27.08.13 06:24 Uhr
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Unbekannter Faktor lässt Menschen und Tiere immer dicker werden

Es ist falsch, dass nur die fehlende Willenskraft sowie fettige und zuckerhaltige Lebensmittel die Ursache sind, dass Menschen immer dicker werden. Der Biostatistiker David Allison hat herausgefunden, dass es einen noch unbekannten Faktor gibt, der Menschen und auch Tiere immer dicker werden lässt.

In seiner Studie stellte er fest, dass innerhalb von Dekaden neben dem Menschen auch Labortiere trotz gleicher kontrollierter Ernährung im Durchschnitt immer schwerer werden. So verzeichnen Labortiere wie Mäuse jedes Jahrzehnt eine Gewichtszunahme um elf Prozent, Pinselaffen um neun Prozent oder Schimpansen um 35 Prozent.

Und das bei kontinuierlich gleicher Ernährung und präziser Beobachtung aller acht Tiergattungen der Labore, die in die Untersuchung einbezogen wurden. Es gibt also einen bisher noch nicht bekannten Faktor, der die Gewichtszunahme der Menschen und der Labortiere beeinflusst.


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WebReporter: montolui
Rubrik:   Wissenschaft
Schlagworte: Gewicht, Unbekannter, Faktor
Quelle: io9.com

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19 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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27.08.2013 06:24 Uhr von montolui
 
+5 | -1
 
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Die Quelle zeigt nur Auszüge!

Hier der komplette wissenschaftliche Bericht (englisch):

http://www.aeonmagazine.com/...
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27.08.2013 07:55 Uhr von aminosaeure
 
+15 | -0
 
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Chemierückstände in der Nahrung, viele wirken wie Hormone.
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27.08.2013 08:03 Uhr von Partysan
 
+2 | -2
 
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Tiere die nicht im Labor leben, müssen ihr Fressen selbst suchen. Ich kann mir schwer vorstellen das Labortiere die gleichen körperlichen Aufwendungen haben wie frei lebende Tiere.

[ nachträglich editiert von Partysan ]
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27.08.2013 08:43 Uhr von Gierin
 
+4 | -1
 
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Ich tippe eher auf "gehaltvollere" Nahrungsmittel oder bessere Medizinische Versorgung.
Wenn man vor 10 Jahren beispielsweise den Schimpansen gleichviel Bananen gab wie heute, ist es nicht unbedingt die "gleiche kontrollierte Ernährung". Jede Nutzpflanze wird ständig weitergezüchtet. So auch die Banane. Heutige Bananen könnten also mehr Kalorien oder Vitamine oder Mineralien enthalten oder schlicht besser verdaulich sein.
Aus eigner Erfahrung weiss ich, dass eben doch "fehlende Willenskraft sowie fettige und zuckerhaltige Lebensmittel die Ursache sind" für das Dickwerden!
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27.08.2013 08:49 Uhr von Silver79
 
+6 | -0
 
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Evolution: Der Mensch wird immer fetter weil er sein Essen nicht mehr selber jagen muss und das "Essen" wird immer fetter weil es nicht mehr gejagt wird.

...oder es sind doch die Handystrahlen.
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27.08.2013 08:59 Uhr von Atheistos
 
+2 | -0
 
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Mangelnde Bewegung?
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27.08.2013 08:59 Uhr von ThomasHambrecht
 
+8 | -0
 
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Gelten nicht die Weichmacher als solch gefährliche Kandidaten?

Allerdings sieht man bei Mc Donald & King immer mehr runde kugelige Kinder - mehr breit als hoch. Das kommt, weil Mutti mittags nicht mehr kocht, sondern die Bälger in die Frittenbuden abschiebt.
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27.08.2013 09:17 Uhr von Jaegg
 
+1 | -0
 
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@Gierin:

Ich glaube kaum, dass es an gehaltvollerer Nahrung liegt, wenn heutige Mäuse/Ratten vor 20 Jahren im Schnitt 20% weniger wogen.. Zumal gerade in Laboren darauf geachtet wird, wie und womit die Tiere ernährt werden, damit man die Versuchsergebnisse nicht verfälscht.
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27.08.2013 09:43 Uhr von Wurstachim
 
