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Bürgermeister übt Selbstjustiz gegen hohe Strompreise in Wittstock

Rabiate Methoden im Kampf gegen hohe Energiepreise: Ein Lokalpolitiker möchte die Wärmeerzeugung am liebsten selbst verwalten. Für ihn sind die Preise einfach zu hoch und so wehrte er sich gegen die "Heuschrecke" Energicos - ein RWE-Partnerkonzern.

Das zuständige Unternehmen Energicos wirft dem Bürgermeister Jörg Gehrmann (parteilos) dagegen Hausfriedensbruch vor und droht ein juristisches Nachspiel an.

Gehrmann hatte sich nämlich eigenmächtig einen Bolzenschneider geschnappt, war in das stadteigene Heizhaus eingebrochen und hatte das Netz angezapft. Gehrmann beteuert jedoch, dass er nichts strafbares begangen habe und sich zuvor anwaltlichen Rat eingeholt habe.


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WebReporter: Havelmaz
Rubrik:   Brennpunkte
Schlagworte: Bürgermeister, Potsdam, Selbstjustiz, Energieversorgung, Energiepreis
Quelle: www.maz-online.de

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6 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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28.08.2013 14:40 Uhr von Kochi56
 
+15 | -2
 
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Endlich ein Mann der Tat, davon sollte es mehr geben !
Die heutige Generation hat ja mit Demonstrationen usw. nichts mehr am Hut, lieber bequem einen Facebook Shitstorm starten.
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28.08.2013 15:22 Uhr von Don_Mikele
 
+3 | -1
 
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ist doch richtig, der Strom wird immer Teurer und ist kaum noch bezahlbar, bin selber nur am sparen und muß am Ende trotzdem drauflegen. :-((
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28.08.2013 15:34 Uhr von fraro
 
+9 | -0
 
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Wenn man die Quelle liest, versteht man auch den eigentlichen Grund für sein Tun: der Vertrag würde einfach verlängert werden, wenn bis zum 30.08. die Stromverbindung nicht unterbrochen ist.
Deshalb: Hut ab vor dem Bürgermeister! Es gibt doch noch Politiker, die was für das Volk tun. Das er parteilos ist, hat vielleicht nichts zu bedeuten, oder?
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28.08.2013 16:07 Uhr von NilsGH
 
+9 | -0
 
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ich würde das mal auf die Stromkonzerne ausweiten:

Nehmen wir an, ich würde mir ein Windrad aufs Grundstück stellen und mein Haus und meine sonstigen Gebäude, sowie meine Wiese mit Solarpanelen zupflastern. Dann würde ich mehr Strom produzieren, als ich benötige. Trotzdem muss ich den Strom erst einmal einem "Anbieter" verkaufen, damit er ihn mir wieder teurer VERkaufen kann.

Das ganze ist doch ein Witz, oder?

Auch hier: Der Mann will den Vertrag nicht verlängern, wird zum fristgerechten Kündigen (das Kappen ist ja ne Bedingung!) nicht in SEIN EIGENTUM gelassen.

Da halte ich es mit Volker Pispers:

"In Italien darf man die Mafia noch Mafia nennen, da muss man nicht verschämt Stromkonzerne sagen."

Oder eben Energieversorger ...
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28.08.2013 18:07 Uhr von langweiler48
 
+0 | -2
 
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In der Gemeinde wo ich mal gewohnt habe, muss jeder Haeuslebauer Solartechnik installieren. Der von ihm produzierte Strohm kauft die Gemeinde ihm ab und zwar zu einem hoeheren Preis, wie ihn die Gemeinde abgibt. Nicht ueberall sind Geldhaie unterwegs.
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28.08.2013 18:17 Uhr von T¡ppfehler
 
+4 | -0
 
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Er musste das machen, denn es war Gefahr in Verzug.

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