27.08.13 16:42 Uhr
 1.682
 

München: Tagelöhner-"Strich" verärgert Anwohner und Geschäftsleute

In München gibt es rund um den Hauptbahnhof eine Besonderheit: Eine Art "Strich" für arbeitslose Tagelöhner, an dem diese auf kurzfristige Arbeitsstellen warten. Dabei geht es leider teilweise nicht sehr gesittet zu. Laut den ansässigen Geschäften und Anwohnern benehmen sich die Wartenden daneben.

Es sei laut, es werde auf den Boden gespuckt, in Ecken uriniert und der Müll werde einfach in der Umgebung verstreut, so verärgerte Betroffene. Außerdem würden Geschäftsleute bestohlen. Rund 30-50 Leute stehen dort ab sechs Uhr morgens bis spät am Abend und warten auf Jobangebote.

Sogar Kakerlaken seien deswegen inzwischen aufgetaucht. Auf die Bitten, doch bitte woanders zu warten, wird mit zunehmender Aggressivität reagiert, die Tagelöhner bezeichnen das Umfeld als ihr Revier. Der Zoll hat trotz offensichtlicher Schwarzarbeit keine Handhabe: Herumstehen sei kein Beweis.


Videoplayer auf dieser Seite ausblenden
WebReporter: JustMe27
Rubrik:   Wirtschaft
Schlagworte: München, Anwohner, Strich, Geschäftsleute, Tagelöhner
Quelle: www.tz-online.de

DAS KÖNNTE DICH AUCH INTERESSIEREN

Jeder zehnte Arbeitnehmer hat nur einen befristeten Job
USA: Amazon plant Supermarkt ohne Kassen
Sodastream muss einen Teil seiner Sprudelflaschen zurückrufen

Diese News zu meinen Favoriten hinzufügen Beitrag abgeben

7 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

Kommentar ansehen
27.08.2013 17:01 Uhr von uwele2
 
+16 | -2
 
ANZEIGEN
warum wird sowas überhaupt gedulded?
Die meisten dort werden wohl illegal in D sein und Steuern zahlt wohl auch keiner weder von denen die dann arbeiten als auch die arbeiten lassen.
Kommentar ansehen
27.08.2013 18:46 Uhr von Best_of_Capitalism
 
+2 | -3
 
ANZEIGEN
@ ayuna

Unsere Wähler haben nie schuld!

Nein! Wozu eine Partei wählen die für einwanderungskriterien ist und nicht Jeden in die EU haben will?
Kommentar ansehen
27.08.2013 19:14 Uhr von BoltThrower321
 
+5 | -4
 
ANZEIGEN
Na...aus welchem neuem EU Land kommen die Burschen wohl??? Kleiner Tipp...liegt am schwarzen Meer und ein Land hat Vampire...


Als ob der Zoll da nicht ran kann...lächerlich. Die deutschen Arbeitgeber einfach mal verfolgen und Betriebsprüfung machen...sowie vor Ort den Sozialversicherungsausweis überprüfen...dann noch den Perso...dann noch beim Arbeitsamt...

Aber nein....ZOLL ist schlicht nur Stinkefaul...
Kommentar ansehen
27.08.2013 20:37 Uhr von bigpapa
 
+2 | -5
 
ANZEIGEN
Vielleicht ist es eine Chance für Arbeitslose man eben ne schnelle Mark zu machen.

Ups. Wir haben ja den Euro. Da geht so was doch nicht. Da gibt es ja nur faule Arbeiter.

@BoltThrower321 und andere
Da es sich dabei um TAGElöhner handelt, müsste man schon eine "Dauerhafte nicht gemeldete" Arbeit nachweisen.
Geht der Arbeiter nach den Job zum Amt und sagt : "Ich hab da und da mal eben 150 Euro verdient, macht er sich nicht strafbar." Wie soll er es auch anders mache.

Stell dir aber mal folgendes vor.
Du hast ein kleines Möbelunternehmen, den Mitarbeiter ruft an und ist krank. Aber um 10:00 musst du bei dein Kunden sein. Wo bekommst du in 1 Std. ein kräftigen Kerl her, der mitschleppt. ?? Papierkram machen kannst du dann immer noch.

Aber es ist immer das selbe. Sobald Leute versuchen flexible sich Arbeit zu suchen, sind das Penner und schleppen Kakerlaken an. Und dann wundern sich die Geschäftsleute das sie pleite gehen. Ich sag nur, auch Arbeitslose haben Freunde. Und die gehen dann halt da nicht mehr einkaufen.

Edit : Was die Bierflaschen angeht, ich glaube nicht das Leute die da anstehen um Arbeit, sich den Luxus leisten, wertvollen Pfand wegzuwerfen. Das ist für so Leute nämlich viel Geld.

Gruß

BIGPAPA

[ nachträglich editiert von bigpapa ]
Kommentar ansehen
27.08.2013 21:12 Uhr von Pils28
 
+2 | -5
 
ANZEIGEN
Und wieder schreien die Leute hier nach Lagern... Wird immer schlimmer!
Kommentar ansehen
28.08.2013 04:45 Uhr von JustMe27
 
+1 | -2
 
ANZEIGEN
@Pils: Scheiss doch drauf, die Nazibazis können wichsen bis zum Armageddon und werden scheitern...
Kommentar ansehen
28.08.2013 11:56 Uhr von Odenwaelder83
 
+0 | -0
 
ANZEIGEN
Man kann so viel auf diese Arbeitsstricher schimpfen wie man will.
Fakt ist, dass das Prinzip von Angebot und Nachfrage gilt. Würden die gutbürgerlichen Münchner sich nicht täglich dieser Schwarzarbeitprostitution bedienen, gäbe es auch keinen Arbeiterstrich mehr.

Refresh |<-- <-   1-7/7   -> -->|
Diese News zu meinen Favoriten hinzufügen Beitrag abgeben


Copyright ©1999-2016 ShortNews GmbH & Co. KG

Die News auf dieser Website werden eigenverantwortlich von Nutzern erstellt. Die Shortnews GmbH & Co. KG nimmt keinen redaktionellen Einfluss auf die Inhalte.

impressum | agb | archiv | usenet | zur mobilen Ansicht
SCHLIESSEN

Willst Du die Seite wirklich verlassen?


DAS KÖNNTE DICH AUCH INTERESSIEREN

USA: Astronaut John Glenn ist tot
Pro Asyl beklagt Kurswechsel der CDU in Flüchtlingspolitik
Jeder zehnte Arbeitnehmer hat nur einen befristeten Job


...oder unseren und keine aktuellen News mehr verpassen?