25.08.13 10:25 Uhr
 627
 

Gesundheitsdebatte: Werden Arme zu wenig und Reiche zu viel behandelt?

Eine Studie des Robert-Koch-Instituts wirft ein schlechtes Licht auf Deutschlands Gesundheitssystem. Denn man kommt zu dem Ergebnis, dass Arme zehn Jahre früher sterben als Vermögende. Das ZDF ging mit einer Dokumentation der Sache auf den Grund.

Während Kassenpatienten wie am Fließband durchgeschleust werden, nehmen sich Ärzte für Privatpatienten deutlich mehr Zeit. Die Privatversicherten haben dagegen den Nachteil, dass wegen ihrer Lukrativität gesundheitsbelastende Eingriffe wie unnötiges Röntgen oder zu frühe Operationen vorgenommen würden.

Privatversicherte müssen hingegen kaum auf Termine warten. Ärzte rechtfertigen sich oft, dass sie ohne die Privatpatienten die Kassenpatienten gar nicht behandeln könnten. Zur Problembehebung raten manche Experten, den Bürokratieaufwand zu reduzieren.


Videoplayer auf dieser Seite ausblenden
WebReporter: no_trespassing
Rubrik:   Gesundheit
Schlagworte: Behandlung, Krankenversicherung, Arme, Reiche, Kassenpatient, Privatversicherung, Privatpatient
Quelle: www.bild.de

DAS KÖNNTE DICH AUCH INTERESSIEREN

Kitas: Impfberatungsverweigerer sollen mit 2.500 Euro Strafe belegt werden
Südafrika: Transplantierter Penis wird hautfarben tätowiert
Urteil: Vater darf Impfung der Tochter gegen Willen der Mutter durchsetzen

Diese News zu meinen Favoriten hinzufügen Beitrag abgeben

17 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

Kommentar ansehen
25.08.2013 10:25 Uhr von no_trespassing
 
+12 | -1
 
ANZEIGEN
Was bringt das mit der Bürokratie?

1. Es muss ein Arzneimittelpositivlistengesetz her.

2. Versicherungen sollten - wie die AOK es schon machte - in Massen Medikamente einkaufen dürfen und entsprechende Rabatte bekommen.

3. Ländliche Arztpraxen müssten mehr gefördert werden.

4. Es muss mehr Anreize geben, Fachmediziner wie Neurologen und Orthopäden auszubilden.

5. Versicherungen sollten grundsätzlich alle Kosten übernehmen. Alles andere ist keine Versicherung. Schäuble nimmt das Geld für GR.
Kommentar ansehen
25.08.2013 11:09 Uhr von Bud_Bundyy
 
+10 | -5
 
ANZEIGEN
Keine Frage das 2 Kassensystem ist lächerlich und gehört ganz sicher abgeschafft.

Denn es wird niemanden verboten sich zusätzlich "privat" abzusichern, aber ohne sich aus der Solidargemeinschaft zu verabschieden.

Das arme 10 Jahre früher sterben sollte niemanden wundern. Ich arbeite derzeit mit Wohnungslosen, also den Ärmsten.
Die Sterbefaktoren die ich sehen: Rauchen, Saufen, harte Drogen, Gewalt. Dazu kommt selten fehlende Krankheitseinsicht und Vermeidung des Arztbesuchs.
Kommentar ansehen
25.08.2013 13:11 Uhr von Bud_Bundyy
 
+1 | -1
 
ANZEIGEN
@nochmalblabla

"werden Ärzte von den Kassen miserabel bezahlt"

Klar zahlt die PKV mehr, aber die macht nur einen kleinen Teil des Arzteinkommens aus!


