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"Schleichende Erosion": Ostprodukten sterben die Käufer weg

Spreewalder Gurken oder Würste aus Eberswalde waren unter anderem kurz nach der Wiedervereinigung sehr gefragte Ost-Produkte. Doch nach über zwanzig Jahren ist das Interesse an diesen Ost-Marken stark zurückgegangen.

Die Zielgruppe für die Ost-Produkte hat sich in den vergangenen Jahren stark verkleinert und ist immer älter geworden. Es handelt sich um eine schleichende Erosion, die Kunden sterben quasi weg.

Den jungen Kunden fehlt einfach der Bezug zu den früheren DDR-Marken.


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WebReporter: rheih
Rubrik:   Freizeit
Schlagworte: Marke, Produkt, DDR, Käufer
Quelle: www.dir-info.de

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10 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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29.08.2013 17:11 Uhr von majorpain
 
+9 | -2
 
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Denke sie vermarkten es einfach nicht gut.

Könnten ja sagen gutes aus Deutschland oder gutes aus der Region etc.
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29.08.2013 17:16 Uhr von magnificus
 
+6 | -2
 
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Spreewalder und Eberswalder sind lecker. Unbedingt probieren!
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29.08.2013 17:18 Uhr von fraro
 
+3 | -3
 
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Irgendwie schon klar.

Dabei gibt es aber einige Ostprodukte, die wirklich überzeugen können. Dazu kommt, dass es bei einigen keine direkte Konkurrenz aus Westproduktion gibt.

Nur leider findet man die Ostprodukte kaum noch in den Regalen in den alten Bundesländern.

Wäre wirklich schade, wenn diese Waren verschwinden würden.
Nur, wenn man ehrlich ist, sind doch sowieso fast alle dieser Unternehmen vom "Westen" aufgekauft und verkaufen noch unter dem alten Label.
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29.08.2013 19:40 Uhr von michel29
 
+5 | -2
 
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Naja so ganz stimmt es auch nicht....nehmen wir mal die ´´Knusperflocken´´ die schmecken nicht mehr (im Ansatz) wie das Original-also die Dinger sind immer süßer geworden/die geschmackliche Qualität ist rückläufig und deswegen kauf ich mir die nicht mehr und aus dem familiären Umfeld hör ich genau das gleiche...

Sofern Qualität und Preis in einem Guten Verhältnis stehen, ist der Ursprung der Ware total nebensächlich....
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29.08.2013 20:18 Uhr von rubberduck09
 
+2 | -3
 
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So kann man es auch nennen. Nach der Wende gab es aber gar keine echten Spreewalter Gurken mehr. Alles nachgezuckert und verändert. Nix original. Klar dass keiner mehr den Schrott haben will.
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29.08.2013 22:34 Uhr von quade34
 
+4 | -3
 
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Also mal Klartext, die sogenannten Ostprodukte kann es garnicht mehr geben, weil es die ursprünglichen Rohstoffe oder Anfangsprodukte garnicht mehr geben kann. Es sind inzwischen alle Vorschriften für die Produktion angepasst worden, nach EU und Bundesrecht. Es ist auch garnicht mehr möglich so primitiv wie in der DDR zu produzieren. Es gibt nur noch moderne Maschinen. Wenn jetzt die Leute sich von den Ostprodukten abwenden, ist das ein Zeichen von verschlafenem Marketing.
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30.08.2013 12:31 Uhr von jo-28
 
+0 | -1
 
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Spaßfakt: Die meisten Spreewalder Gurken kommen heutzutage aus Bayern. :p
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02.09.2013 16:41 Uhr von JustMe27
 
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Naja, manche Marken wie Spee, Rotkäppchen usw. haben sich eben etabliert, andere nicht so sehr. Wieder andere wurden von westlichen Firmen übernommen, wie der Bautzner Senf von Develey (der aber vorher besser war, und das ich als Bayer!). Das ist keine Erosion, das ist Marktwirtschaft.

[ nachträglich editiert von JustMe27 ]
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03.09.2013 00:07 Uhr von mcdar
 
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Zum Glück gibt es immer in einer größeren Stadt einen russischen laden, wenn man da reingeht ist man wie in einer anderen Welt. Dier Verschiedenheit und Vielfalt der Angebote ist faszinierend. Leider nur russisch mit wenigen Ausnahmen, aber das reicht. Wie ein ganzjähriger Weihnachtsmarkt. Türkische Läden sind auch recht interessant und eine höchst willkommene Abwechselung von dem sonstigen DIN genormten Discouter Eintagsbrei.

[ nachträglich editiert von mcdar ]
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03.09.2013 11:14 Uhr von quade34
 
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Just..- Die Markennamen werden nach wie vor verwendet. Die Produkte sind nicht mehr zu vergleichen. Außerdem werden diese Waren jetzt nicht mehr in desolaten VEB produziert, sondern von renommierten Firmen und Konzernen. Die Qualität ist bei weitem besser, nur das wollen einige Leute nicht wahrhaben.

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