25.08.13 17:24 Uhr
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Migration: Armutszuwanderung aus Osteuropa nur ein Mythos?

Die Zuwanderung aus Ländern wie Rumänien und Bulgarien wird hierzulande gleichgesetzt mit einer Massenarmutszuwanderung mit hoher Belastung öffentlicher Finanzen. Entsprechend negativ wird berichtet. Herbert Brücker, einer der führenden Migrationsforscher in Deutschland, geht diesem Vorurteil nach.

Wahr ist, dass Bulgarien und Rumänien zu den ärmsten EU-Staaten gehören. Die Arbeitslosenquote der in Deutschland lebenden Bulgaren und Rumänen liegt mit 9,6 Prozent unwesentlich höher als der deutsche Durchschnitt von 7,4 Prozent. Sozialleistungen bezogen 9,3 Prozent, im Vergleich zu den deutschen 7,4 Prozent.

Insgesamt werde der Sozialstaat nicht belastet, sondern die Zuwanderer würden allein durch die Rentenbeträge mehr einzahlen, als sie bekommen. Das negative Image erklärt Brücker mit regionalen Diskrepanzen. Die Arbeitslosigkeit reicht von 5,6 Prozent in Stuttgart, bis 27 Prozent in Duisburg.


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WebReporter: Tamerlan
Rubrik:   Wirtschaft
Schlagworte: Armut, Zuwanderung, Mythos, Osteuropa, Migration
Quelle: www.zeit.de

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14 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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25.08.2013 17:24 Uhr von Tamerlan
 
+7 | -46
 
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25.08.2013 17:41 Uhr von Pr3dator
 
+24 | -5
 
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Was hier auch - wie so oft - außer acht gelassen wird, und viel wichtiger ist: hätte man die Arbeitsplätze die mit den 90,7% Rümänen und Bulgaren gefüllt werden/wurden auch ohne diese Einwanderer - sprich mit dem eigenen arbeitslosen Volk füllen können?! - ich denke sehr wohl...
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25.08.2013 17:43 Uhr von -Count-
 
+28 | -5
 
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"Insgesamt werde der Sozialstaat nicht belastet, sondern die Zuwanderer würden allein durch die Rentenbeträge mehr einzahlen, als sie bekommen."

Dieser Märchenonkel hat wohl den falschen Beruf ergriffen.
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25.08.2013 17:55 Uhr von LuckyBull
 
+7 | -21
 
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25.08.2013 18:26 Uhr von Pr3dator
 
+12 | -0
 
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@LuckyBull

"die machen arbeit die kein Deutscher machen will" Wie habe ich bei dieser Aussage in der Schule schon immer gefacepalmed. Die typische Gehirnwäsche.

Schweinehälften zerlegen - ok, will das wirklich kein Deutscher mehr machen oder wird hier einfach mit zweierlei Maße gemessen - nachdem Motto "ein langsamer Rumäne ist mir zur Not dann immernoch besser als garkein Arbeiter"?

Oder nimmt man lieber eigene Landsleute ( Bsp. Dönerproduktion Kaplan, Ymac, wie auch immer sie heißen ) - liegen in der Hand türkischer Geschäftsleute, warum deutsche einstellen und deutsch lernen wenns auch den anderen Weg gibt?

Oder immer diese Imbiss-Beispiele, sicher dass sich da kein Deutscher selbstständig gemacht hätte, hätte er es sich leisten können?

Der Spruch "Einmal Hartz IV, immer Hartz IV" hat durchaus seine Bewandniss. Selbst in der Hoffnung mit einer kurzen befristeten Montagetätigkeit ein kleines Polster für Bsp. Führerschein/Auto od. Schulden zu tilgen oder auch einfach nur ein Backup zu schaffen, von dem man in eine neue Beschäftigung starten kann läuft ins Leere, denn "Schulden können nicht berücksichtigt werden". Man läuft immer auf +/- Null hinaus.

Da wird es natürlich schlichtweg unmöglich zunächst einmal die unausweichlichen Mehrkosten zu Beginn einer beschäftigung vorzustrecken, bis man im Lohnrhythmus drinne ist.

