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Syrien: USA denken über ein- bis zweitägigen Militärschlag nach

Die USA denken offensichtlich darüber nach, eine zweitägige, militärische Attacke gegen Syrien durchzuführen. Grund ist die Überzeugung der USA, dass in dem Land Giftgas eingesetzt wird. Jedoch ist unklar, wann der Angriff erfolgen soll.

Derzeit prüft US-Präsident Barack Obama laut der "Washington Post" den Umfang der Militäraktion. Mittel der Wahl seien von Schiffen aus abgefeuerte Marschflugkörper oder der Einsatz von Langstreckenbombern. Angriffsziele seien Militäranlagen im Land, die nichts mit der Chemiewaffenproduktion zu tun haben.

"Was wir vergangene Woche in Syrien gesehen haben, muss das Gewissen der Welt erschüttern. Es verstößt gegen jeden moralischen Kodex", so US-Außenminister Kerry.


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WebReporter: Borgir
Rubrik:   Politik
Schlagworte: USA, Syrien, Militärschlag
Quelle: www.handelsblatt.com

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17 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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27.08.2013 06:44 Uhr von Borgir
 
+16 | -3
 
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Die Frage ist wen man angreift. Denn es ist äußerst unwahrscheinlich, dass Assad so doof war, C-Waffen einzusetzen. Konsequenterweise müssten also nach einer Klärung auch Rebellen angegriffen werden.
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27.08.2013 07:09 Uhr von OnkelBlacky
 
+14 | -2
 
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aus 1 bis 2 Tagen würden garantiert 1-2 Jahre werden, wenn nicht sogar länger
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27.08.2013 07:27 Uhr von Delios
 
+16 | -2
 
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Es ist echt der Hammer was da abgeht.
Hier wird einfach so "entschieden" wer die C-Waffen eingesetzt hat, ohne jegliche Beweise.
Irgendwer sagt einfach "ich bin mir sicher" und alle anderen labern mit und beziehen sich auf den.
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27.08.2013 08:13 Uhr von SamSniper
 
+3 | -1
 
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2 Tage? Also eine nur kleine Strafaktion, danach schaut man dem (Bürger-) Krieg weiter zu, wie die 2 Jahre zuvor mit über 100.000 Toten.
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27.08.2013 08:25 Uhr von Hasskappe
 
+6 | -1
 
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.."das in dem Land Giftgas eingesetzt wurde."
Na Bravo, wer war es denn? Wen will man jetzt bombardieren, wem helfen? Wer sind die Guten?
Gibt es dort überhaupt Gute?
Wir sollten uns schön raus halten wenn Muslimd sich mit Muslimen schlagen !
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27.08.2013 08:39 Uhr von TheRealDude
 
+9 | -1
 
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Assad hat genau so viele Chemiewaffen eingesetzt wie Sadam vor dem Irak-Krieg Massenvernichtungswaffen besessen hat...
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27.08.2013 08:40 Uhr von T¡ppfehler
 
+0 | -0
 
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Zumindest die SN-Kommentarschreiber scheinen sich nicht so sicher zu sein, wie die USA und unsere Regierung, ob die Chemiewaffen von Assad oder von den durch die USA unterstützten Rebellen eingesetzt wurden.

Um sicher zu gehen, dass man den Richtigen trifft, sollte man auch über einen Präventivschlag gegen mindestens ein weiteres Land nachdenken.
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27.08.2013 09:17 Uhr von psycoman
 
+4 | -0
 
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@grotesk:
Meinst du soetwas? http://www.amazon.de/...
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27.08.2013 09:19 Uhr von Granatstern
 
+3 | -1
 
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Wie sorgt man mit Bomben dafür, dass keine weiteren Giftgasattacken stattfinden?
Bombing for peace, ja?
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27.08.2013 09:22 Uhr von Klugbeutel
 
+3 | -1
 
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Dreckiger, verlogener Abschaum.
Ob Republikaner oder Demokraten, da gibt es keinen Unterschied. Es kommt schon wieder ein auf Lügen und Betrug begründeter Krieg.

irgendwann wird diese Epoche als der Amerikanische Faschismus in den Schulen gelehrt, und dann wird es wieder heißen, keiner hat was gewusst, niemand hat was bemerkt, alle sind nur gefolgt ...Die üblichen Ausreden eben.
Den verlogenen Halbaffen sollte man zwingen den Friedensnobelpreis aufzufressen.
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27.08.2013 09:45 Uhr von Nebelfrost
 
+4 | -0
 
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zitat: "Grund ist die Überzeugung der USA..."

