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Düsseldorf: Jüdische Gemeinde ruft zum Boykott von Roger Waters´ "The Wall" auf

Roger Waters´ berühmte "The Wall"-Show sorgt weiterhin für Empörung in der jüdischen Gemeinschaft. Nachdem sich bereits die Israelitische Kultusgemeinde (IKG) in Österreich über die Aufführung empörte (ShortNews berichtete), gibt es auch in Deutschland Proteste.

Die Jüdische Gemeinde Düsseldorf will das Gastspiel von "The Wall" in der Düsseldorfer Arena boykottieren und ruft zu einem Verzicht auf einen Besuch auf.

"Roger Waters bläst in der Show ein Schwein auf, das den Davidstern trägt, anschließend nimmt er eine Maschinenpistole und erschießt das Schwein", zeigte sich Geschäftsführer Michael Szentei-Heise empört.


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WebReporter: Saftkopp
Rubrik:   Entertainment
Schlagworte: Düsseldorf, Boykott, Jüdische Gemeinde, Roger Waters
Quelle: www.rp-online.de

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8 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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29.08.2013 12:34 Uhr von Bildungsminister
 
+10 | -2
 
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Naja, eigentlich ist es nicht Rogers "The Wall", sondern Pink Floyds. Water geht damit nur seit einiger Zeit auf Tour, wobei man auch recht fix merkt, dass zur Genialität eben doch David Gilmour fehlt, obgleich Waters nicht minder genial ist.

Water selbst hat sich zu den Vorwürfen bereits geäußert. Er sagt, dass er neben dem Davidstern auch das christliche Kreuz, McDonals oder Shell in seiner Show heran zieht und kritisiert. Er sagte weiter, dass er damit nicht gegen Juden demonstriert, sondern gegen die israelische Politik, welche er als Form der Apartheid ansieht.

Zu Waters engsten Freunden gehört nicht zuletzt die Familie Wiesenthal selbst. Roger sagt weiter, dass gegen den rassistischen Wohnungsbau und die Auslandspolitik Israels zu kämpfen nicht auch gleich bedeuten würde Antisemit zu sein.

Das was Waters sagt und auf der Bühne repräsentiert ist wirklich kein reiner Plakatismus, sondern wohl überlegt.
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29.08.2013 12:39 Uhr von Saftkopp
 
+3 | -0
 
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Ich habe die Show das letzte Mal in Düsseldorf gesehen und fand nichts anstössiges.

David Gilmour war übrigens bei einigen Auftritten in London dabei.
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29.08.2013 12:57 Uhr von kingoftf
 
+10 | -1
 
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Was sagt der Zentralrat der Pink Floyd Fans dazu?

Fu** you Michael Szentei-Heise

[ nachträglich editiert von kingoftf ]
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30.08.2013 18:34 Uhr von der_grosse_mumpitz
 
+3 | -2
 
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Soll er mal mit ´nem Halbmond auf dem Schwein machen... dann haben wir den dritten Weltkrieg auch ohne Syrien.
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31.08.2013 16:48 Uhr von skipjack
 
+0 | -1
 
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ADS nennen es Psychologen, wenn Gestalten Getoese machen, um Aufmerksamkeit zu erregen...

Mehr darf und kann ich zu solchen Szenarien leider nicht sagen.

Die, die alle auf der Welt kritisieren, vertragen selbst keine Kritik und schon gar keine Satire?

Ich verweise auf ein Lied von Bob Marley, welches darauf hin ebenfalls verboten werden sollte, weil es gegen die J**** bzw. Zions war.

Damals schon absolut daneben, B. Marley Rechtsradikale Ansichten zu unterstellen...
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10.09.2013 01:33 Uhr von supermeier
 
+1 | -0
 
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"dass gegen den rassistischen Wohnungsbau und die Auslandspolitik Israels zu kämpfen nicht auch gleich bedeuten würde Antisemit zu sein."

Was eigentlich jeder, der auch nur ansatzweise höher entwickelt ist als ein Halbaffe, weiß und akzeptiert.
Nur ein ganz bestimmter Kreis ist geistig einfach zu minderwertig um das zu verstehen.
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23.12.2015 01:08 Uhr von doncazadore
 
+1 | -0
 
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der staat israel und die jüdische religion sind verschiedene dinge. die aggressive und expansive politik des staates israel, verbunden mit einem stellvertreterkrieg der usa, hat zu der heutigen situation im arabischen raum beigetragen.nicht umsonst besitzen die streitkräfte israels die modernsten amerikanischen waffen, die sie zum teil nicht mal an andere nato-staaten geliefert haben.selbst ein grossteil meiner jüdischen und arabischen bekannten akzeptiert diese einschätzung.mir ist aber auch verständlich,dass dieses land nicht ständig angriffe auf seine bürger zulassen kann.setzt euch an einen tisch- camp david war ein anfang.
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23.12.2015 02:32 Uhr von Frambach2
 
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Ich glaube es geht nicht nur mir so, wenn ich sage, in unserer heutigen Zeit wird die Kritik immer mehr zum Tanz auf rohen Eiern. Egal in welcher Form sie formuliert ist, die Befürchtung sich aufgrund von Missinterpretationen zur Selbstdemontage freizugeben, schwebt als Damoklesschwert stets über dir. Zudem ist mir das ewige Pochen auf Political Correctness ohnehin ein Gräuel..Warum der Mensch, dessen irdisches Leben sowieso ein fragiles Gebilde ist, sich an jeder Nichtigkeit echauffieren muss, ist und bleibt mir Rätsel. Ganz ehrlich, ich frage mich nicht selten, welches schwarze Loch der Ödnis im Leben dieser dauerempörten Echauffierungsgemeinde zu füllen ist, und ob die Suche nach einer erfüllenderen Freizeitgestaltung nicht viel lebensbejahender wäre.

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