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Fußball/Spanien: Krise im Land kommt im spanischen Fußball an

Die Finanzkrise in Spanien hat nun auch die Primera Division erreicht. Die Wettbewerbsfähigkeit der spanischen Fußball-Liga bröckelt.

So spielen die besten spanischen Spieler entweder bei Real Madrid, dem FC Barcelona oder im Ausland. Die beiden großen spanischen Klubs können dreistellige Millionenbeträge für Spieler ausgeben, während die anderen Klubs vor finanziellen Problemen stehen.

Die spanischen Klubs werden von Schulden in Höhe von 3,5 Milliarden gedrückt. So flüchten die spanischen Fußballer ins Ausland. Zurzeit spielen 32 Spanier in England, acht in Italien und fünf in Deutschland. Spanische Klubs können finanziell nicht mit ausländischen konkurrieren, wenn es um Spielerverpflichtungen geht.


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WebReporter: Borgir
Rubrik:   Sport
Schlagworte: Spanien, Schulden, Verein, Wirtschaftskrise, Primera Division
Quelle: www.handelsblatt.com
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6 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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28.08.2013 08:56 Uhr von Bildungsminister
 
+7 | -1
 
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"Die beiden großen spanischen Klubs können dreistellige Millionenbeträge für Spieler ausgeben ..."

Eigentlich können sie das nicht. Sie tun es lediglich. Denn auch diese beiden Vereine hängen am Tropf der Banken und können sich ihre Exzesse nur leisten, weil sie frei nach "Panem et circenses" in Spanien durch Regierung und Banken gestützt werden. Die gleichen Banken, die dann wiederum von der EU gerettet werden müssen.

Würde es da fair zu gehen, dann könnte man für einen Bale nicht mal eben 100 Millionen + X bezahlen. Das geht nur, weil man sich an keine finanziellen Maßstäbe halten muss. Aktuell liegen die Schulden von Barca irgendwo bei 300 Millionen und bei Madrid sogar irgendwo bei 600 Millionen. Solche Vereine dürften in Deutschland auf dieser Basis nicht einmal in der Kreisklasse spielen.
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28.08.2013 10:35 Uhr von ghostinside
 
+2 | -0
 
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Was hat das mit der Finanzkrise zu tun, wenn spanische Verein trotz Schulden weiter Unsummen ausgeben ? Das ist einfach gegen jegliche ökonomische Vernunft. Aber die gab es schon in den 80er und 90er Jahren.

Die Finanzkrise ist wohl eher daran Schuld. dass kleine Vereine keine Sponsoren und Investoren mehr bekommen, die Zuschauer im Stadion immer weniger werden und so die Einnahmebasis schrumpft.
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28.08.2013 11:02 Uhr von Brecher
 
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Und wie sie das können, Barcelona hat doch gerade mal locker 100 Millionen vom Trikotsponsor eingenommen
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28.08.2013 11:13 Uhr von PeterLustig2009
 
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@Brecher
Bei Schulden von 500 Mio bleibt trotzdem noch ein ordentlicher Batzen auf der Soll Seite :D
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28.08.2013 12:05 Uhr von sub__zero
 
+2 | -0
 
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Natürlich können sich Vereine wie Real und Barca Spieler im Wert von 50-100 Mio. leisten - sie kassieren je 160-200 Mio. Euro alleine an TV-Geldern pro Saison, zzgl. Einnahmen aus der CL, Tickets, Trikotsponsor, Merchandising, usw, und hin und wieder verkaufen sie ja auch Spieler für gutes Geld.
Würde man die TV-Gelder wie in Deutschland gerechter verteilen oder wie in England sogar deckeln (von den 2 Mrd.!!! pro Saison bekommt der Meister maximal 120 Mio.), gäbe es wohl max. 30-50 Mio. pro Saison für die zwei und sie wären sofort pleite....oder auch nicht, dann würde wohl das spanische Finanzamt ein Auge zudrücken.

Die Steuerschulden von Atletico Madrid haben sich im Laufe der Jahre ca. 200 Mio angehäuft...und trotzdem durfte der Verein 2011 40 Mio. für Falcao ausgeben. Rückzahlung der Steuerschulden erst ab 2013/2014 erwünscht...

Mit der Finanzkrise hat das aber eher wenig zu tun.
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29.08.2013 05:38 Uhr von -= exo =-
 
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Was man bei solchen Äusserungen gerne vergisst (oder gar nicht weiss): Sowohl Real Madrid als auch der CF Barcelona verfügen über Unmengen an "unsichtbarer" Aktiva; Beteiligungen, Anteile und sonstige Guthaben, die solche Transfers möglich machen. Das Kapital dieser Klubs ist ständigen Veränderungen unterworfen und Angaben wie "xxx Mio Schulden" sind quasi Momentaufnahmen, die sich in kurzer Zeit ändern können.

Abgesehen davon wird nicht jede Transfersumme sofort bzw. auf einmal bezahlt (das gilt für beide Richtungen, also sowohl für den Ein-, als auch für den Verkauf).

um aber auch etwas zum Topic an sich zu sagen: natürlich kann sich eine derart grosse und letztendlich von den "Normalbürgern" abhängige Sache wie der Fussball der Finanzkrise nicht vollends entziehen. Dass es Auswirkungen in irgendeiner Form gibt, ist wohl unvermeidbar. Ebenso könnte man sagen "Kältewelle trifft nun auch verheiratete Männer"...

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