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Bundesarchiv beklagt Lagerzustände im Filmarchiv

Etwa 150.000 Filmklassiker, die teilweise über 100 Jahre alt sind und auf leicht entflammbarem Material aufgenommen wurden, werden an mehreren Orten in Deutschland gelagert. Die Archive sollen konservieren und restaurieren.

Seit den 90er Jahren existieren Pläne zu einem Neubau, die nicht umgesetzt wurden. Daher lagern die Filme an mehreren Orten, was schon allein logistisch ein Alptraum ist. Ferner gibt es Probleme mit dem Arbeitsschutz, weil die Filme chemisch behandelt werden müssen und die Räume sich dafür nicht eignen.

So werden Restaurierungsarbeiten auch durch schlechte Klimatechniken zunichte gemacht. International herrschen da andere Standards. Die Bundesregierung prüft den Sachverhalt, aber eine baldige Lösung scheint nicht greifbar.


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WebReporter: Sittichvieh
Rubrik:   Kultur
Schlagworte: Film, Klassiker, Archiv, Lagerung
Quelle: www.heise.de

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4 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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27.08.2013 18:20 Uhr von Jlaebbischer
 
+5 | -0
 
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Kein Problem. Einfach ein paar griechische Filme ins Archiv aufnehmen. Dann sollten die Milliarden für einen Neubau nur so sprudeln...


Wobei ich es an sich gut finde, wenn das Archiv auf mehrere Orte verteilt ist. Ein zentraler Ort wäre zu riskant.

Alternative wäre wohl, alle Werke zu kopieren und dezentral zu verteilen. Aber dann sind wir wohl wieder beim Punkt mit dem Geld...
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27.08.2013 18:55 Uhr von Tempus_Fuckit
 
+4 | -0
 
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sie sind sich nicht zu dumm, für jeden anderen dreck millionen und abermillionen auf den kopf zu hauen.
klassiker haben eben keine lobby.
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28.08.2013 10:04 Uhr von Jlaebbischer
 
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Mister L, lies noch mal die News. Da steht doch, dass man in den Archiven mit gefährlichen Chemikalien hantiert, um die Filme zu bewahren.

Und es ist schon gut, wenn die Originale bewahrt werden. Denn es kann, auch wenn es seeehr unwahrscheinlich ist, zu einem digitalen Supergau kommen, wo die Festplatten dann unbrauchbar werden.
Dann ist man über jeden Schnipsel Originalfilm froh, welcher vor dem Zerfall gerettet wurde.
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28.08.2013 11:40 Uhr von ThomasHambrecht
 
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Diese Sachen werden nach und nach digitalisiert, einiges ist schon umgesetzt. Wir kümmern uns z.B. um alte Tonaufnahmen.
Heute morgen kamen Original-Tonbänder zu alten Filmen von einem Museum.

Aber ich höre auch von anderen Museen, dass dringender Bedarf zur Digitalisierung besteht - aber die Gelder fehlen.
Aber das ** grösste Problem ** ist, dass wir in 50 Jahren gar keine Abspielgeräte mehr haben, die noch funktionieren.

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