28.08.13 17:44 Uhr
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Rentnerin ohne Internet muss in Filesharing-Verfahren keine Strafe zahlen

Eine Rentnerin wurde beschuldigt, über eine Filesharing-Plattform illegal einen Hooligan-Film verbreitet zu haben.

Jedoch besitzt die ältere Frau weder einen Computer noch einen Router, wurde aber vom Amtsgericht München für schuldig befunden und musste 651,80 Euro Abmahngebühren zahlen.

Die Entscheidung wurde nun durch den Instanzweg angefochten und es wurde zum Wohle der Angeklagten entschieden. Man hoffe, dass Richter zukünftig nicht fälschlich ermittelte Internetanschlüsse zur Rechenschaft ziehen werden.


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WebReporter: WalterWhite
Rubrik:   High Tech
Schlagworte: Download, Verfahren, Raubkopie, Filesharing, Abmahnung, Amtsgericht
Quelle: www.spiegel.de

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16 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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28.08.2013 18:01 Uhr von Lucianus
 
+51 | -1
 
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"Man hoffe, dass Richter zukünftig nicht fälschlich ermittelte Internetanschlüsse zur Rechenschaft ziehen werden."

Man HOFFT ???

Jeder Richter der so eine Sche**** macht gehört aus dem Beruf geworfen!

Erwiesener maßen kann die Person nicht Schuldig sein! ... Egal hier steht ihr nicht vorhandener Internetanschluss wars, also ist sie schuld!
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28.08.2013 18:07 Uhr von Rychveldir
 
+42 | -0
 
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Wie konnte es überhaupt erst passieren, dass in so einem Fall schuldig gesprochen wird!?
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28.08.2013 18:28 Uhr von muhkuh27
 
+19 | -3
 
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Da wird so viel Geld gemacht, dass auch die Richter einen kleinen Teil vom Kuchen bekommen..
Sonst kann man die Zustimmung zu solch überzogenen Strafen eigentlich nicht erklären..
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28.08.2013 18:39 Uhr von magnificus
 
+2 | -0
 
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Also ich denke/hoffe, der Richter hat nach Faktenlage geurteilt. Und wie sich später heraus stellte, entsprachen diese Fakten sagen wir, nicht ganz der Wahrheit. So offensichtlich falsch kann keiner liegen.
Gibt es niemanden hier, der da Licht ins Dunkel bringen kann?

[ nachträglich editiert von magnificus ]
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28.08.2013 19:03 Uhr von Dracultepes
 
+9 | -1
 
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@ magnificus
Bei der Störerhaftung muss der Beklagte beweisen, das er es NICHT getan hat. Das konnte die alte Dame nicht. Bzw. der Richter war zu dumm das offentsichtliche zu sehen und als Beweis zu erkennen.

Doof für Personen die einen Rechner gehabt hätten, aber es trotzdem nicht waren.
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28.08.2013 19:40 Uhr von CrazyWolf1981
 
+5 | -1
 
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Das kommt halt bei raus wenn eben für Richter das Internet auch Neuland ist, wie für Politiker auch.
Glück für die Frau, aber was so ein Prozess an die Nerven geht, da müsste der ursprüngliche Kläger wie auch der damalige Richter Schmerzensgeld zahlen.
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28.08.2013 19:42 Uhr von Joeiiii
 
+6 | -1
 
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Während sich manche alles leisten können ohne dafür bestraft zu werden, muß sich das gemeine Fußvolk davor fürchten, in die Mühlen der Justiz bzw. unter die Räder der Justiz zu kommen.

Wenn die Frau weder PC noch Router hat und auch sonst keine Internetverbindung herstellen kann: Wie kam man auf die Idee, daß diese Rentnerin einen Film verbreitet hat? Sind wir wieder in einer Zeit angekommen, in der ein wager Verdacht, der nicht auf Beweisen fußt, zu einer Verurteilung führt? Offensichtlich JA! Welche IP will man denn angeblich ermittelt haben, wenn die Rentnerin nicht online war? Weiters stellt sich die Frage: WER hat die angebliche IP mit dem Namen und der Adresse der Frau in Verbindung gebracht?
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28.08.2013 19:48 Uhr von magnificus
 
+2 | -0
 
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Aber laut Quelle ergab die IP genau diese Dame als Besitzer des Anschlusses. Da stimmt es doch schon nicht. Wie kann das sein? Hat man nach Ermittlung der Adresse gegen geprüft? Das muss doch auffallen, bevor es zur Verhandlung kommt.
Es kann zwar auch sein, dass jemand anderes auf ihren Namen einen Anschluss frei schalten ließ, wurde das gecheckt?
Sehr ominös, was für Blüten das Rechtssystem trägt, wenn man nicht mit gesundem Menschenverstand ran geht, ohne zu hinterfragen.

