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Das Atommülllager Asse ist einsturzgefährdet

Die Sanierung des Atommüllendlagers Asse wird zu einem Rennen gegen die Zeit. Vor kurzem ist ein 20 Kubikmeter großer Brocken von der Decke herabgestürzt. Der Betreiber, das Bundesamt für Strahlenschutz, bezeichnet dies als ein Zeichen, endlich zu handeln.

Das Bundesamt möchte die Standfestigkeit des Atommülllagers erhöhen, in das seit 1988 Wasser einsickert. Das Herabfallen der Gesteinsbrocken gilt als Signal dafür, dass die Pfeiler nicht mehr das Gebirge tragen können. Der Atommülllager-Betreiber füllt die Hohlräume mit Salzbeton.

Die Fässer können vermutlich erst 2036 geborgen werden, da noch geprüft werden muss ob die Asse stand sicher bleibt. Bis zur Bergung stehen einige Vorarbeiten an. Es muss ein noch größerer Bergwerksschacht gebohrt werden sowie ein Zwischenlager für die Atommüll-Fässer eingerichtet werden.


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WebReporter: call_me_a_yardie
Rubrik:   Wirtschaft
Schlagworte: Gefahr, Einsturz, Asse
Quelle: www.fr-online.de

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3 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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24.08.2013 10:26 Uhr von AlphaTierchen1510
 
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Und wer darf das wieder Zahlen... Nicht die Konzerne die Atomstrom produzieren sondern wir Steuerzahler.
Sollten wir mal wie Ökostrom auf den Strompreis raufhauen damit es mal alle Leute merken wie teuer Atomstrom ist
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24.08.2013 11:29 Uhr von SXMPanther
 
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Atommüllendlager Asse, das ewige Thema....

Wer erinnert sich noch an die Diskussion darüber? Manche werden sich noch daran erinnern. Der Bundeskanzler war zu der Zeit noch der Dicke Helmut, aber wie lautete der Name der Bundesumweltministerin die Asse als Atommüllendlager letzten Endes bestätigt hat?
Richtig, der Name der Ministerin war Dr. Angela, ich Merkel gar nichts, Merkel. Gesucht, geprüft und für gut befunden und siehe da, 20 Jahre Später hat sie Asse schon wieder an der Backe weil es ja so sicher ist.

Jetzt wissen wir endlich das der vielbesagte Fachkräftemangel keine Erfindung ist. Den Mangel haben wir seit über 30 Jahren an den Hebeln die den Politischen Kurs dieses Landes steuern.
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24.08.2013 12:33 Uhr von El_kritiko
 
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Wetten dass das Zeugs auch schon ins Grundwasser sickert und niemand will es wahrhaben? Die gesamte Region ist kontaminiert.

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