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Syrien-Konflikt: Warnung aus dem Iran an die USA

Der Vizekommandeur der iranischen Streitkräfte, Massud Dschsajeri, warnt die USA vor einem militärischen Eingreifen in den Syrien-Konflikt: "Die USA kennen die rote Linie bezüglich Syrien, jegliche Überschreitung dieser Linie wird gravierende Folgen fürs Weiße Haus haben".

Auch der iranische Präsident Hassan Ruhani ruft zur Besonnenheit auf und zugleich verurteilte er den Gasangriff.

Irans Außenminister Mohammed Dschawad Sarif sagte zudem, er habe mit dem syrischen Amtskollegen gesprochen und dieser habe bestätigt, dass man UN-Kontrolleure ins Land lassen wolle. Sarif bezweifelt, dass die syrische Regierung hinter dem Gasangriff steht.


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WebReporter: Klickklaus
Rubrik:   Politik
Schlagworte: USA, Iran, Syrien, Warnung, Konflikt
Quelle: web.de

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25.08.2013 12:48 Uhr von SamSniper
 
+0 | -8
 
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In Kontrolleure sind nun über eine Woche in Syrien und haben noch nicht einen der 3 Tatorte besuchen dürfen- trotz zusagen.
Das bezieht sich aber auf Orte verteilt im Land, wo kleinere Giftgasangriffe statt gefunden haben sollen.
Zu den jüngsten Tatorten in Damaskus Vorstädten haben sie bisher keine Zusagen zum betreten bekommen, obwohl sie nur ~5km vom Hotel entfernt sind.
Die größte Rebellengruppe hat gestern den Zugang zu den von ihnen kontrollierten Gebieten gewährt, wo die Gasangriffe statt fanden.
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25.08.2013 13:44 Uhr von Perisecor
 
+7 | -8
 
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Achso. Wenn der Iran massiv mit Militärs und Paramilitärs in Syrien aktiv ist, dann ist das in Ordnung.

Wenn andere Staaten auch nur darüber nachdenken, nach einer entsprechenden UNO-Resolution aktiv zu werden, dann wird gleich herumgezickt.


Ja, so kennt man das. Die entsprechenden Kulturkreise sind ja auch in z.B. Deutschland stets darauf bedacht, dass sie Vorteile erhalten. Aber wehe auch andere fordern diese Vorteile ein - dann wird sofort Messer gemacht.
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25.08.2013 13:59 Uhr von Kochi56
 
+6 | -4
 
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Erinnert mich irgendwie an die Sache mit dem Irak...
"Massenvernichtungswaffen" - "Kontrolleure mit Problemen" - "Amerika rüstet sich"

Mich würde interessieren "woher" das Giftgas kommt, danach dann wer es einsetzt.
Glaube kaum das die das in Syrien produzieren.
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25.08.2013 14:06 Uhr von Perisecor
 
+3 | -3
 
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@ Kochi56

"Glaube kaum das die das in Syrien produzieren."

Syrien ist bekannte und anerkannte Chemiewaffen-Macht.

Seit den 70er Jahren produziert Syrien Tabun und Sarin, seit Ende der 90er Jahre zusätzlich VX.
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25.08.2013 15:21 Uhr von Borgir
 
+4 | -1
 
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Dass Assad dahinter steckt kann man mehr als nur bezweifeln. Die "Rebellen" haben schon Gas eingesetzt, Russland bewies das bereits. Und Assad ist ja nicht blöd. Der weiß was es für Folgen hätte, würde er selbst Giftgas einsetzen.

Und das islamistische Terroristen vor nichts zurückschrecken, um in Syrien einen Gottesstaat einzusetzen weiß man ja nun zu Genüge.

[ nachträglich editiert von Borgir ]
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25.08.2013 16:12 Uhr von Chegevara
 
+3 | -2
 
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Syrien ist für die Amis ein Gold Nugget.

- Geostrategisch sehr wichtig
- Jede Menge Öl

und wenn man mit Syrien fertig ist knöpft man sich den Iran vor.

Es ist sehr wahrscheinlich, dass die Gasangriffe von den radikalen Rebellen ausgelöst wurden.
Fürn Assad wär es glatter Selbstmord Gas einzusetzen.
Und warum sollte er es überhaupt einsetzen?
Er ist seit Monaten nur am Gewinnen.