[ nachträglich editiert von magnificus ]
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28.08.2013 19:50 Uhr von Danymator
 
+5 | -0
 
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Das ist der blanke Wahnsinn. Wenn man sich diese Geschichte durch den Kopf gehen lässt, wird einen erst einmal richtig bewusst, auf welch dünnen Eis wir und bewegen. Ich würde gerne mal wissen, wie viel Leute die schon unschuldig verdonnert haben!?

Mann mann mann. . . da wird ein ja Angst und Bange - das ist ja wie im Mittelalter mit der kirchlichen Inquisition.

:(
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28.08.2013 20:19 Uhr von heinzinger
 
+3 | -0
 
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"Auf hoher See und vor Gericht ist man nur in Gottes Hand"

[ nachträglich editiert von heinzinger ]
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28.08.2013 21:33 Uhr von ThomasHambrecht
 
+0 | -0
 
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Es ist relativ leicht auf einen falschen Namen einen Anschluss zu bekommen. Wahrscheinlich haben die echten Täter auf ihren Namen einen Anschluss gemietet.

Viele Leute sind völlig überfordert wenn sie eine Klage bekommen. Wenn man aber normale Argumente "fristgemäß" als Klageerwiderung einreicht, sollte da nichts passieren. Aber viele machen gar nichts und dann gehen die Richter nach Aktenlage - der Richter weiss nicht, dass es sich um eine alte Frau handelt.
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29.08.2013 08:10 Uhr von Marco Werner
 
+0 | -0
 
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@magnificus
Die Provider spielen in diesem Spielchen sogar noch mit,indem sie die Daten nach Beauskunftung gleich löschen...auch wenn die übliche Speicherdauer von 7-30 Tagen noch nicht abgelaufen ist. Ein Gegencheck ist dann also nicht mehr möglich. Aber das ist ja nicht die einzige Fehlerquelle. Noch immer gibt es keine *unabhängigen* Gutachten über die Funktionsfähigkeit der "Ermittlungssoftware". Man weiß also nicht,ob das Logging wirklich ohne menschliches Eingreifen abläuft. Sollte dies wirklich automatisiert geschehen, ist fraglich,ob dies beim Provider auch so ist. Ob wirklich ein Fehler beim Logging oder der Beauskunftung vorliegt, merkt nur der Provider,wenn eine angeblich geloggte IP zum angeblichen Tatzeitpunkt gar nicht vergeben war. Und wie oft das vorkommt,wissen wohl nur die Provider selbst.
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29.08.2013 08:29 Uhr von Atoz
 
+0 | -0
 
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Tjoa typisch Deutschland...ist doch mit Allem so,egal ob Anschuldigungen oder sonstwas.Beste Beispiel sind auch unsere Experten bei der GEZ,welche Rechnungen für Haustiere,Neugeborene oder sogar Menschen ausstellen,welche schon 100 Jahre tot sind.Warum also nicht auch Leute verknacken,die mit einem Fall 0 und garnichts zu tun haben?Amerikanische Verhältnisse sage ich nur dazu: Zeig mit dem Finger auf wen und der wird erstmal eingelocht,egal ob schuldig oder nicht
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29.08.2013 08:43 Uhr von PeterLustig2009
 
+2 | -2
 
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Es ist schon amüsant wie hier offenbar ohne die Fakten zu kennen gegen die Justiz gebasht wird.


1. die Frau hatte einen aktiven und bezahlten Internetzugang!!
2. es wird über ihren Anschluss ein Film verbreitet
3. sie sagt aus dass sie weder PC noch Router besitzt


Also mal abgesehen davon dass sie nicht unbedingt nen Router braucht um ins Internet zu kommen, scheint ja irgendwer ihren Anschluss gekapert zu haben.

