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Polizei-Einsatz auf Schalke eskaliert - Polizei-Chef kritisiert Schalke-Bosse

Der Vorsitzender Rainer Wendt von der Polizei-Gewerkschaft kritisiert in einem Interview mit der "Sport-Bild" die Schalke-Vorstände Horst Heldt und Peter Peters wegen ihren Äußerungen zum Polizei-Einsatz beim Champions-League Qualifikationsspiel gegen PAOK Saloniki.

"Wenn Herr Heldt und Herr Peters behaupten, der Pfefferspray- und Schlagstock-Einsatz seien unverhältnismäßig gewesen, muss ich sagen: Sie haben gar keine Ahnung und sollten öffentlich erst mal den Mund halten", meinte Wendt

Außerdem ist er der Meinung, dass diese beiden Herren eh nur auf der Ehren-Tribüne sitzen und die Polizei müsste sich in den Blöcken ihrer Haut erwehren. Reinhard Rauball, Ligapräsident, findet diese Kritik anmaßend.


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WebReporter: Klickklaus
Rubrik:   Sport
Schlagworte: Polizei, Chef, FC Schalke 04, Einsatz, Horst Heldt
Quelle: www.focus.de

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6 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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27.08.2013 14:45 Uhr von NoPq
 
+4 | -2
 
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Jetzt sind die Bosse von Schalke daran Schuld, dass griechische Fans wegen eines Banners der Schalker den Platz stürmen wollten und sie (die Bosse) das Vorgehen der Polizei als unverhältnismäßig kritisierten.

Alles klar, Herr Wendt. Mal wieder auf Mitgliedsfang ihrer Beamtengewerkschaft
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27.08.2013 14:56 Uhr von JustMe27
 
+0 | -1
 
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Ein leichtes Schepperle hat der dortige GDP-Boss aber schon?
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27.08.2013 15:29 Uhr von NoPq
 
+1 | -2
 
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@JustMe27

Wendt ist sogar der bundesweite Vorsitzende der GdP.

Der macht relativ oft mit Schwachsinn auf sich aufmerksam.
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27.08.2013 16:08 Uhr von der_Z
 
+4 | -2
 
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Als regelmäßiger Stadionbesucher, der bei diesem Spiel nur ausnahmsweise mal auf der Haupttribüne gesessen hat, weiß ich dann wohl auch in den Augen von Herrn Wendt, wovon ich rede.
Nicht nur die Durchführung des Einsatzes war unverhältnismäßig! Auch dass der Einsatz überhaupt stattfand, ist absolut unlogisch und unverhältnismäßig! Man muss noch einmal zusammenfassen: Den Gäste-Fans missfällt ein bestimmtes Banner, das im Block der Heim-Fans gehisst wird und diese drohen damit, das Spielfeld zu stürmen und damit das Spiel zum Abbruch zu bringen. Und als Reaktion ergreift der BRD-Sicherheitsdienst die Maßnahme, den Heimblock zu stürmen?! Sehr clever, Herr Wendt... *facepalm*
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27.08.2013 16:27 Uhr von Selle
 
+1 | -1
 
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Manchmal glaube ich, das in wichtigen Führungspositionen (Regierung, Polizei, etc.) nur noch Vollpfosten unterwegs sind
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28.08.2013 16:56 Uhr von fubafan
 
+1 | -0
 
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Man weiß nicht, ob die Polizeiführung in Gelsenkirchen und die Scharfmacher Wendt, Plickert & Co. bewusst lügen oder gar nicht mehr merken wie sehr sich ihre verschiedenen Aussagen innerhalb weniger Tage mehrfach eklatant widersprechen.

Beispiele:
Im Sky-Interview sagte Einsatzleiter Sitzer sinngemäß, dassder Platzsturm durch die PAOK-Fans ab der 55. Minute des Spiels "unmittelbar bevorstand". Warum war dann um den Gästebreich und/oder im Innenraum zum Schutz der anderen Zuschauer keine Polizei aufgefahren? Es gab nicht einmal eine Blocksperre und zu keinem Zeitpunkt hat die Polizei darum gebeten den Ordnungsdienst zu verstärken, was üblich und Praxis ist bei Gefahr im Verzug.

Jeder (Fan und Polizist) in der Arena konnte das sehen: Die Griechen haben lediglich ihre Mannschaft lautstark anfgefeuert und bejubelt, waren bis auf die Feuerwerkskörper nicht aggressiver als andere Fangruppen. Weder ab der 55. Minute bis zum Ausgleich und schon gar nicht mehr nach dem Ausgleich.

Davor hat die Polizei der Öffentlichkeit das Märchen von der Strafverfolgung wegen Volksverhetzung durch die mazedonische Fanclub-Fahne erzählt um den Einsatz zu rechtfertigen. Erst danach als die Polizeiführung merkte, dass die Öffentlichkeit das hinterfragt und sich Juristen darüber regelrecht kaputt lachen, kam der Quatsch von der Lebensgefahr durch Platzstürmung.

Und inzwischen lachen sich über die Behauptung der Polizei auch reihenweise die PAOK-Fans (auch deren Anführer), die im Gästeblock standen, kaputt. Nur mal ein Beispiel hier:

Zitat eines PAOK-Fans, der im Gästeblock war:
"Zur Fahne: Gut,wir haben uns provoziert gefühlt,wir haben uns auch gedacht....die wollen provozieren,dass ist bei Veranstaltungen dieser Art üblich,die einen haben die Fahnen,die einen die anderen.Mit den Fahnen werden wir oft und in vielen Stadien der Welt provoziert. ... Aber die Tatsache das die Polizisten Angst vor einen Spielabbruch hatten bzw Nordkurve stürmen,ist ja dermaßen lächerlich. Was eine billige Rechtfertigung."
Nachzulesen im Original hier:
http://www.transfermarkt.de/...

Inzwischen ist diese Scharfmacherei der Herren Wendt, Plickert & Co. und ihr Demokratieverständnis ("Mund halten") selbst ein ganz großer Teil des Problems geworden. Und es gibt offenkundig immer noch keine nJournalisten, die sich trauen diese Herren kritisch zu hinterfragen. Den einfachen Polizisten an der Front hat Herr Wendt damit übrigens einen Bärendienst erwiesen. Die werden - wenn sich nichts ändert und keinerlei kritische Auseinandersetzung mit den anfängerhaften und kapitalen Fehlern der Polizei erfolgt - auch weiterhin von ahnungslosen und unfähigen Polizeiführern in solche hirnverbrannten Einsätze geschickt, wie der auf Schalke einer war, oder gar instrumentalisiert. Und natürlich werden das Misstrauen und die Wut aller Stadionbesucher und immer mehr Bürger auf die Polizei zu Recht immer größer.

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