Der Krieg wär bestimmt schon längst vorbei wenn die CIA diesen potentiellen Terroristen von Rebellen nicht mit Waffen beliefern würde.
Dejavu:
Wie damals in Afghanistan, da hat man Osamas Taliban mit Waffen im Wert von Milliarden versorgt.
Zusätzlich wurde die auch noch militärisch ausgebildet und man hat dabei geholfen noch mehr Dschihadisten aus dem arabischen Raum für die Taliban gegen die Russen zu organisieren.
Die CIA hat die Taliban zu dem gemacht was sie heute sind!

Es ist schon erstaunlich das die Amis erst bei Gas ne Rote Linie ziehen, denn mit Uranmunition haben die kein Problem.
Im Irak und Afghanistan Krieg wurden hunderte Tonnen Uranimuni verballert, dies ist zig mal schlimmer wie Gas.
Die Folgen für verseuchte Soldaten und die Zivilbevölkerung sind Krebserkrankungen, Nerven- und Hirnschädigungen, schwere Mißbildungen ihrer Kinder und genetische Schäden. Obwohl die Auswirkungen von Uranstaub unter der Bezeichnung „Golfkriegssyndrom“ mittlerweile gut dokumentiert sind, üben sich Medien und offizielle Stellen in Verharmlosungen, Lügen oder Schweigen.

1. Schauplatz: Irak 1991-94, nach dem Golfkrieg von 1991.
Dem deutschen Arzt Prof. Siegwart Horst Günther fallen im Universitätskrankenhaus von Bagdad Menschen mit Krankheitssymptomen auf, die er in den 40 Jahren Arbeit in diesem Land noch nie gesehen hat. Als ein Mädchen, das in einem Bombenkrater gespielt hat, bald darauf an Leukämie erkrankt, schöpft Günther Verdacht. Er läßt eines der zigarrengroßen Geschosse, die schwerer als Bei sind, und im früheren Kampfgebiet überall herumliegen, im Diplomatengepäck nach Deutschland bringen und gibt es einem Universitätsinstitut zur Untersuchung – abgereichertes Uran wird festgestellt. Dr. Günther wird verhaftet und zu einer Geldstrafe von 3000 Mark verurteilt wegen Gesundheitsgefährdung durch die „Freisetzung ionisierter Strahlung“.

2. Schauplatz: USA und Großbritannien 2000, knapp ein Jahrzehnt nach Ende der Operation „desert storm“, bei der 500.000 US-Soldaten direkt bei Operationen im Irak und Kuweit eingesetzt waren: 133.000 Soldaten sind bei dem Medizinischen Register des US-Verteidigungsministerium registriert, bei denen unterschiedliche Krankheiten diagnostiziert worden waren. Bei 80% dieser Erkrankten, also über 100.000 Soldaten, wird das „Golfkriegssyndrom“ attestiert, ein Krankheitsbild, das sehr unterschiedliche Symptomcluster zusammenfaßt.[1]

3. Schauplatz: Deutschland 2001, zwei Jahre nach dem Balkankrieg, wo die NATO mit Zustimmung der rot-grünen Bundesregierung ca. 31.000 Urangeschoße verschossen hat. Ein UN-Expertenteam hat an acht von elf untersuchten Einschlagsorten im Kosovo teils erhebliche Kontaminationen von DU-Munition gefunden. Die Reaktion von Verteidigungsminister Scharpings zu einer eventuellen Gefährdung deutscher Soldaten: "Alles, was an Informationen zur Verfügung steht, sagt: Ein Strahlenrisiko gibt es nicht.“[2]
Der italienische Staat wird später in Folge einer Sammelklage den Familien von sechs nach dem Kosovo-Einsatz gestorbenen und 30 schwer erkrankten Soldaten beträchtliche Kompensationen zahlen.

