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Kommentar: Deutschland hat keinen Aufschwung sondern rechnet sich Zahlen schön

Während europäische Südländer sich in einer Wirtschaftskrise befinden, blüht die Wirtschaft Deutschlands angeblich auf. Die Arbeitslosigkeit ist extrem niedrig, die Steuereinnahmen sprudeln. Süddeutsche-Kommentator Hans von der Hagen weist jedoch darauf hin, dass Deutschland sich die Zahlen schön rechne.

Der Einnahmenüberschuss sei in Wirklichkeit gar nicht vorhanden. Denn offene Rechnungen würden gar nicht in die Bilanz mit einfließen. Kosten für Pensionen oder öffentliche Gebäude würden kaum berücksichtigt. Die öffentliche Hand stehe weit schlechter da, als ihre Zahlenwerke es vermuten lassen.

Instandhaltungskosten dürften eigentlich gar nicht aus laufenden Einnahmen bezahlt werden. Bayern habe laut von der Hagen wegen fehlender Pensionsrückstellungen 220 Milliarden Euro bilanziell ausgeblendet. In Hessen betrage der "nicht durch Eigenkapital gedeckte Fehlbetrag" 58 Milliarden Euro.


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WebReporter: no_trespassing
Rubrik:   Wirtschaft
Schlagworte: Deutschland, Kommentar, Rechnung, Aufschwung, Zahlen, Überschuss
Quelle: www.sueddeutsche.de

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3 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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25.08.2013 12:01 Uhr von Bud_Bundyy
 
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...aber diese Rechenkosmetik wird schon lange betrieben, daher ist der Aufschwung nicht zu leugnen.
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26.08.2013 07:34 Uhr von CoffeMaker
 
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"...aber diese Rechenkosmetik wird schon lange betrieben, daher ist der Aufschwung nicht zu leugnen. "

Was für nen Aufschwung du Heinzelmann? Man muss keine Kosmetik betreiben wenn es Aufschwung geben würde. Blick auf die Neuverschuldung und dann siehst du wie der "Aufschwung" aussieht.
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17.09.2013 14:32 Uhr von gerndrin
 
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Pensionen?
Es ist ein Skandal,die zu unterschlagen, weil bis 2050 an die 1,5 Billionen Euro nur dafür benötigt werden. Leider werden ja die Pensionen nicht nach dem durchschnittlichen Gehalt der Arbeitsdauer errechnet, wie bei normalen Arbeitnehmern, sondern nach dem letzten (und sicher höchsten) Gehaltsjahr!

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