26.08.13 13:03 Uhr
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Studie: Wahlprogramme sind zum großen Teil unverständlich

Sprachforscher haben sich für eine Studie die Wahlprogramme der Parteien vorgenommen und diese harsch kritisiert.

Die Programme seien zu unverständlich, so das Fazit: Es wimmele vor verschachtelten Sätzen und Anglizismen. Am schlechtesten schnitten die Piraten ab, am besten lesbar sei noch das Programm der Union.

"Kein einziges Programm ist richtig verständlich", so der Leiter des Instituts für Kommunikationswissenschaft an der Universität Hohenheim, Frank Brettschneider.


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WebReporter: mozzer
Rubrik:   Politik
Schlagworte: Studie, Partei, Programm
Quelle: www.tagesschau.de

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6 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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26.08.2013 13:13 Uhr von psycoman
 
+1 | -0
 
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Programme unverständlich oder schlicht Leser zu blöd? Viele Parteien bieten doch inzwischen auch Intormationen in leichter Sprache an, um behindertengerecht zu sein. Das dürfte eigentlich jeder verstehen.
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26.08.2013 13:15 Uhr von HelgaMaria
 
+2 | -0
 
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Na und? Es hält sich doch eh keine Sau daran.
Was gibt es an leeren Versprechungen zu verstehen?
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26.08.2013 13:25 Uhr von Bildungsminister
 
+3 | -0
 
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Viel mehr stellt sich hierbei doch die Frage, wer sich überhaupt die Mühe macht ein Wahlprogramm zu lesen. Danach sollte man mal fragen. Es werden wohl die Wenigsten sein, und ich bezweifle, dass die Argumente da primär die sind, dass man es nicht verstehen würde.

Das Hauptargument wird wohl sein, dass viele Menschen dem eh nicht glauben, was dort geschrieben steht, wenn sie es denn dann verstehen. Das kann man natürlich irgendwo verstehen. Auf der anderen Seite stellt es immerhin die Möglichkeit dar einen Querschnitt dessen zu erfahren, was Partei X vorhat.

Grundsätzlich muss man indes aber auch sagen, dass das klassische Wahlprogramm, als Wall of Text, einfach ausgedient hat. In diesem Zuge ist es erschreckend, wie wenig Parteien die Möglichkeiten der neuen Medien nutzen. Angebote in diesem Bereich, z.B. Wahlhelfer, stammen meist von Drittanbietern.

Ein weiterer Punkt ist der, dass Parteien meist selbst nicht wissen, welche Position sie aktuell im Wahlprogramm vertreten und nach Details braucht man da erst recht nicht fragen. Das liegt zum einen daran, dass sich die Positionen auch ständig ändern, aber auch daran, dass Themenbereiche oft zu komplex sind, als dass die Marionette, die welche ihr Gesicht in die Kamera hält, meist nur auf die Basics gebrieft wurde.

So wählt das Gros der Menschen leider vor allem auf Grundlage von Medien und anderen Quellen, was am Ende wirklich fatal ist, da so richtig niemand weiß warum er nun diesen oder jenen wählt. Hat ein wenig was von "Wahlvieh", ohne das nun zu böse zu meinen. Aber leider sieht es am Wahlsonntag genau so aus.
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26.08.2013 13:57 Uhr von Katerle
 
+1 | -0
 
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was nützt mir überhaupt ein wahlprogramm
wenn ich bereits vorher weiß
das der größte teil davon nie eingehalten wird
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26.08.2013 13:58 Uhr von psycoman
 
+1 | -0
 
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@ayuana:
Nun, das sollte nicht verwundern. Die Parteien müssen sich mit der Situtation im Land auseinandersetzen und Probleme erkennen. Diese dürften für alle gleich sein, auch wenn sie natürlich verschiedene Schwerpunkte setzen, was zu gleichen Lösungsansätzen führen wird.

Leute haben keine Arbeit, also heißt es dann eben
Partei A: Mehr Arbeitsplätze
Partei B. Wirtschaft fördern
Partei C: Mittelstand stärken
Partei D: Vereinbahrung von Arbeit und Familie stärken
usw.
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26.08.2013 21:50 Uhr von magnificus
 
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Im Prinzip werfen sie in ihren Programmen und Spots ihre bisherige Politik über den Haufen. Das ist so unglaubwürdig.
Wie Neues Deutschland lesen.
Jeden Tag das Gleiche nur vom Feinschden und Alle wissen, dass es anders ist.

[ nachträglich editiert von magnificus ]

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