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Depressionen: Gut behandelbar, aber Wartezeit auf Facharzttermin ist oft lang

Viele Menschen in Deutschland leiden an Depressionen und viele werden von den langen Wartezeiten auf einen Facharzttermin abgeschreckt. Oft müssen die Betroffenen mehrere Wochen auf einen Termin warten. Dabei sind Depressionen mittlerweile sehr gut behandelbar.

Bei einer erfolgversprechenden Behandlung bauen die Ärzte meist zwei Säulen: die medikamentöse Behandlung und die Psychotherapie. Doch viele Menschen schrecken oft vor den Nebenwirkungen der Antidepressiva zurück, da viele noch immer glauben, dass die Persönlichkeit verändert würde.

Dies ist jedoch nicht der Fall, die Medikamente steuern lediglich die Hormonausschüttung im Gehirn. Bei der Psychotherapie, meist einer kognitiven Verhaltenstherapie, werden die "schlechten Gedanken und Verhaltensweisen abtrainiert", so dass die Verhaltensmuster durchbrochen werden.


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WebReporter: blonx
Rubrik:   Gesundheit
Schlagworte: Termin, Depression, Wartezeit, Antidepressiva, Facharzt
Quelle: www.mdr.de

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10 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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29.08.2013 07:31 Uhr von JustMe27
 
+4 | -0
 
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Kann ich bestätigen, allerdings haben viele Fachärzte so genannte freie Sprechstunden, bei denen es zumindest eine Chance gibt, die Wartezeit zu umgehen.
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29.08.2013 08:32 Uhr von Kimera
 
+3 | -8
 
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Ich kann nur raten die Finger von Medikamenten zu lassen. Das ist ein Teufelszeug und die Nebenwirkungen überwiegen die Vorteile. Und von dem Zeug kommt man wegen der Entzugssymptome kaum noch los.
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29.08.2013 09:45 Uhr von perMagna
 
+5 | -1
 
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"Und von dem Zeug kommt man wegen der Entzugssymptome kaum noch los. "

Das trifft nicht für Antidepressiva zu, da diese nicht süchtig machen.
Du meinst wahrscheinlich Benzodiazepine (Valium, Tavor). Die halte ich auch für äußerst problematisch. Gerade das Tavor macht, wie ich finde, die Leute ziemlich schnell gierig.
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29.08.2013 10:12 Uhr von quade34
 
+2 | -1
 
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Deshalb die hohe Quote bei den Studenten der Psychologie. Es sind gute Gewinne zu erwarten.
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29.08.2013 10:38 Uhr von JustMe27
 
+1 | -0
 
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@Newsleser: Du meinst wohl, man bleibt NICHT wer man ist. Ich hab mich durch Mirtazapin völlig verändert. Ich hatte zwar keine Depressionen mehr dadurch aber auch sonst kaum noch Gefühle.
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29.08.2013 11:32 Uhr von BoltThrower321
 
+1 | -0
 
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Depressionen habe oft Gesellschaftliche Ursachen...wenn man depressiv wird, weil der Arbeitsmarkt einen nur systematisch abzockt (meine Branche...) so ändert eine Therapie rein garnichts.
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29.08.2013 17:36 Uhr von Kimera
 
+0 | -2
 
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"Das trifft nicht für Antidepressiva zu, da diese nicht süchtig machen.
Du meinst wahrscheinlich Benzodiazepine (Valium, Tavor). Die halte ich auch für äußerst problematisch. Gerade das Tavor macht, wie ich finde, die Leute ziemlich schnell gierig."

Doch, das gilt auch für AD. Steht sogar im Beipackzettel, dass man ausschleichen soll und nicht auf auf einmal absetzen. Vielleicht trifft der Begriff "Sucht" das nicht richtig, eher "Abhängigkeit".

[ nachträglich editiert von Kimera ]
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30.08.2013 09:08 Uhr von Katatonia
 
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@Kimera

Und ich kann nur raten, auf solche absolut fehl informierten Menschen nicht zu hören, die ihre eigenen Unzulänglichkeiten auf Kosten von Betroffenen und Erkrankten ausleben. Einfach nur verantwortungslos!

>>Doch, das gilt auch für AD. Steht sogar im Beipackzettel, dass man ausschleichen soll und nicht auf auf einmal absetzen. Vielleicht trifft der Begriff "Sucht" das nicht richtig, eher "Abhängigkeit".<<

Keine Ahnung, aber mitreden wollen. Es gibt die verschiedensten AD. Du kannst hier nicht alles in einen Topf werfen.

Aber zu deinem Vorwurf - der mir nur zeigt, dass du von der Wirkung eines Medikaments keinen blassen Schimmer hast - von ADs auch nicht:

Damit ein Medikament wirken kann, muss es sich im Körper aufbauen und der Körper sich darauf einstellen. Damit auch der Stoffwechsel im Körper. Die meisten ADs benötigen mindestens 4-6 Wochen für eine volle Wirkungsentfaltung. Solange wird dementsprechend auch immer "eingeschlichen".
Setzt du das Medikament entsprechend schnell ab, so verkraftet das dein Körper dementsprechend nicht oder nicht schnell genug. Aus diesem Grunde ist es immer ratsam auszuschleichen.

Das hat mit dem Thema Sucht und Abhängigkeit überhaupt nichts zutun. Das Ganze sind völlig normale biochemische Vorgänge.

Und wegen Leuten wie dir, haben die Menschen Angst vor Medikamenten. In den meisten Fällen völlig unbegründet. Wer sich dem Thema mitdenkend widmet, immer kritisch nachfragt und sich informiert, der hat auch nichts zu befürchten. Und es ist auch klar, dass nicht gleich das erste AD wirken muss. Ich bin jetzt beim 6. Präparat - ist eben so.

Was ist die Alternative? Extremes Leiden oder vielleicht Selbstmord. Klasse!

Eben, du spielst hier mit dem Feuer wenn du solche völlig uninformierten Phrasen drischst. Also entweder informiere dich oder lass es sein.
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30.08.2013 09:15 Uhr von Katatonia
 
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@JustMe27

Dann war Mirtazapin wahrscheinlich nicht das richtige Präparat für dich!? Oder es liegt eine bipolare oder Borderline Störung vor?
Ich habe gerade bei Depressionen viele Fehldiagnosen erlebt, weil die Depression häufig auch nur eine Begleiterscheinung einer anderen Störung sein kann.

@BoltThrower321

Die Ursachen sind immer vielschichtig und mit Sicherheit auch immer persönlicher Natur. Eine reine gesellschaftliche Ursache halte ich für zu wenig.

Aber wir müssen auch unterscheiden zwischen den Formen der Depression. So wird vermutet, dass ein Großteil der Bevölkerung in ihrem Leben mindestens eine leichte depressive Episode durchlebt.

Die mittelgradige und schwere Form sind dann schon wieder ganz andere Kaliber. Und es gibt noch weitere Formen der Depression.
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30.08.2013 10:35 Uhr von jo-28
 
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Was ist so schlimm am Freitod? Daß man nicht mehr als Arbeitsbiene für die ganzen Großkonzerne schuftet?

Bei 7 Mrd Arbeitern ist das doch zu vernachlässigen.

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