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NPD-Landtagsabgeordneter soll schweren Landfriedensbruch begangen haben

Die Staatsanwaltschaft Stralsund hat bestätigt, dass sie gegen den NPD-Landtagsabgeordneten Tino Müller ein Ermittlungsverfahren wegen Sachbeschädigung und schweren Landfriedensbruches anstrebt. Um tatsächlich gegen ihn ermitteln zu können, muss seine Immunität aufgehoben werden.

Der 35-jährige Rechtsextremist ist stellvertretender Fraktionsvorsitzender der Partei in Mecklenburg-Vorpommern. Neben Tino Müller sind auch dessen Bruder, der für die Landtagsfraktion der Partei tätig ist, sowie zwei NPD-Kommunalabgeordnete ins Visier der Justiz geraten.

Ihnen wird vorgeworfen, gemeinsam mit bis zu elf weiteren Tätern ein von "Linken" bewohntes Haus überfallen zu haben. Dabei waren die Täter teilweise vermummt und mit Schlagstöcken und Knüppeln bewaffnet.


WebReporter: WolfGuest
Rubrik:   Brennpunkte
Schlagworte: NPD, Landfriedensbruch, Tino Müller
Quelle: www.spiegel.de

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