Überzeugungen sind gefährlichere Feinde der Wahrheit als Lügen.

--- Friedrich Nietzsche ---
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27.08.2013 10:07 Uhr von Andreas-Kiel
 
+0 | -0
 
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Ist denn schon bekannt, wie der ev. Giftgasangriff durchgeführt wurde?

Wenn es durch Flugzeuge geschehen ist (Bombardierung) ist es ja definitiv Assad. Wenn es durch "einfache" Granaten mittels z.B. Haubitzen passiert wäre, wäre doch die Frage, ob die Rebellen a) Giftgas und b) Abschussvorrichtungen etc. besitzen.

Gefühlsmäßig würde ich wegen der besseren Möglichkeiten eher auf Assat tippen, aber das wäre eigentlich selten dämlich von ihm und den USA kann man auch nicht trauen.

Alles schon sehr verzwickt.
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27.08.2013 10:32 Uhr von PeterLustig2009
 
+0 | -4
 
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@Halma
Bitte mal nen Link wo die gute Dame das bewiesen hat und vor allem wie.

Ich mein hunderte unabhängige Experten schaffen es nicht das so ad hoch zu beantworten und Carla del Ponte will das aus 5000 km Entfernung sehen wer das war?

Denke eher dass Assad den Giftgasangriff gestartet hat aber naja ist nur meine bescheidene Meinung
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27.08.2013 12:54 Uhr von Graf_Kox
 
+0 | -0
 
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Das Assad es war ist wahrscheinlicher, aber nicht bewiesen. Wer es auch immer war, die Amerikaner werden diesmal in einen Krieg gezogen in dem sie nichts gewinnen können und das wissen sie auch. Es gab schon in der Vergangenheit Gelegenheiten gegen Assad in den Krieg zu ziehen, wenn man gewollt hätte. Dafür musste man nicht auf einen Giftgasangriff warten.

Obama hat den Fehler gemacht sich festzulegen und kommt aus der Nummer nicht mehr raus. So ebnet man den Weg für islamistische Terroristen diesen Staat zu übernehmen. Ein Fehler. Aber kein beabsichtigter.
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27.08.2013 14:01 Uhr von Nebelfrost
 
+1 | -0
 
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@graf_kox
zitat: "Ein Fehler. Aber kein beabsichtigter."

dafür, dass es nur ein "unbeabsichtigter fehler" ist, machen die amis diesen fehler aber ziemlich oft!
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27.08.2013 16:59 Uhr von ElChefo
 
+0 | -1
 
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Interessant, wie die scheinbaren Fronten verlaufen.

Der Iran steckt knietief drin im Konflikt und kritisiert jeden anderen, der auch nur über ein Eingreifen nachdenkt.
Russland kämpft um seinen letzten Mittelmeerhafen und vor allem, um seinen Großkunden Assad, also kein Wunder.
Jordanien ist scheinbar auf Seite des Westens.

...aber rumgepoltert wird - wie üblich - ausschliesslich über die bösen, faschistischen, imperialistischen Amerikaner. Zwischendurch auch mal über die Briten. Aber sind ja sowieso nur der europäische Arm der Amis. Nettes Fehlersuchbild.

Nur mal so als Gedankenspiel nach dem Motto "cui bono":
Natürlich wäre ein Einsatz von C-Waffen durch Assad "dumm", da er damit rechnen muss, aufzufliegen und irgendwann der Punkt erreicht ist, an dem er nicht mehr alles den Rebellen / Aufständischen / Terroristen in die Schuhe schieben kann. Je nach benutzter Waffe - mal sehen, was die Berichte ergeben - fallen auch die Anti-Assad-Gruppen weg.
...und da setzt das Gedankenspiel ein:
Wer würde innen- oder aussenpolitisch davon profitieren, wenn er den Westen in diesen Konflikt mit reinzieht und so den eigenen Leuten bzw. der Region wieder mal erklären kann, das "der Westen" ihnen nur "Böses" will? Wer hätte die Mittel, eine solche false flag in Syrien zu "pflanzen"?

Willkommen bei der Geburt einer neuen Verschwörungstheorie.
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27.08.2013 17:04 Uhr von certicek
 
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Das Schöne an einer "roten Linie" ist, daß sie genau aufzeigt, was getan werden muß.

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