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Familiendrama: Vater verbrennt Töchter im Auto

Letzten Sonntag ereignete sich in der Ostschweiz ein schreckliches Drama: Ein Vater zweier fünf- und zwei-jähriger Mädchen entführte diese aus der Obhut einer Verwandten, um sie später in einem Wald im Auto eingesperrt zu verbrennen.

Er selbst verstarb noch am gleichen Tag aufgrund von schweren Verbrennungen im Krankenhaus. Von den Kindern konnten nur noch die verkohlten Leichen aus dem ausgebrannten Auto geborgen werden.

Es wird vermutet, dass er nicht mit der Trennung von seiner langjährigen Freundin und den gemeinsamen Kindern fertig wurde. Sie hatte sich vor kurzem von ihm getrennt und er hätte bald aus dem gemeinsamen Haus ausziehen müssen. Die Mutter und ihre Familie wird nun psychologisch betreut.


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WebReporter: Chefkoch83
Rubrik:   Brennpunkte
Schlagworte: Auto, Vater, Familiendrama
Quelle: www.20min.ch

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11 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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27.08.2013 07:52 Uhr von montolui
 
+10 | -6
 
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...irgendwie hat der Name des Webreporters etwas mit der News gemeinsam.....
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27.08.2013 08:03 Uhr von Chefkoch83
 
+10 | -3
 
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@montolui

Der war böse. Ich liebe schwarzen Humor :-)
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27.08.2013 08:31 Uhr von rubberduck09
 
+8 | -1
 
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Egal was passiert ist zwischen dem Typen und seiner Ische: Die Kinder können vermutlich am wenigsten dafür und mussten aber den größten Preis dafür bezahlen. Die Welt ist so ungerecht. Warum konnte sich der Typ nicht einfach alleine anzünden ohne Kinder?
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27.08.2013 08:51 Uhr von psycoman
 
+6 | -7
 
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@demouzeti:

Simpel, Ehrenmord und Familiendrama sind eben unterschiedlich.

Ehrenmord wird aufgrund angeblich verletzter Ehre begangen und durch den Mord soll die Ehre wiederhergestellt werden. Meistens wird das auch noch durch die Familie abgesegnet. Die Täter fühlen sich oft noch im Recht und begründen ihre Tat oft religiös oder mit Tradition, deshalb ist ein Ehrenmord eben verwerflicher.

Bei einem Familiendrama kann natürlich verletzte Ehre auch eine Rolle spielen, aber der Täter sieht seine Ehre nicht wieder hergestellt, sondern seine Rache erfüllt, er weiß auch, dass sein Handeln falsch ist, gesetzlich und moralisch, macht es aber trotzdem. Ebenso töten sich viele Täter selbst.

Tot sind die Opfer in jedem Fall nur die Beweggründe sind eben andere.

Du hast aber vollkommen Recht damit, dass die Kinder nun wirklich nichts dafür können. Wenn er mit der Trennung nicht klar kommt, soll er bitte sich selbst töten und gut ist.
Wie kann man bitte seine eigenen Kinder töten, egal wie verzweifelt man ist?

Schade, dass der Typ gestorben ist. Der hätte ruhig noch lange im Gefängnis sitzen dürfen, um über seine Tat nachzudenken.
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27.08.2013 08:57 Uhr von MOTO-MOTO
 
+4 | -1
 
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Vielleicht handelt es sich um einen so genannten "Mitnahme-Selbsmord".

Darunter versteht man, dass sich eine (i.d.R. erwachsene) Person selbst umbringen will, aber den dann überlebenden nicht zumuten will in der (vermeindlich rausamen) Welt ohne die dahinscheidende Person weiter zu leben. So wollen z. B. regelmäßig Eltern bei einem Suizid ihre Kinder nicht alleine (ungeschützt) zurück lassen und entschließen sich daher dafür auch die Kinder "mitzunehmen".

