24.08.13 10:15 Uhr
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Das Atommülllager Asse ist einsturzgefährdet

Die Sanierung des Atommüllendlagers Asse wird zu einem Rennen gegen die Zeit. Vor kurzem ist ein 20 Kubikmeter großer Brocken von der Decke herabgestürzt. Der Betreiber, das Bundesamt für Strahlenschutz, bezeichnet dies als ein Zeichen, endlich zu handeln.

Das Bundesamt möchte die Standfestigkeit des Atommülllagers erhöhen, in das seit 1988 Wasser einsickert. Das Herabfallen der Gesteinsbrocken gilt als Signal dafür, dass die Pfeiler nicht mehr das Gebirge tragen können. Der Atommülllager-Betreiber füllt die Hohlräume mit Salzbeton.

Die Fässer können vermutlich erst 2036 geborgen werden, da noch geprüft werden muss ob die Asse stand sicher bleibt. Bis zur Bergung stehen einige Vorarbeiten an. Es muss ein noch größerer Bergwerksschacht gebohrt werden sowie ein Zwischenlager für die Atommüll-Fässer eingerichtet werden.


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WebReporter: call_me_a_yardie
Rubrik:   Wirtschaft
Schlagworte: Gefahr, Einsturz, Asse
Quelle: www.fr-online.de

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