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Syrien legt Beweise vor, die angeblich einen Gifteinsatz ausschließen

Die Behörden Syriens haben UN-Inspekteuren Beweise vorgelegt, die den Einsatz von chemischen Giftstoffe angeblich ausschließen. Das erklärte der stellvertretende syrische Außenminister Faysal Mikdad den Reportern in Damaskus.

"Die syrischen Regierungstruppen haben niemals chemische Waffen eingesetzt. Beweise dafür haben wir an die Kommission der UN-Inspekteure übergeben", so Mikdad wörtlich.

Mikdad sagte auch, dass "die Vereinigten Staaten, Frankreich und Großbritannien den Terroristen beim Einsatz der chemischen Waffen unterstützt hätten", er warnte auch davor, dass die gleichen Terroristen danach auch Europa bedrohen würden.


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WebReporter: NetNews7
Rubrik:   Politik
Schlagworte: Syrien, Beweis, Chemiewaffe, UN-Inspektor
Quelle: german.ruvr.ru

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11 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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28.08.2013 19:52 Uhr von ZzaiH
 
+20 | -5
 
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ist egal - die yankees wollen krieg - dann kriegen sie ihn auch...
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28.08.2013 20:01 Uhr von SNnewsreader
 
+18 | -3
 
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Boston Legal: (Denny Crane vor Gericht)

"Wo kämen wir hin, wenn die USA nicht jeden bombardieren darf. Wir Amerikaner haben ein Grundrecht, wann immer und wen wir bombardieren wollen, selbst zu bestimmen."

Da hat er Recht, machen die so ;-)

(edit --> wollen)

[ nachträglich editiert von SNnewsreader ]
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28.08.2013 21:19 Uhr von magnificus
 
+6 | -0
 
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Ist doch alles Sch*
Wer hat eigentlich dafür gesorgt, dass man nicht mehr weiss, wann die Wahrheit gesprochen wird und wer lügt?

Alles was wir lesen, hören und sehen wird überwacht und kontrolliert frei gegeben. Da soll einer den Durchblick behalten!

[ nachträglich editiert von magnificus ]
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28.08.2013 22:44 Uhr von TheRoadrunner
 
+1 | -2
 
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Mich würde interessieren, welche Beweise das sind.

Ich persönlich finde es nämlich äußerst schwierig, hieb- und stichfest zu beweisen, dass man etwas *nicht* getan hat. Erst recht, wenn es nicht um eine Einzelperson geht, sondern eine Regierung, die viele Tausend Soldaten befehligt.
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28.08.2013 23:23 Uhr von cyrus2k1
 
+4 | -1
 
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Jedem Menschen der auch nur ein wenig logisch denken kann ist doch klar das die Regierung es nicht war. Was hätte sie davon wenige Kilometer von den UN Inspektoren die im Land sind Giftgas einzusetzen, in einem Dichtbesiedelten Stadtviertel das auch noch unter ihrer Kontrolle stand. Und das wo Obama schon vor Monaten mit seiner "Roten Linie" gedroht hat. Die einzigen die doch davon profitieren sind die Rebellen.
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29.08.2013 00:55 Uhr von SamSniper
 
+0 | -3
 
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Smoking Gun?
Hier sieht man ein selbst gebautes Abschuss-System des Regimes und den Abschuss eine taktischen Rakete auf die Vorstädte von Damaskus
http://www.youtube.com/...
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29.08.2013 01:01 Uhr von ElChefo
 
+3 | -0
 
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Roadrunner

Theoretisch ist das sehr einfach.

Jedes Land mit einer auch nur halbwegs ernstnehmbaren Armeeführung führt über die eigenen Arsenale Buch. Erst recht, wenn sich die Streitkräfte in Aktion befinden. Alleine schon deshalb, da man auf Korps- und Brigadeebene die Logistik und die Führbarkeit dieser Armee sicherstellen muss.
Dazu gehört auch, das man personelle und materielle Verluste sowie den Verbrauch der einzelnen Verbände abrechnet.

Da wäre es ja - zumindest bürokratisch - ein probates Mittel, nachzuweisen, welche Stützpunkte mit welchen Ausrüstungen, Großgeräten, Waffen und Kampfstoffen wann an wen verloren gegangen sind. Sind die gehaltenen Arsenale vollständig, lässt sich recht einfach beweisen, das man es schon mal zumindest selbst nicht war. Wenn etwas aus eigenen Beständen fehlt, kann man nachvollziehen, an wen es ausgegeben wurde usw usf.
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29.08.2013 09:19 Uhr von jens3001
 
+1 | -0
 
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ElChefo: Wobei jemand Externes diese selbstgeführten "Listen" nicht uneingeschränkt als Beweis ansehen wird.

Denn dafür sind sie zu einfach zu fälschen.


Und was ist mit den Materialien, die offiziell ausgegeben wurden? Gerade im Einsatz ist eine lückenlose Buchführung manchmal nicht möglich - erst nach dem Einsatz wird eine Bestandsaufnahme gemacht.
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29.08.2013 11:06 Uhr von Best_of_Capitalism
 
+2 | -0
 
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@ ElChefo

"Theoretisch ist das sehr einfach.

