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Schweiz: "Zu alt zum arbeiten" - Verena Lobsiger rüttelt Schweizer auf

Verena Lobsiger ist 54 Jahre alt und arbeitslos. Sie bereits 500 Bewerbungen geschrieben und nur Absagen erhalten. Sie glaubt, dass sie nicht angestellt wird, weil sie zu alt sei. Diese Geschichte rüttelt derzeit die Schweiz auf, denn sie ist kein Einzelfall.

Von den schweizer Langzeit-Arbeitslosen sind 40 Prozent zwischen 50 und 60 Jahre alt. Auch andere Leute berichten nun von ihrem Schicksal.

So sagt Peter Joachim: "Das ist eine Tatsache, die jeder über 50-Jährige bestens kennt. Die Arbeitgeber wünschen sich vom zukünftigen Mitarbeiter, dass er/sie höchstens 30 ist, mindestens 20 Jahre Erfahrung hat und dann zu EU-Preisen angestellt werden möchte. Die eierlegende Wollmilchsau halt."


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WebReporter: Klickklaus
Rubrik:   Wirtschaft
Schlagworte: Schweiz, Schweizer, Arbeitnehmer, alt
Quelle: www.blick.ch

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5 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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26.08.2013 21:24 Uhr von TheRoadrunner
 
+1 | -1
 
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Ein paar Gedanken:

Mal kurz die andere Seite:
Was interessiert einen Arbeitgeber? Wie gut jemand seine Arbeit macht und was er dafür will.
Anscheinend gehen Arbeitgeber nun davon aus, dass junge Kandidaten mit möglichst viel Erfahrung da am besten geeignet sind. Das deutsche Gleichbehandlungsgesetz verbietet zwar Diskriminierung aufgrund des Alters, aber wenn man seine Bewerbungsunterlagen nicht gerade mit dem Vermerk "zu alt" zurückbekommt, dürfte das schwer nachzuweisen sein.

Wenn in einer Stellenanzeige ein Idealbild gezeichnet wird, sollte einen das meines Erachtens nicht davon abhalten, sich zu bewerben.

Es gibt nämlich Ausnahmen: ich habe meinen Job ohne die eigentlich geforderte Industrieerfahrung bekommen, und ein relativ neuer Kollege ist über 50 - bringt aber halt auch wirklich langjährige und vielfältige Erfahrung mit.

Aus der Quelle:
Heidi Studer gibt allerdings zu bedenken:
«Sicher ist es ab einem bestimmten Alter schwierig. Ich habe es aber mit 58 auch noch geschafft. Die Tatsache, dass Frau Lobsiger längere Zeit ausgestiegen ist, wiegt wahrscheinlich deutlich schwerer».
Aus einem späteren Teil der Quelle geht hervor, dass die ´längere Zeit´ mindestens 10 Jahre ist. Und ja, dann stimme ich allerdings zu.

P.S.: Ich habe mich bei den Bewertungen enthalten.

[ nachträglich editiert von TheRoadrunner ]
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26.08.2013 21:32 Uhr von Johnny Cache
 
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@ nochmalblabla
Es reicht auch wenn man mit 30 seinen Job verliert... dann hat man auch schon ganz gewaltige Probleme. Und wenn man dann auch noch bei den nächsten Firmen wie ich bis zum Ellenbogen ins Klo greift (beide haben wegen Betrug dicht gemacht) hat man wirklich ausgeschissen.
Aber wenn man mal wirklich lachen will geht man einfach zur Arge und sagt daß man eine Weiterbildung finanziert haben möchte. Die schauen einen an wie Kermit der Frosch auf Drogen.
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27.08.2013 05:11 Uhr von Marple67
 
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Zitat: "Die Arbeitgeber wünschen sich vom zukünftigen Mitarbeiter, dass er/sie höchstens 30 ist, mindestens 20 Jahre Erfahrung hat und dann zu EU-Preisen angestellt werden möchte."

Pah da sind wir in Deutschland aber schon ein ganzes Stück weiter: Das mit den Preisen haben die Lobbisten bereits geschafft, Deutschland ist gehaltsmäßig das Bangladesch Europas.

Als Nächstes wird dann das Problem mit den verbrauchten nutzlosen alten Säcken über 25 angegangen. Wer nach dem 25 Lebenjahr arbeitslos wird, bekommt einfach keine medizinische Versorgung mehr, muß bei rot über die Ampel gehen und wird aus allen Statistiken getilgt.

Da ALGI & II nach der kommenden Wahl sowieso abgeschafft wird, fallen uns die Greise auch finanziell nicht mehr zur Last und dann kann die deutsche Instustrie weiterhin zum Wohl der Bevölk... pardon Großfinanz kräftig boomen. Dem Merkel gefällts, weil sie dann immer von den Bildzeigungslesern, die totaaal stolz auf unser superduper starkes Deutschland sind, wiedergewählt wird und sie immer so schön bei den Gipfeltreffen damit angeben kann.

Wie das Problem mit den mind. 20 Jahren Berufserfahrung gelöst werden soll, ist noch in Klärung. Erste Gespräche über Universitäten für 3 Jährige laufen bereits.

[ nachträglich editiert von Marple67 ]
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27.08.2013 11:08 Uhr von news_24
 
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Natürlich stellt niemanden einen 30 Jahre alten AN ein! Das gibts nirgendwo auf der Welt. Der Chef stellt doch niemanden ein, der älter ist als er selbst. Das gibts nirgendwo.
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27.08.2013 17:40 Uhr von verenalobsiger
 
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In Deutschland ist vermutlich auch so schlimm wie in der Schweiz.
In der Schweiz läuft einfach sehr viel verkehrt.
Das schlimmste finde ich, dass Mensche , die sich für Ihre Arbeit einsetzten, die Steuern bezahlten mit 50 Jahren auf der Strasse stehen und von einem Sozialamt abhängig sind. Dies sollte geändert werden.

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