25.08.13 12:56 Uhr
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München: Umgestürzter Buddha löst Protest-Meditation aus

Der malaysische Künstler Han Chong hat in München eine Protestaktion von Buddhisten ausgelöst. Der Grund dafür ist seine auf dem Rücken liegende Buddha-Statue mit der Aufschrift "Made in Dresden".

Etwa 30 Buddhisten meditierten aus Protest am gestrigen Samstag vor der Statue und forderten, die Verantwortlichen sollen die Statue wieder in die richtige Position bringen, da diese Art der Zurschaustellung respektlos sei.

In München läuft zur Zeit die Aktion "A Space Called Public/Hoffentlich Öffentlich", bei der verschiedene Kunstobjekte an unterschiedlichen Orten der Öffentlichkeit präsentiert werden. Der Buddha ist ein Teil dieser Aktion.


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WebReporter: Nightvision
Rubrik:   Kultur
Schlagworte: München, Protest, Buddha, Meditation
Quelle: www.t-online.de

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8 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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25.08.2013 12:56 Uhr von Nightvision
 
+5 | -5
 
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Jede Religion scheint Angehörige zu haben, die der Meinung sind sie müssten sie mit ihr provozieren. Lasst doch jeden Glauben was er will und gut ist, solange sie nicht anderen damit auf den Sack gehen. eine Religion die nicht damit klarkommt das man sich kritisch oder satirisch mit ihr auseinandersetzt sollte sich mal hinterfragen warum das so ist, das man so dünnhäutig reagiert.
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25.08.2013 13:49 Uhr von Biblio
 
+5 | -6
 
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"lass sie doch demonstrieren!
Ist doch eine friedliche Demo, oder?"

klar, aber lasst noch weitere zwei bis drei Statuen umfallen,
dann bekommt ihr Shaolin Kung Fu zu spüren ;)
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25.08.2013 13:59 Uhr von Nightvision
 
+1 | -2
 
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@25.08.2013 13:08 Uhr von nochmalblabla, damit hast du recht, aber ich bin gegen jede art von öffentlicher zur schau stellung von religion. religion hat meiner meinung nach nichts in einem öffentlichen raum zu suchen, denn der sollte neutral sein. religion ist privatsache und ich möchte nirgendwo mit ihr belästigt werden. wer religion öffentlich leben möchte, der kann gerne dahingehen wo das so gelebt wird, aber nicht hier, wo wir laut gg ein säkularer staat sind.
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25.08.2013 14:01 Uhr von Mauzen
 
+16 | -2
 
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Dreht einen Jesus an seinem Kreuz um, und ganz Deutschland hasst euch. Legt einen Mohammed auf die Stadtbank und freut euch auf Terrordrohungen.

Schmeisst einen Buddha um, und es soll Kunst sein. Die Leute lernen es einfach nicht.
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25.08.2013 16:37 Uhr von Nashkarul
 
+3 | -0
 
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Da sieht man aber mal, wie friedlich eine Glaubensgemeinschaft sein kann, selbst wenn man Unfug mit ihren Glaubenssymbolen treibt: Wo andere Randalieren und großen Terz machen, meditieren sich die verärgerten Buddhisten den Hintern wund.
Da sollte sich so mancher eine Scheibe von abschneiden.
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25.08.2013 17:42 Uhr von Dracultepes
 
+1 | -1
 
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@ Nightvision

"wo wir laut gg ein säkularer staat sind"

Es gilt zwar dass die eigenen Rechte da aufhören, wo die der anderen Anfangen.

Aber ich glaube nicht das damit Geisteskrankheit gemeint ist.

Es gibt die freie Religionsausübung, die ist zugesichert. Und die Redefreiheit etc. und das gilt alles auch im öffentlichen Raum. Und natürlich darf man hier auch demonstrieren :)
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25.08.2013 18:39 Uhr von Biblio
 
+1 | -2
 
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@Nashkarul
kannst Du keine Kommentare lesen?
Lasst ein paar weitere BuddhaStatuen umfallen,
und Du wirst sehen, auch dort wird sich die Spreu vom Weizen trennen.

Und wenn ihr irgendwer glaubt, das wärs jetzt gewesen, weise ich auf Mauzens Kommentar hin: Wenn ihr die ersten Kreuze umgedreht werden, gibt es sicherlich auch angebliche Christen, die ihre Religion genausowenig verstanden haben, wie angebliche Muslime den Islam, und Rabatz machen wegen Nichts und wieder Nichts.

Es wird gesiebt und gesiebt Freunde, besser ist es, ihr bleibt einfach mal locker ;)
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25.08.2013 18:48 Uhr von LuckyBull
 
+1 | -0
 
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Ist doch schon ein alter Hut, spazierte an dem liegenden Buddha selbst schon vor sechs Wochen daran vorbei. Damals hielten einige Leute Protestplakate in die Höhe und verteilten schriftl. Aufrufe.
Damals klärte die tz die Leser über die Ursprungshergang folgendermaßen auf:

"Der Künstler hat die Figur liegend platziert, um die Inschrift mit dem Produktionshinweis auf der Unterseite lesbar zu machen: „Made in Dresden“. Hintergrund: Buddha-Figuren sind heute oft nur noch Dekorationsartikel und Souvenirs fern des spirituellen Kontexts. Darauf will Han Chong mit der Skulptur hinweisen."

Das Ganze muss man also nicht so streng antireligiös ansehen.
Die Gemüter werden sich bald wieder beruhigen...

[ nachträglich editiert von LuckyBull ]

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