Jedes Land mit einer auch nur halbwegs ernstnehmbaren Armeeführung führt über die eigenen Arsenale Buch. "

Auf die Buchführung würde ich mich auch verlassen.


Aber es ist auch nicht bewiesen das Assad es war.

Sollte es einen Krieg geben, dann gnade uns Gott, denn dieser wird was besonderes haben, nämlich Russland.

Ich rechne mit einer neuen bzw zusätzlichen Weltwirtschaftskrise, wenn es da knallt und sich Israeil,Iran und Russland einmischen. Als ob USA, Frankreich und GB nicht reichen würden.


Ich kann nur hoffen das Deutschland sich komplett raus hält.
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29.08.2013 12:28 Uhr von ElChefo
 
+0 | -0
 
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jens

Daher schrieb ich ja auch "theoretisch" einfach.
Allerdings habe ich so meine Erfahrung mit Logistik im Einsatz gemacht, da geht schon so einiges. Vor allem darf man dabei eines nie unterschätzen: Es gibt Zahlen, die man fälschen "darf", andere jedoch nicht. Nicht im "juristischen", sondern im pragmatischen Sinne. Fange ich an, wichtige Kennzahlen militärischer Operationen zu verfälschen, habe ich in Folge ein unklares, verzerrtes Lagebild, das keine Planung mehr zulässt - woran dann am Ende die Einsatzfähigkeit der Armee leidet bishin zum Kollaps.

Gewisse Eckdaten lassen sich ja auch von Aussen recht einfach verifizieren, schliesslich schauen nicht gerade kleine Teile der (Geheimdienst-)Welt momentan mit recht offenen Augen auf das Geschehen in diesem Land. Da würden allzu große Unregelmässigkeiten auffallen.


Best of Capitalism

Ich denke nicht, das Russland nur wegen einem Mittelmeerhafen und Kunden einen Konflikt mit "dem Westen" riskiert. Dafür ist es viel zu verwoben mit der europäischen und transatlantischen Wirtschaft.

Was die anderen Akteure angeht:
Israel hat - nach eigenem Bekunden - keine weiteren Interessen ausser einer sicheren Nordgrenze. Man müsste sie schon an den Haaren in diesen Bürgerkrieg hereinzerren. Eigentlich ist das recht "einfach", die Hisbollah müsste nur von der "richtigen" Stelle aus genug Raketen abfeuern. Ist aber bis jetzt nicht in ausreichendem Maß geschehen und ich kann mir nicht vorstellen, dass das noch kommen wird. Die müssten schön blöd sein, da sie ja damit nicht nur Israel, sondern auch allen Verbündeten die Legitimation liefern würden, mit ihr ein für allemal abzurechnen. An dieser Stelle gäbe es dann keine Streitereien und Proteste wie 2006, als es gegen die Hisbollah im Südlibanon ging.

Der Iran steckt schon jetzt knietief drin. Insofern fände dort - sollte der Westen eingreifen - ein Stellvertreterkrieg statt. Allerdings wäre das dann kein großer Paradigmenwechsel, da es dann nur zwei Optionen für den Iran gibt: Größer und offener einreiten oder zurückziehen.
Die Problemstellung dabei ist relativ klar:
Will sich der "Neue" beweisen, muss er mit recht offenem Blatt spielen. Das Risiko ist dabei immens, da ein Fehlschlag einen gewaltigen Gesichtsverlust darstellt, sowohl für ihn selbst als auch für die Mächtigen im Hintergrund des offiziellen Irans, also den Wächterrat sowie Khamenei. Zieht er andererseits zu früh ab, ist es halt auch ein Zeichen der Schwäche. Also muss er irgendwie einen Mittelweg finden. Langfristige Unterstützung für Assad kann es da eigentlich kaum noch geben, da die arabische Liga und die OIC beide mehr und mehr die syrische Regierung fallen lassen.

...und ja, du hast Recht, "wir" sollten uns so lange wie möglich raushalten. Nicht, weil wir da nichts leisten könnten oder es von grundauf falsch wäre, etwas zu unternehmen, sondern weil es innenpolitisch keinen mieseren Zeitpunkt geben kann für irgendwelche Abenteuer, die sich allzuleicht mediengerecht ausschlachten lassen würden. Eine sachgerechte Planung in solch einer ernsthaften, wichtigen Angelegenheit gehört einfach nicht in den Wahlkampf.
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29.08.2013 12:47 Uhr von jens3001
 
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ElChefo: Natürlich muß intern Buch geführt werden, möglichst genau.
Dennoch ist es einfach diese Berichte zu fälschen und wenn die Unregelmäßigkeiten erkannt werden mit mangelnder Detailgenauigkeit der VUs zu erklären.

Gut, Giftgas ist wohl eher speziell. Aber gerade was Mun, Ausrüstungsgegenstände, etc. angeht dürfte das ein Leichtes sein.

Erklärbar sind Diskrepanzen vor allem auch dadurch, dass bei konstanten Kampfhandlungen, quasi ohne Pause, erst Recht Fehler auftreten können.

zudem bezweifle ich dann doch die Genauigkeit und Disziplin dieser Armee.

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