Betrifft niedergelassenen Ärzte:
http://www.welt.de/...
"Laut Statistik lag der Reinertrag jedes Mediziners 2011 bei durchschnittlich 13.833 Euro pro Monat"

http://www.welt.de/...
Kommentar ansehen
25.08.2013 15:25 Uhr von Lornsen
 
+2 | -0
 
ANZEIGEN
während der Kassenpatient im Krankenhaus seiner Genesung entgegenschlummert, wird der Private von einer Untersuchung zur anderen geschoben.
Kommentar ansehen
25.08.2013 15:38 Uhr von Bud_Bundyy
 
+0 | -2
 
ANZEIGEN
@nochmalblabla
Ich finde 14.000 ist sehr gut.
in welchem Beruf liegt das Jahresdurchschnittgehalt bei 144.000 €. Das ist kein Grund zu jammern.
Ich würde den Umsatz Rückgang ohne PKV auf 20 % schätzen, deswegen macht keiner zu!
Kommentar ansehen
25.08.2013 16:11 Uhr von Bud_Bundyy
 
+0 | -0
 
ANZEIGEN
@nochmalblabla

Der Niedergelassene Arzt, mmmh das ist unterschiedlich, mein Hausarzt macht keine 40h die Woche. ...und am WE schon gar nicht.

"Nein, das einkommen ist berechtigt. Sieh mal nach was so viele Manager verdienen. Und was die leisten."

Wenn jemand eine Abteilung mit 1000 Mitarbeitern führt, dann hat der mehr als ein Chefarzt zu verdienen.

" wäre die nicht, würden wir über kurz oder lang nur noch Gesundheitszentren haben. Also so was wie bei den Kliniken der Notdienst."

Das ist absoluter quatsch!
momentan generieren die PKV 30 % des Umsatzes und die Patiente würde es ja ohne PKV immer noch geben und manche würden sich zusatzversichern für ein mehr an Leistung.

Es gibt keinen Grund wieso Privat versicherte nicht auch noch in der GKV sein sollten, denn diese muss sich auch um die ganz schwachen kümmern.
Kommentar ansehen
25.08.2013 17:28 Uhr von Bud_Bundyy
 
+0 | -1
 
ANZEIGEN
@nochmalblabla

Es geht 0,0 um Neid! NUR um Gerechtigkeit, aber die willst du nicht sehen!
Kommentar ansehen
25.08.2013 18:12 Uhr von Bud_Bundyy
 
+1 | -1
 
ANZEIGEN
Das die GKV Mitglieder den gesamten "sozial schwachen" Teil der Gesellschaft mit finanzieren müssen - ich sehe nicht den Grund wieso sich gerade besser gestellte dieser gesellschaftlichen Verpflichtung entziehen dürfen.

Was kostet ein Kind mit Diabetes, Autismus?
...es landet dann in der GKV und die Solidargemeinschaft aus Niedriglöhnern trägt natürlich deren Risiko mit.
Kommentar ansehen
25.08.2013 18:20 Uhr von Falap6
 
+1 | -1
 
ANZEIGEN
@nochmalblabla
Nunja, grundsätzlich, gilt ja, wehr mehr arbeitet oder mehr verdient, kann sich auch mehr leisten. Dass sich nicht jeder einen Ferrari kaufen kann, ist klar. Die Frage ist nur, in welchen Bereichen man dieses Prinzip auch anwenden kann bzw. wir anwenden wollen und vor allem wie weit nach unten. Ich denke wir, also die meisten Deutschen, sind dafür, dass gewisse Bereiche für jeden zugänglich sein müssen. Sei es Grundnahrungsmittel, Kleidung und einer warmer Platz zum schlafen, auch für die die Pech hatten im Leben.
M.E. gehört auch eine gewisse medizinische Versorgung dazu.

Ein Solidaritätssystem, aus dem die reichen ausgenommen sind und ihre eigene Party, feiern, ergibt nicht sehr viel Sinn.
Kommentar ansehen
25.08.2013 18:23 Uhr von Falap6
 
+1 | -0
 
ANZEIGEN
Nachtrag:
Das aktuelle System erlaubt folgendes Szenario. Gut verdienende Arbeitnehmern >~50.000 pro Jahr, die gesund sind, steigen günstig in die PV ein.
Die mit chronischen Krankheiten, wie zB. Diabetes seit der Jugend, lassen sich schön gesetzlich versichern und profitieren von der Solidarität.
Kommentar ansehen
25.08.2013 18:38 Uhr von Bud_Bundyy
 
+0 | -0
 
ANZEIGEN
@nochmalblabla


" Zum Glück stimmt die nicht.
Es ist fast jeder Punkt der Kassen zu widerlegen und genügend Punkte die für ein duales System sprechen."


