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Bundesbank-Chef Jens Weidmann: Südländer-Banken kaufen zu viele Schrottanleihen auf

Bundesbankpräsident Jens Weidmann hat sich in Sachen Schrottanleiheneinkäufe erneut zu Wort gemeldet. Weidmann sprach am vergangenen Montag auf der Botschafterkonferenz des Auswärtigen Amts, wie die "Alternative für Deutschland" (AfD) unter Verweis auf die Bundesbank-Homepage mitteilt.

Weidmann rügt, dass die südeuropäischen Banken häufig Anleihen ihrer Heimatländer aufkaufen und mahnt, dass die Banken dabei die Risiken von Schrottpapieren außer Acht ließen. Im Falle einer Staatspleite würden auch die Banken mit ihren dann wertlosen Anleihen mitgerissen.

Dazu der bayerische AfD-Landeschef Andre Wächter, selbst Beamter bei der Deutschen Bundesbank: "Hier lauern enorme Risiken für die Finanzstabilität. Kann das Land nicht mehr zahlen, brechen auch die Geschäftsbanken vor Ort zusammen. Aus diesem Grund lehnen wir auch eine Bankenunion ab, in der deutsche Einlagen für südeuropäische Banken haften."


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WebReporter: anaximander
Rubrik:   Wirtschaft
Schlagworte: Chef, Bank, Risiko, Bundesbank, Heimat, Anleihe
Quelle: www.finanzen.net

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4 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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28.08.2013 14:37 Uhr von anaximander
 
+1 | -2
 
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Er wirft, neben der Europäischen Zentralbank, auch etlichen Banken der verschuldeten südeuropäischen Länder vor, gefährdete Staatsanleihen zu kaufen.
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28.08.2013 14:38 Uhr von Kochi56
 
+5 | -1
 
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Wieso sollte die Banken das stören ?
Bekommen doch dann eh Rettungshilfen...
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28.08.2013 14:50 Uhr von quade34
 
+1 | -1
 
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Die sind immer noch dem Wahn der unendlichen Geldvermehrung verfallen. Der europäische Süden ist komplett kaputt und sie machen immer weiter.
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28.08.2013 16:24 Uhr von HelgaMaria
 
+2 | -1
 
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Die Bundesbank soll mal nicht so auf die Kacke hauen und mit dem Finger auf andere zeigen! Hier ein Auszug, welchen Blödsinn sich Deutschland in der Vergangenheit geleistet hat:

"Die IKB kaufte in der Folge massenweise Asset Backed Securities, man schob das wohl größte Verbriefungsprogramm Europas an, womit Deutschland den Großteil der US-Schrottimmobilien von rund 2 Billionen Euro übernahm.

Die BaFin prüfte die IKB 2005 und fand alles großartig, und auch die Ratingagenturen gaben weiterhin grünes Licht, der Aufsichtsrat sah kein Risiko. Der amerikanische Investmentguru Jim Cramer meinte derweilen bei einem Fernsehauftritt in den USA, die deutschen Bankiers seien echte Deppen, denen könne man alles verkaufen".

Hier der Link. Sehr interessanter Text, wer wissen will, wie wir wirklich ausgeplündert werden, sollte mal reinschauen.

http://der-richtige-riecher.blogspot.de/...

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