4. Schauplatz: Januar 2003, Bagdad
Als Ärztin und Teilnehmerin einer Friedensdelegation kehrt Dr. med. Angelika Claußen aus Basra von einem Besuch des Mutter-Kind-Hospitals zurück, wo sich die Raten für Kinderkrebsfälle und Mißbildungen Neugeborener vervielfacht haben. Der ZDF bittet sie um ein Interview. Vorweg meint der Reporter jedoch: „Kommen sie bloß nicht damit, daß die Ursache für die vielen, an Leukämie erkrankten Kinder etwas mit abgereichertem Uran zu tun haben könnte. Das wird unser Sender auf keinen Fall bringen!“
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25.08.2013 16:50 Uhr von Perisecor
 
+2 | -4
 
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@ Borgir

Natürlich, wenn Russland etwas beweist, dann ist das so. Wenn die USA nach einer UN-Resolution handeln wollen, dann sind sie fiese Kriegstreiber. :D


@ Chegevara

Syrien ist geostrategisch nicht wirklich wichtig. Und ginge es um Öl, wäre das irakische Öl in die USA gegangen und nicht überall sonst hin, nur eben nicht in die USA.



"Der Krieg wär bestimmt schon längst vorbei wenn die CIA diesen potentiellen Terroristen von Rebellen nicht mit Waffen beliefern würde."

Saudi-Arabien und Katar regeln den Support.



"Wie damals in Afghanistan, da hat man Osamas Taliban mit Waffen im Wert von Milliarden versorgt.
Zusätzlich wurde die auch noch militärisch ausgebildet und man hat dabei geholfen noch mehr Dschihadisten aus dem arabischen Raum für die Taliban gegen die Russen zu organisieren.
Die CIA hat die Taliban zu dem gemacht was sie heute sind!"

Du solltest erstmal den Unterschied zwischen Taliban und Mujahideen lernen. Die USA haben zu keiner Zeit die Taliban unterstützt und Osama bin Laden war zu keinem Zeitpunkt Angehöriger der Taliban.



Zum Thema Uranmunition: Die UdSSR und Russland haben in Tschetschenien 10x mehr Uranmunition verschossen, als die gesamte NATO bisher überhaupt. Und Tschetschenien ist trotzdem nicht entvölkert.

Ein Zusammenhang zwischen Golfkriegssyndrom und DU wurde bisher auch nicht nachgewiesen. Im Gegenteil, Soldaten, die gesichert DU-Staub ausgesetzt waren weisen keine Signifikanz bezüglich des Golfkriegssyndroms auf.
Vgl. Sztajnkrycer MD & Otten EJ (2004): "Chemical and radiological toxicity of depleted uranium."
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25.08.2013 18:43 Uhr von Chegevara
 
+2 | -1
 
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@Perisecor

Was verdient man den so wenn man für die USA im Internet Progaganda verteilt?

Wie bitte Saudi Arabien regelt den Support?
Die geben doch selber zu das der CIA die Rebellen unterstützt
HIER:
http://www.zeit.de/...

Du solltest erstmal den Unterschied zwischen Taliban und Mujahideen lernen.
HÄh? da gibt es einen Unterschied ausser den Namen?
Auf die Erklärung bin ich mal gespannt
Denn:
http://www.ahlu-sunnah.com/...

Schau dir den link an:
Da steht doch die deutschen Taliban Mujahideen rufen zum Widerstand auf!
Will heissen die Islamisten selber halten Taliban und Mujahchiden für ein und dasselbe!

Ist das dein Ernst das du Uranmunition für Gesundheitlich nicht signifikant hälst?
Und die ganzen missgebildeten Kinder und unzählige Krebsfälle sind wohl auch per Zufalll auf einmal aufgetaucht?

!!!Der italienische Staat wird später in Folge einer Sammelklage den Familien von sechs nach dem Kosovo-Einsatz gestorbenen und 30 schwer erkrankten Soldaten beträchtliche Kompensationen zahlen.!!!
Wenn das Zeug doch so unbedenklich ist, warum mussten die dann Kompensation für die Familien der Soldaten zahlen?

Warum kommst du jetzt mit Russland?
Macht Russland ein auf Weltpolizist und Moralpostel?
Fällt Russland seit Jahrzenten über Länder her, die von Russland aus gesehen am Arsch der Welt liegen?

Wenn schon Gas so verachtet wird, dann sollte Uranmuni erst recht verachtet werden!
Niemand sollte diese benutzen, ganz besonders die nicht welche ein auf Weltpolizist machen!
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25.08.2013 19:26 Uhr von Humpelstilzchen
 
+1 | -2
 
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Das alte Spiel! Die USA sind die Guten, der Rest sind die Bösen!
Dahinter steckt Plan, Strategie und Hinterlist!
Ging schon die ganze Zeit "gut", fragt sich nur noch wie lange!
Irgendwann wird´s wohl Mal richtig nach hinten los gehen!!!
Einfach unglaublich, was da abgeht! Ein riesen Beschiss, der wohl seinesgleichen sucht!!!