Der Richter muss aber nach Faktenlage und nicht nach Vermutungen urteilen und da ist ganz klar

1. Frau hat Internetanschluss
2. Internetanschluss ist aktiv
3. Internetanschluss wurde benutzt um Film zu verbeiten
4. Der Anschluss wurde identifiziert


Und sorry wenn ein Dieb oder Schläger sagt ich war es nicht, wird es ihm auch niemand glauben

Und hier ging es ja darum dass ihr Sohn durchaus die Möglichkeit gehabt hätte ihren Anschluss zu nutzen, was abr nicht bewiesen werden konnte
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29.08.2013 11:18 Uhr von PeterLustig2009
 
+0 | -2
 
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@The_Insaint
[...]Du amüsierst wieder ...[...]
Solang man sich nicht mit den Fakten auskennt sicherlich

[...]Ach? Dann hast du die Quelle nicht gelesen, was? Dort stehen die "Fakten".[...]

Hmm ohne die Quelle gelesen zu haben, habe ich also die Fakten aufzählen können. Bin ich ein Medium oder habe ich sie vielleicht doch gelesen? :D

[...]Hat er offensichtlich aber nicht, das ist ja das Problem.[...]
Nach deiner einfachen aber zum Glück nicht gültigen Rechtssprechung scheinbar

[...]Und? Weiter. Wo ist der faktische 5. Beweis, der _sie persönlich_ am Rechner zeigt/beweist?
Diese 4 Punkte beweisen lediglich, daß etwas "passiert" ist, aber nicht, wer dafür verantwortlich ist.[...]

Google ist dein Freund. Gibt mal "Störerhaftung" ein, vielleicht fällt dir ja was dazu ein

[...]Warum nicht? Vorurteile oder blödes Gerede haben bei Gericht nichts zu suchen.[...]
Es lagen Beweise vor. Sie sagt sie war es nciht. Soll der Richter dann sagen, na wenn sie hier sagen sie waren es nicht dann glaub ich Ihnen? :D LOL wie stellst du dir das vor?

Sie sind zwar auf dem Video zu sehen wie sie die Bank überfallen aber wenn sie sagen sie sind das nicht, dann ist das bestimmt eine Täuschung...
Ich geh mal kurz zur Bank :D

[...]Aha. Und weil man es _nicht_ beweisen kann, nimmt man einfach irgendjemanden her, der die Suppe auslöffelt ...
Das kann nicht dein Ersnt sein. Bzw. kann das kein ernsthaftes, gerichtliches Urteil sein.[...]
Nicht irgendwer sondern den Anschlussinhaber!!!

Als Tipp für dich

Störerhaftung (in Normaldeutsch übersetzt)
[...]Wer nicht selbst die Urheberrechtsverletzung begangen hat oder an einer solchen teilgenommen hat, kann trotzdem wie ein Täter in Anspruch genommen werden, wenn er die Voraussetzungen für den Urheberrechtsverstoß geschaffen hat und trotz vorliegender Anhaltspunkte keine Prüfungen oder Maßnahmen ergriffen hat, um solche Verstöße zu unterbinden.[...]


Voraussetzung hat sie damit geschaffen dass sie einen betriebsbereiten Internetanschluss bereit hält!!


[...]"Ja, ich kann nicht beweisen, daß er ihn umgebracht hat, aber er paßt am besten rein. Also Kopf ab."
Klingt nach sehr starkem Irrsinn und überhaupt nicht nach "Rechtssprechung" ... [...]
Könnte der Grund sein warum es so viele Kritiker gegen die Todesstrafe gibt, ist aber nur ne Vermutung
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29.08.2013 15:56 Uhr von shig
 
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Wir sollten uns mal langsam Gedanken über unsere ganzen Richter machen,ob sie überhaupt noch im stande sind ,Logische und Verhältnissmässige Urteile auszusprechen.

Ich finde auch, das der Spruch " Im Namen des Volkes" nicht mehr benutzt werden darf.

Besser wäre " Im Namen dieses Gerichtes ergeht ....."

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