Lesen kann man viel, das stimmt, geschönt, verdreht, diktiert, ...

[ nachträglich editiert von Pr3dator ]
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25.08.2013 18:29 Uhr von DarkBluesky
 
+10 | -3
 
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Komisch aber auch die ganzen Kabeldiebe und Autoschieber kommen aus dem Osten, dazu sollte der Forscher mal die Bild Zeitung lesen oder die Regionalen in NRW, Alleine in Bochum wurden 230 Fälle von Kabeldiebstahl verhandelt, massen weise Roman Sinti und Polen. Merkwürdig aber wo wohnt der Forscher in Bayern?
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25.08.2013 18:45 Uhr von Pr3dator
 
+9 | -1
 
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Ein schönes beispiel, dass ich ganz vergessen hatte:

KiTa-Plätze. vor zwei oder drei Jahren fing alles an mit fehlenden Plätzen. Dort anzusetzen und zu sagen zum Stichtag XX.XX.XX gibts gesetztlichen Anspruch, wir brauchen Fachleute lässt man es in der Senke verschwinden, Schmodder legt sich drüber und 2013 - kurz vor der bundestagswahl (wie praktisch) kommt man von heut auf morgen mit dem Anspruch - diese eigene Kurzsichtigkeit, Unfähigkeit tarnt man jetzt wieder mit "Fachkräftemangel", wo holt man diese jetzt her? richtig!
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25.08.2013 19:09 Uhr von Suzaru
 
+9 | -2
 
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Haha, ja und wieviele von denen sind nicht gemeldet? Wieviele arbeiten in der Prostitution?

"Insgesamt werde der Sozialstaat nicht belastet, sondern die Zuwanderer würden allein durch die Rentenbeträge mehr einzahlen, als sie bekommen." - LOL - Die beziehen doch im Schnitt für 6 Kinder Kindergeld :S
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25.08.2013 22:06 Uhr von Bud_Bundyy
 
+0 | -9
 
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Na das ist doch schön, ein Grund weniger sich aufzuregen ;)
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25.08.2013 22:45 Uhr von -Count-
 
+7 | -1
 
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@ Der.Blonde

"Laut EU-Recht dürften sie nur 3 Monate bleiben, das wird durch eine Gewerbeanmeldung umgangen, und schon hat man unbefristeten Aufenthalt, Anspruch auf Sozialleistungen und Kindergeld."

Daran liesse sich sicher mit Leichtigkeit etwas ändern, aber anscheinend ist das nicht gewollt.

[ nachträglich editiert von -Count- ]
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25.08.2013 23:17 Uhr von CoffeMaker
 
+4 | -0
 
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Man kann alles schönreden, man kann auch Statistiken verschönern aber am Ende sieht man die Wahrheit an der Neuverschuldung. 1,2 Milliarden mehr für Arbeit u. Soziales im nächste Jahr.
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25.08.2013 23:40 Uhr von schlammungeheuer
 
+1 | -0
 
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"Man kann alles schönreden, man kann auch Statistiken verschönern aber am Ende sieht man die Wahrheit an der Neuverschuldung. 1,2 Milliarden mehr für Arbeit u. Soziales im nächste Jahr."
Eine Steigerung um 0,9% ist bei der gegebenen Teurungsrate eigentlich keine Steigerung.
Oder wir geben 2014 3,9 Milliarden weniger für Arbeit u. Soziales als im vorletzten Jahr aus.
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26.08.2013 08:04 Uhr von CoffeMaker
 
+2 | -1
 
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"Eine Steigerung um 0,9% ist bei der gegebenen Teurungsrate eigentlich keine Steigerung.
Oder wir geben 2014 3,9 Milliarden weniger für Arbeit u. Soziales als im vorletzten Jahr aus. "

Jaja, Jahre davor war wohl auch die böse Teurungsrate von teilweise über 10%. Du wirst mir schon was erzählen.
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26.08.2013 11:20 Uhr von Ruthle
 
+2 | -2
 
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Diese sogenannten "Forscher" leben selber ja in Nobelviertel und bekommen nichts davon mit...haben keine Ahnung und merken nichts!

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