[ nachträglich editiert von Humpelstilzchen ]
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25.08.2013 19:29 Uhr von Perisecor
 
+2 | -2
 
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@ Chegevara

"Was verdient man den so wenn man für die USA im Internet Progaganda verteilt?"

Was zahlt dir denn Syrien?



"Die geben doch selber zu das der CIA die Rebellen unterstützt"

Deine Quelle ist einerseits veraltet, denn die CIA hat ihre Bemühungen drastisch reduziert, und sie geht nicht darauf ein, dass der Großteil der Lieferungen von Saudi-Arabien und Katar gemanaged wird.

http://www.spiegel.de/...

Die in deinem Link beschriebenen Waffen aus Jugoslawien wurden z.B. von Saudi-Arabien und Katar bezahlt.



"HÄh? da gibt es einen Unterschied ausser den Namen?"

Ja?! Die Mujahideen sind Afghanen, welche gegen die Sowjets kämpften und vom Westen sowie von Pakistan unterstützt wurden. Sie bildeten nach der Vertreibung der Sowjetunion die Nordallianz.

Die Taliban sind vor allem Pakistani und eine relativ kleine Minderheit afghanischer Paschtunen, welche in den 90er Jahren in Afghanistan einfielen, das Machtvakuum und die internen Kämpfe der Nordallianz ausnutzten und das Land übernommen haben - geholfen haben dabei andere ausländische Gruppierungen wie IBU und Co.

Die Nordallianz, die Mehrzahl der ehemaligen Mujahideen, hat gegen ebene Taliban gekämpft, fast verloren und dann mit Hilfe der USA 2001 gewonnen. Die aktuelle afghanische Regierung ist ein Überbleibsel davon, genauso, wie die meisten Warlords.


Warum dieses seriös wirkende Terrorforum das anders sieht, weiß ich nicht, ich vermute jedoch, dass dort dieselbe Wissenslücke wie bei dir zum Tragen kommt. Ist ja nicht tragisch, eine Verwechslung bzw. Vermischung der beiden Gruppen kommt häufig vor.


Vgl. http://en.wikipedia.org/...(1978%E2%80%93present)
http://en.wikipedia.org/...
(und vor allem die Quellen der Quelle)



"Ist das dein Ernst das du Uranmunition für Gesundheitlich nicht signifikant hälst?"

Ich bin kein Mediziner - und die sind sich uneinig. DU ist generell nur dann ein Problem, wenn Staub entsteht.
Nicht grundlos habe ich hier mit Tschetschenien den Ort gebracht, an dem mit Abstand am meisten DU eingesetzt wurde - genauso wie eine Studie, welche bei Soldaten, welche _nachgewiesenermaßen_ DU ausgesetzt waren, keine Golfkriegssyndrom-Signifikanz feststellen konnte.



"Wenn das Zeug doch so unbedenklich ist, warum mussten die dann Kompensation für die Familien der Soldaten zahlen?"

Warum hat der deutsche Staat afghanischen Familien Geld gezahlt, die sich an einem legitimen Kriegsziel aufgehalten haben?

Ich kenne die italienische Urteilsbegründung nicht, genauso das Jahr. Die Richter sind natürlich frei in ihrer Entscheidung, Dinge anders zu beurteilen als ich, du, oder diverse Studien.



"Warum kommst du jetzt mit Russland?"

Weil Tschetschenien nun mal deutlich stärker mit DU beschossen wurde als jedes andere Land zusammen - und dort nicht von solchen Problemen berichtet wird.

Das erinnert ein wenig an Krebscluster in Deutschland. Die gibt´s auch fernab von dort, wo irgendwann einmal ein AKW etc. stand.
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26.08.2013 15:31 Uhr von keineahnung1
 
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die werden garantiert nie die usa angreifen, die sind weit weg und gut geschützt. die werden europa dem erdboden gleich machen. der stärkste schlag den man dem westen versetzen kann, europa hat keine nennenswerten raketenabwehrsysteme. die (wir) haben keine chance.

[ nachträglich editiert von keineahnung1 ]

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