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Mathe-Debatte entbrannt: Nobelpreisträger Paul Krugman erläutert den Frust bei Staus

Der linksliberale Wirtschaftswissenschaftler und Nobelpreisträger Paul Krugman hat in seinem Blog erklärt, warum wir in Staus immer glauben auf der langsameren Spur zu fahren und damit eine Mathematik-Diskussion ausgelöst.

Krugman erklärt, dass die langsamen Stellen nur anders verteilt sind: "Sie verbringen viermal so viel Zeit damit, die anderen Typen an sich vorbeirasen zu sehen."

Auch Mathematiker erliegen diesem Frust, doch diese bezweifeln nun die Berechnungen Klugmans und kritisieren sein Gedankenexperiment.


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WebReporter: mozzer
Rubrik:   Wissenschaft
Schlagworte: Debatte, Frust, Nobelpreisträger, Mathe
Quelle: www.zeit.de

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4 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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27.08.2013 12:19 Uhr von Rychveldir
 
+7 | -0
 
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Vielleicht wäre es noch Hilfreich, wenn du sein Gedankenexperiment erklärst. Kurz genug ist die News ja noch...
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27.08.2013 14:19 Uhr von dragoneye
 
+3 | -0
 
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Krugmanns Modell (feste Stauzonen -Sonderfall):
Man fährt 120 km mit dem Auto, davon 50% der Strecke mit Tempo 60 und die andere Hälfte mit Tempo 15.
D.h. 60km fährt man mit 15km/h, was 4 Stunden dauert.
60km fährt man mit 60km/h, was 1 Stunde dauert.
insg. 120km mit Tempo 24km/h in 5 Stunden.

Nach Krugmanns Argumentation ist die Zeit in der man von den Autos auf der Nebenspur überholt wird, wo die gleichen Bedingungen herrschen und nur die Stauzonen anders verteilt sind, 4 mal so lang, wie die Zeit in der man selber überholt. Faktor 1:4
Lustigerweise kommen die Autos auf beiden Spuren gleichzeitg an.

Ruina widerspricht Krugmann in seinem Modell mit festen Stauzeiten - auch ein Sonderfall und kommt in seinem Modell auf den Faktor 1:1.

Da in der Realität eine Mischung aus festen Stauzonen und festen Stauzeiten besteht, ist der reale Faktor wohl irgendwo dazwischen, d.h. wir verbringen mehr Zeit damit überholt zu werden, als andere zu überholen.
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27.08.2013 14:28 Uhr von Rychveldir
 
+0 | -0
 
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Ganz abgesehen davon, dass Stauzeit wahrscheinlich als ärgerlicher wahrgenommen wird als Fahrzeit, wodurch sie Rückblickend vielleicht überschätzt wird verglichen mit der Fahrzeit. Gibts da auch ne Studie drüber?
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27.08.2013 15:19 Uhr von DJCray
 
+1 | -0
 
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Was ich mache, ich schaue mir die Autos links oder rechts von mir am Anfang eines Staus an.
Dann beobachte ich, ob die eher vor mir oder eher hinter mir fahren. Und es ist am Ende eines Staus (ohne Fahrbahnverengung) ist es wirklich egal.

Bei Fahrbahnverengungen (sei es durch Unfälle oder Baustelle) ist fast immer die linke Fahrbahn schneller. ;-)

Wer ein kleines Auto hat kann auch "springen" also immer auf der Spur wechseln, bei der es gerade vorangeht.

Aber das wäre mir zu blöd. Und die Gefahr, dass mir doch jemand reinfährt, weil nicht aufgepasst wird ist mir zu groß. Dann hat man andere Probleme und die Zeitersparnis ist zweitrangig.

Gruß
DJ

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