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Lebensversicherer wollen mehr vom Gewinn für sich behalten

Einige Lebensversicherer kommen durch den niedrigen Leitzins unter Druck und haben bei der BaFin beantragt ihren Kunden weniger vom Gewinn abgeben zu dürfen.

Die BaFin wollte das der "Süddeutschen Zeitung" gegenüber zwar nicht bestätigen, aber aus dem Umfeld gab es Stimmen, die diese Vorgehensweise als Mittel zur Überbrückung solcher Engpässe als ein erprobtes Mittel bezeichneten.

Hauptsächlich alte Versicherungen mit einer relativen hohen Verzinsung von mindestens 4 Prozent stellen dabei das größte Problem dar, denn neue Verträge werden nur noch mit einer Verzinsung von 1,75 Prozent abgeschlossen.


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WebReporter: Nightvision
Rubrik:   Wirtschaft
Schlagworte: Gewinn, Zins, Lebensversicherung
Quelle: www.t-online.de

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5 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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27.08.2013 13:21 Uhr von Nightvision
 
+16 | -2
 
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Die haben sich lange genug Gesundgestoßen und jetzt jammern sie rum. Das sind genau wie Banker auch alles unmoralische, gesetzlich legitimierte Betrüger, denn wenn sie in die Pflicht genommen werden versuchen sie sich zu drücken wo sie nur können.
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27.08.2013 13:56 Uhr von psycoman
 
+5 | -1
 
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@nochmalblabla:
Weil es immer noch Menschen gibt, die eine Familie haben und sicher gehen wollen, dass diese im Falle ihres Todes zumindest eine Zeit lang versorgt ist oder die Abzahlung des Hauses sicher stellen

Da kommt dann in der Summe auch mehr bei herum, als die Kosten für die Lebensversicherung anzusparen und keine abzuschließen. Zumindest sollte das so sein.
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27.08.2013 14:23 Uhr von ThomasHambrecht
 
+1 | -0
 
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Jeder will mehr Geld - völlig normal.

Ich habe mal die EDV für eine Versicherung- und Finanzberatung gemacht. Ca. 80% der Vertreter (von damals 400) lebten von Arbeitslosengeld II. Weil sie kaum Abschlüsse machten. Die Prämie für die LV ist zwar hoch, wird aber 5 Jahre lang in Raten ausgezahlt, weil 65% ihre LV schon nach kurzer Zeit wieder aufkündigen.
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27.08.2013 14:26 Uhr von eugler
 
+8 | -0
 
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@psycoman

Ich will dich ja nicht desillusionieren (eigentlich doch), aber das hat bisher noch keine Kapitale Lebensversicherung (KLV) leisten können. Es ist und war schon immer günstiger, sicherer und renditestärker eine Risikolebensversicherung ohne Sparkern und dazu ein Anlageprodukt zu kaufen.

Eine KLV hat eine zu hohe Kostenstruktur gegenüber der geringen Verzinsung.

Selbst eine Verzinsung von 4% ist kapitalvernichtend. Der Grund ist simple - worauf werden die 4% Zinsen gezahlt? Sicher nicht auf den Zahlbetrag, sondern auf den Sparbetrag (Zahlbetrag -Risikokosten -Verwaltungkosten - Vertriebskosten usw = Sparbetrag). Die Versicherungen gönnen sich im übrigen 9 - 73 % des Zahlbetrags für ihre "Kosten".

Man kann sich ja mal ausrechnen was rauskommt, wenn man bei einer inzwischen unrealistischen Verzinsung von 4% und einer durchschnittlichen Kostenstrukur von 26% am Ende heraus hat.

Es ist also völlig unerheblich, ob da nun 1,75 oder 4% Verzinsung dahinter steckt. Die KLV bleibt "legale Betrug" - und das ist seit 1986 gerichtlich festgestellt.
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27.08.2013 18:28 Uhr von DigitalKeeper
 
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EWar doch klar. DARUM hab ich auch kein Geld angelegt, hehehehe....

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