Warum also hier (so verstehe ich die News) nur die Kinder im Fahrzeug waren ist mir nicht ganz klar. Warum diese nicht aus dem Fahrzeug flüchten konnten ist ebenfalls nicht geklärt. Warum der Vater (trotzdem?) Brandwunden hatte, an denen er letztlich verstorben ist, geht aus den paar Worten dieser SN-Zusammenfassung auch nicht hervor.
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27.08.2013 09:09 Uhr von ako82
 
+3 | -3
 
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Ehrenmord - Migrationshintergrund = Familiendrama
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27.08.2013 09:10 Uhr von xCheGuevarax
 
+5 | -2
 
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Nur dass die meisten "Ehrenmorde" nun auch keine wirklichen sind, sondern auch "nur" Rachemorde. Diese wirklichen "Ehrenmorde" wo der Familienrat tagt, die Ehre wiederhergestellt werden und alles drum und dran, sind vielleicht 1-2% aller Motive, bei denen die Ex-Partnerin umgebracht wird. Der Rest ist Rache oder gekränkte "Ehre" wie auch in diesem Falle, wobei ich hiermit nicht die gleiche angebliche Ehre meine :)
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27.08.2013 09:10 Uhr von AlessaGillespie
 
+5 | -2
 
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Ein Familiendrama hat keinen kulturellen Hintergrund, da gibt es kein Umfeld das so ein Verbrechen toleriert oder sogar verlangt, weil irgendein ein scheiß Gott es so will.

Familiendramen wird es in muslimischen Kreisen genauso geben wie bei uns auch, zusätzlich zu den Ehrenmorden.

Beides ist zu verachten.

[ nachträglich editiert von AlessaGillespie ]
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27.08.2013 09:18 Uhr von Suffkopp
 
+0 | -5
 
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@dmouzeti - stelle doch die Gegenfrage warum aus "was auch immer für komischen Ehr-Gründen" ein Ehrenmord geschieht bzw. warum muss bei einem Ehrenmord immer einer aus der eigenen Familie umgebracht werden?

Beides ist rational nicht nachvollziehbar.
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27.08.2013 09:47 Uhr von spliff.Richards
 
+2 | -1
 
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"Ein Familiendrama hat keinen kulturellen Hintergrund, da gibt es kein Umfeld das so ein Verbrechen toleriert oder sogar verlangt, weil irgendein ein scheiß Gott es so will."

Woher will man das wissen? Vielleicht hat er sich und seine Kinder ja angezündet, weil er jetzt uneheliche Kinder hat? Könnte ich mir von so nem fundamentalistischen Christen gut vorstellen.
Niemand kann in seinen Kopf gucken. Daher weiß auch niemand über seine tatsächlichen Beweggründe bescheid.

Genauso pervers wie den feigen Mord an 2 Kindern finde ich aber die Diskussion die hier gleich wieder gestartet wird.Ob Ehrenmord oder Familiendrama, das sind nur Namen die von uns Ausgedacht sind. Diese kranken Taten aber sind real!
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27.08.2013 11:18 Uhr von psycoman
 
+1 | -3
 
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@ako82:
"Ehrenmord - Migrationshintergrund = Familiendrama "

Nein, Familiendramen kommen natürlich auch in Familien mit Migrationshintergrund vor. Den Unterschied habe ich oben schon erklärt, aber wie man sieht, +2, -4, verstehen das einige Leute immer noch nicht.

Wenn ein Türkei ob seiner finaziellen Situation verzweifelt ist und deswegen sich und seine Familie tötet, dann ist das ein Familiendrama, tötet der selbe Mann aber seine Tochter, weil ihm ihr Lebenstil nicht gefällt, dann wohl ein Ehrenmord. Deim ersten weiß der Mann, dass es falsch ist und stirbt meistens selbst dabei. Beim zweiten nicht unbedingt und der Täter fühlt sich im Recht und überlebt.

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