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Linken-Fraktionschef Gregor Gysi glaubt, SPD kalkuliert Wahlniederlage mit ein

Der Linken-Fraktionschef Gregor Gysi glaubt, dass die SPD nur deshalb Peer Steinbrück als Kanzlerkandidaten nahm, weil sie eine Wahlniederlage bereits mit einkalkuliert hat.

"Meines Erachtens war die Entscheidung für Steinbrück eine Entscheidung, auf das Amt zu verzichten", so Gregor Gysi in der Sendung "ZEIT-Gespräch zur Wahl".

Gysi gibt in dem Interview auch zu, dass er bürgerlich sei und nicht von Armut umgeben sein wolle. Schon allein deshalb will er diese bekämpfen. Die Sendung läuft heute auf dem Sender N24 um 23:10 Uhr.


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WebReporter: Klickklaus
Rubrik:   Politik
Schlagworte: SPD, Die Linke, Gregor Gysi, Fraktionschef, Wahlniederlage
Quelle: www.zeit.de

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27.08.2013 10:23 Uhr von NoPq
 
+7 | -3
 
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Steinbrück ist meiner Meinung nach trotzdem besser als Kraft, Steinmeier und Gabriel zusammen.

An die Person Gysi kommen alle genannten SPD´ler sowieso nicht hin.

Ich fänds interessant zu beobachten, wie sich die Linke im Falle eines Wahlerfolgs verhalten würde. Ob dann auf kurz oder lang wirklich 12€ Mindestlohn kommen würden?
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27.08.2013 10:33 Uhr von quade34
 
+1 | -9
 
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Der hat schon in der DDR seine Armut gut bekämpft. Nur gegen die Armut der Bürger hat er damals nicht gesprochen. Eine gerechte Rente gab es nicht. Die Rentenhöhe wurde von der SED bestimmt. Zu fast jedem Parteitag machte diese "Partei" den Rentnern ein Geschenk, in Form einer Rentenerhöhung. Die LPG Landarbeiter, besonders die Frauen, leiden noch heute unter den Folgen der miesen Bezahlung. Der Herr angebliche "Melker" Gysi müsste das doch wissen. Heutzutage Mindestlöhne zu fordern und die Realitäten des Spitzelstaates auszublenden ist zynisch.
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27.08.2013 10:43 Uhr von NoPq
 
+6 | -1
 
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Quade, das mag ja sein, dass es da früher zu DDR-Zeiten das ein oder andere zu kritisieren gab.

Ich bewerte die dieses Jahr zur Wahl stehenden Parteien anhand ihrer Wahlprogramme, dem Auftreten im Wahlkampf und dem Verhalten der letzten Jahre.

Im Wahlprogramm der Linken stehen übrigens die von dir zurecht kritisierten Punkte.

Aber klar, wenn man ohnehin ziemlich sicher in der Opposition landet, kann man alles mögliche fordern. Sieht man ja bestens bei der ultraliberalen und -konservativen Spaßpartei AfD^^

[ nachträglich editiert von NoPq ]
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27.08.2013 11:09 Uhr von HateDept
 
+5 | -1
 
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Was hat denn jetzt der Gysi mit den Renten in der DDR zu tun?

Meine Großeltern (Handel) sowie Großtanten/-onkels (Landwirtschaft BRB) hatten keine Sorgen mit finanziellen Mitteln (keine Mitgliedschaft in irgeneiner Partei). Nach dem Mauerfall konnten sich sogar so ziemlich alle tolle Autos kaufen.

"Die LPG Landarbeiter, besonders die Frauen, leiden noch heute unter den Folgen der miesen Bezahlung." kann man hierzu irgendwo was nachlesen? Ich habe davon noch nicht gehört - interessiert mich, die Armut in der DDR. Manche Sachen über die DDR weiß man ja gar nicht, manche stimmen so auch gar nicht, hab ich gehört. Deshalb ist es immer gut, wenn man dazu Hinweise und historisches Material findet ...

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