+1 | -0
 
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Genau daran liegt es.. an der kontrollierten ernährung
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27.08.2013 09:58 Uhr von Stahlmaschine
 
+0 | -0
 
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wie wäre es mit,immer weniger bewegung und anstrengung.das trifft auf menschen wie labortiere zu.
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27.08.2013 10:02 Uhr von Gierin
 
+2 | -1
 
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@Jeagg
Aha, dann habe ich das Minus also von Dir erhalten!? ;-)

Aber im Ernst: Ich kenne das auch von den Maschinen / Anlagen her. Man kauft eine neue Maschine, deren Antrieb "nur" 10% stärker ist als der von der Vorgängerin. Die Aufnahmevorrichtung schafft "nur" 5% mehr, die Aufnahmekapazität ist "nur" ca. 15% grösser etc. Am Schluss bringt die neue Anlage aber nicht nur 130% der Leistung der alten, sondern etwa 300%.
Auch kleine Verbesserungen können unter Umständen einen grossen Effekt haben. Vor allem wenn sie sich verstärken.
Die Tiere haben vielleicht nur zugenommen, weil die Nahrung, die Medizin, der Tierschutz, das Raumklima, das Licht etc.sich im Verlauf der Jahre leicht verbesserte.
(Wobei ich davon ausgehe, dass die Tiere nicht im besagten Labor gezüchtet werden, denn sonst würde ja die natürliche Selektion das Ergebnis unbrauchbar machen)
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27.08.2013 10:27 Uhr von mat123
 
+0 | -0
 
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Es ist das pöse CO2
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27.08.2013 10:52 Uhr von sub__zero
 
+2 | -0
 
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Wie bitte will man denn aktuelle Nahrung mit Nahrung von vor 10-50 Jahren vergleichen?

Hat man Kilos und Tonnen an Fleisch/Obst/Gemüse von damals schockgefroren um es mit dem verseuchten Zeugs von heute vergleichen zu können?

Man schaue sich doch nur Fleisch von heute an: Da sind so viele Hormone und Antibiotika drin, dass man es eigentlich nur gegen Rezept in der Apotheke verkaufen dürfte.

Über eine Obergrenze an Hormonen und sonstiger Chemie in Fleisch wurde erst vor kurzem in Brüssel nachgedacht, ein Import von Hormonfleisch aus den USA in die EU ist nur eine Frage der Zeit....

Tja, dann sucht mal weiter nach den "unbekannten Faktoren", obwohl man den Tieren die gleiche Menge X, Y ud Z zu essen gegeben hat.
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27.08.2013 15:50 Uhr von limasierra
 
+1 | -0
 
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Was wurde denn den Tieren gefüttert? Essen Menschen das auch?
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27.08.2013 19:48 Uhr von Frostkrieg
 
+1 | -0
 
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Soso...damals warens noch die Drüsen
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27.08.2013 20:25 Uhr von Humpelstilzchen
 
+1 | -0
 
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Da geht´s den Menschen wie den Labormäusen!
Gefangen im goldenen Käfig, und das einzige Abenteuer ist die Ziehung der Lottozahlen!
Täglich der gleiche Ablauf, Frust, nix zu melden, scheiss Fernsehprogramm, zu wenig Sex und sowieso alles...!
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28.08.2013 02:00 Uhr von Jaegg
 
+0 | -0
 
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Theorie:

Vermehrte Weichemacher im zB Wasser rufen eine Art Verweiblichung der Tiere auf lange Sicht hervor. Dadurch erhöhte Fettanlagerung (nicht böse gemeint ;-) )... und Tada.. wir haben fettere Ratten :P
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28.08.2013 16:05 Uhr von Don_Mikele
 
+0 | -0
 
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Hilfe wir Mutieren ^^
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29.08.2013 22:37 Uhr von mcdar
 
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Unbekannter Faktor, der den Menschen als Gewohnheitstier entlarvt, da dieser sich selber kontrollieren und nicht seiner Ess-Manie ausgeliefern sollte. Wer gewinnt, Bauch oder Kopf? Das sieht man dann am Körpervolumen, wer der Herr ist und wer von Trieben kontrolliert wird.

[ nachträglich editiert von mcdar ]

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