Du hast noch kein einziges Argument genannt, die gegen eine Grundversicherung für alle, mit der Möglichkeit sich nach bedarf privat Zusatz zu versichern - für alle.

Ein Argument!

"Nein, ich fange nicht mit einer Diskussion darüber an. Es wurde schon zu oft darüber gesprochen."

bye bye
Kommentar ansehen
25.08.2013 18:43 Uhr von Falap6
 
+1 | -0
 
ANZEIGEN
nochmalbla:

Welcher meiner Punkte ist denn genau Propaganda und stimmt nicht?
Kommentar ansehen
25.08.2013 19:34 Uhr von skipjack
 
+1 | -0
 
ANZEIGEN
1. Einen guten Arzt erkennt man daran, dass er diese arroganten Sonderwichtigen auch nicht mag...

2. Ist und bleibt dieser Xtra Status für mich verfassungswidrig und ist auch leider nur möglich, weil unsere Damen und Herren Politiker Privatpatienten sind.

3. Für mich heisst Solidarität = Alle ziehen an einem Strang, sowie in einer Dermokratie ALLE gleiche Rechte haben.
Kommentar ansehen
25.08.2013 19:46 Uhr von Bud_Bundyy
 
+0 | -0
 
ANZEIGEN
@nochmalblabla

...und immer noch kein Argument zum Punkt Gerechtigkeit.
Kommentar ansehen
25.08.2013 20:52 Uhr von Falap6
 
+1 | -0
 
ANZEIGEN
@nochmalbla

das war wirklich ein KLEINER Tipp, denn auch wenn ich für eine Art "Bürgerversicherung" bin, verstehe ich nicht, was das mit meiner Kritik am jetzigen System zu tun hat. Zu den aktuellen Problemen habe ich mich geäußert, und nicht zu Verbesserungsvorschlägen.


skipjack:
naja verfassungswidrig würde ich das nicht nennen. zunächst einmal gilt, wer mehr zahlt, bekommt auch mehr, das hat nichts mit Gleichberechtigung zu tun.
Kommentar ansehen
25.08.2013 22:00 Uhr von Bud_Bundyy
 
+0 | -0
 
ANZEIGEN
@Falap6


"naja verfassungswidrig würde ich das nicht nennen. zunächst einmal gilt, wer mehr zahlt, bekommt auch mehr, das hat nichts mit Gleichberechtigung zu tun."

Ja aber das ist nicht gegeben jemand der an der Beitragsbemessungsgrenze bewegt muss nicht unbedingt weniger zahlen als der PKV Versicherte, er bekommt aber (fast) immer weniger.

Ich finde das verfassungswidrig auch hoch gegriffen, aber der der zuwenig verdient bekommt die Wahl nicht und damit ist es schon bedenklich.
Kommentar ansehen
27.08.2013 09:40 Uhr von Bud_Bundyy
 
+0 | -0
 
ANZEIGEN
@ladyinpink
"dieses Gehalt ist der Praxisumsatz,"

NEIN! Es ist das real Einkommen nach abzug ALLER Kosten, vor Steuern!

"Ärztezeitung "

Ja wie neutral.

btw. Meine Zahnarzt fährt Porsche und mein Hausarzt einen Jaguar. Wen willst du verarschen?

Refresh |<-- <-   1-17/17   -> -->|
Diese News zu meinen Favoriten hinzufügen Beitrag abgeben


Copyright ©1999-2017 ShortNews GmbH & Co. KG

Die News auf dieser Website werden eigenverantwortlich von Nutzern erstellt. Die Shortnews GmbH & Co. KG nimmt keinen redaktionellen Einfluss auf die Inhalte.

impressum | agb | archiv | usenet | zur mobilen Ansicht
SCHLIESSEN

Willst Du die Seite wirklich verlassen?


DAS KÖNNTE DICH AUCH INTERESSIEREN

NATO-Gipfel: Trump blamiert sich als Pöbel
Campino findet, Jan Böhmermann habe einen "zynischen Pipihumor"
Manchester-Attentat: Obdachloser Held bekommt von Fußballklub Wohnung spendiert


...oder unseren und keine aktuellen News mehr verpassen?