29.08.13 09:31 Uhr
 1.477
 

Agentur für Arbeit in Verzug mit dem Kindergeld: Zehntausende warten seit Monaten

Die Agentur für Arbeit kommt bei vielen Familien mit der Bezahlung des Kindergeldes immer mehr in Verzug. Teilweise warten die Eltern monatelang auf die Überweisungen. Bis zu 80.000 Familien sind betroffen.

Bei vielen Fällen soll es sich allerdings um Problemfälle handeln, wie zum Beispiel bei einem Elternteil, das im Ausland wohnt oder arbeitet. Schon einmal kam es zu Verzögerungen. Damals, vor drei Jahren, gab es Kommunikationsschwierigkeiten. Die Familienkassen konnten sich einfach nicht untereinander abstimmen.

Werner Marquis von der NRW-Regionaldirektion der Bundesagentur dazu: "Neben Überstunden wird zusätzliches Personal eingesetzt, um den Kunden schnellstmöglich die gewohnte Qualität zu bieten." Ob das klappt bleibt fraglich. Immerhin werden die Auszahlungsstellen von 102 auf lediglich acht verringert.


Videoplayer auf dieser Seite ausblenden
WebReporter: George Taylor
Rubrik:   Wirtschaft
Schlagworte: Zahlung, Kindergeld, Agentur für Arbeit
Quelle: www.focus.de

Jetzt Deinen
Kommentar abgeben!
Diese News zu meinen Favoriten hinzufügen Beitrag abgeben

5 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

Kommentar ansehen
29.08.2013 09:44 Uhr von Kanga
 
+2 | -1
 
ANZEIGEN
warum bereiten die alten ämter nicht gleich die akten auf, so das es einfach vom neuen amt gleich gezahlt wird. wenn anspruch besteht dann is das doch okay. die neuen ämter können dann nur noch die akten einmal prüfen, aber da ja vom alten amt alles richtig gemacht wurde, braucht nur noch abgehakt werden und die zahlung läuft. und neuanträge gehen gleich an die neuen ämter.
wo is das problem??
Kommentar ansehen
29.08.2013 09:45 Uhr von brycer
 
+13 | -1
 
ANZEIGEN
So war es doch schon immer. Sobald unser Staat was an die Bürger zahlen müsste, hat er viiiieeeel Zeit. Aber wehe er würde mehr als drei Cent bekommen - dann muss man natürlich innerhalb von 14 Tagen zahlen.
Dass von diesen 80.000 Familien mit Sicherheit ettliche dabei sind, die mit jedem Cent rechnen müssen ist hoffentlich jedem klar. Nach Monaten ist man darauf gekommen, dass man im Verzug ist und man denkt an Überstunden und zusätzliches Personal.
Warum muss es erst immer so eskalieren, bevor sich die Herrschaften da oben bequemen darüber nachzudenken vielleicht etwas zu tun? Egal ob Mainzer bei der Bahn oder das hier. Die Misstände sind schon Monate lang bekannt. Ist die Reaktionszeit der Verantwortlichen wirklich so lange? Dann ist es ja auch nicht verwunderlich wenn Deutschland überall hinterher hinkt und sich alles verzögert und damit verteuert.
Zahlen die dann das ausgebliebene Kindergeld wenigstens auch verzinst aus? Können die Familien dann auch eventuell angefallene Überziehungszinsen von Konto geltend machen?
Blöde Frage. Natürlich nicht!
Aber bleib du denen mal ein paar Cent Steuernachzahlung nur eine Woche länger schuldig. Dann gibt es Verzugszinsen dass die Wände wackeln. ;-P
Kommentar ansehen
29.08.2013 10:10 Uhr von ThomasHambrecht
 
+2 | -1
 
ANZEIGEN
Ich würde dringend raten, alle Akten zu digitalisieren, dann nach Buchstabe zu sortieren und in einem Zentral-Archiv abzulegen. Dort könnte dann eine Halbtagskraft alle Fälle nach Buchstabe bearbeiten. Wenn Sie dann bei "M" ist und eine neue Akte mit "A" kommt hinzu - kann der Fall dann warten, bis sie wieder bei "A" anfängt - so in 100 Jahren.
Ich glaube die arbeiten wirklich so.
Kommentar ansehen
29.08.2013 10:22 Uhr von kostenix
 
+0 | -0
 
ANZEIGEN
soll new spit "neue Spucke" oder "neuer Spieß" heißen?!

lustiger name :D

//sollte witzig sein ;)
Kommentar ansehen
29.08.2013 10:26 Uhr von brycer
 
+0 | -0
 
ANZEIGEN
@momomov:
Mur mal so ganz nebenbei bemerkt: Spritzbirne!!!
;-P

Refresh |<-- <-   1-5/5   -> -->|
Diese News zu meinen Favoriten hinzufügen Beitrag abgeben


SCHLIESSEN

Willst Du die Seite wirklich verlassen?


...oder unseren und keine aktuellen News mehr verpassen?