitungen nur mit dem Werkzeug in meiner Garage bewerkstelligen- inwiefern würde eine Kamera das verhindern?
Ich meine...wenn ICH sowas innerhalb einer Minute planen kann, dann wird ein Terrorist das auch können.
Und eine Bombe im Zug läßt sich mit Kameras auch nicht verhindern.
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30.08.2013 09:30 Uhr von Suffkopp
 
+1 | -2
 
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Und jetzt kommen bestimmt wieder die linken Chaoten dick vermummt aus ihren Löchern um Kameras zu "killen".
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30.08.2013 09:56 Uhr von LucasXXL
 
+2 | -0
 
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Will man die totale Überwachung schiebt man den "Terror" vor!
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30.08.2013 10:20 Uhr von Jlaebbischer
 
+1 | -0
 
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Wozu muss ein Terrorist auf den bahnhof, um einen Schnellzug anzugreifen?

Immerhin liegen Tausende Kilometer in der Regel ungesicherte Bahngleise in Deutschland.

Stimme ansonsten Lucas XXL ziemlich zu, wenn man den Aspekt der höheren Sicherheit vor Dieben und Schlägereien nicht Ausser Acht lassen darf. Aber es hat sich ja schon gezeigt, dass die meisten sich auch nicht durch kameras abschrecken lassen.
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30.08.2013 10:24 Uhr von mort76
 
+1 | -0
 
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Suffkopp,
wie wo, beispielsweise?
Heute hängen überall Kameras- wie viele von denen hast du denn schon "von dick vermummten linken Chaoten beschädigt" vorgefunden, oder: wie oft liest man von sowas?
Ich finde ungefähr vier Meldungen deutschlandweit über sowas, und in keiner geht es um "linke Chaoten".
Also- aus welche Grund dichtest du den Linken das an?
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30.08.2013 11:23 Uhr von Draco Nobilis
 
+1 | -0
 
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Die Kernfrage ist ja was bewirken Kameras an Bahnhöfen.

1. Verhinderung von kriminellen Handlungen?
Nein

2. Heraufsetzen der Hemmschwelle für kriminelle Handlungen?
Beweise für ein Ja sind nicht erbracht

3. Helfen Kameras kriminelle Handlungen im nachhinein aufzuklären?
Denke schon. Genaue Stärke der Wirkung ist mir aber unbekannt.
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30.08.2013 11:40 Uhr von Suffkopp
 
+0 | -0
 
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@mort76 - getroffen?

Und wenn Du nur 4 Meldungen findest ist es doch gut. Da kann man ja direkt auf alle schließen, denn das wird bei Meldungen zu anderen Dingen ja auch gemacht.

Dazu passt natürlich http://www.shortnews.de/...


[ nachträglich editiert von Suffkopp ]
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30.08.2013 15:58 Uhr von mort76
 
+0 | -0
 
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Suffkopp,
was meinst du mit "getroffen"?
Ich kenne keine Linken, die Kameras oder sonstwas zerstören, meine eigenen Hobbys basieren auch nicht auf Sachbeschädigung, und selbst in deinem eigenen Link ist davon die Rede, daß "keine rechte Begeisterung" für diese Aktivität in der linken Szene aufkommen mag, und die drei Kameras, die dort erwähnt werden, machen den Bock jetzt auch nicht mehr fett...also, inwiefern sollte mich das treffen?

Wenn ich so gut wie keine Meldungen über das Problem der von Linken zerstörten Kameras finde, so schließe ich davon wirklich auf die Gesamtheit der Vorfälle, selbst, wenn man Fußballrowdys und Jugendliche mit einkalkuliert, und die Vorfälle sind nunmal nicht der Rede wert, wenn man bedenkt, daß die Kameraüberwachung wirklich kritisch gesehen werden muß.

Und wenn man bedenkt, daß Kameras auch noch ein äußerst leichtes Ziel sind, und das Problem sicher, wenn es existieren würde, an die große Glocke gehängt würde (Autobrandstiftungen werden laut Pressemeinung ja auch prinzipiell von Linken begangen, ohne, daß man mal irgendwen erwischt hätte), kann man nur zu dem Schluß kommen:
Das ist eine Unterstellung, aber keine Tatsache.

Da kann ich genausogut sagen, daß nun bald vermummte FDP-Leutheusser-Schnarrenberger-Fans ja sicher massenweise Kameras zerstören werden- das wäre genauso sinnvoll, also garnicht, aber genauso plausibel.
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31.08.2013 09:44 Uhr von mort76
 
+0 | -0
 
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...für echtes Sicherheitspersonal müßte man halt noch deutlich mehr Geld ausgeben...Kameras sind jedenfalls nur Augenwischerei- wer soll die Videoaufnahmen denn so kontrollieren, daß es Sinn macht?

Von diesen Kameras bekommt man vielleicht im Nachhinein schöne Bilder fürs Fernsehn, wenn mal was passiert ist, aber eine Kamera erkennt keine Bombe in einer Tasche, keine durchgeflexten Schienen irgendwo im Nirgendwo, und niemand wird ernsthaft glauben, daß da tausende Leute vor Bildschirmen sitzen, um die Polizei rechtzeitig zu alarmieren, wenn mal was auf dem Bahnsteig passiert.

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