23.08.13 21:34 Uhr
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Reichtum und Armut im Kontext der Bibel und der urchristlichen Literatur

Theologen untersuchen derzeit auf der "internationalen biblischen Konferenz" in Ungarn, ob und wieweit die Bibel bei der Lösung wirtschaftlicher Situationen helfen kann. Laut der deutschen lutherischen Theologin Jutta Hausmann, sei diese Frage aufgrund der Situation in Europa besonders aktuell.

Natürlich könne die Bibel keine konkreten Hinweise geben, da diese einen anderen soziokulturellen Kontext beschreibe, jedoch könne man Antworten auf die Grundfragen finden. Wie reiche oder arme Menschen leben und was die Lehre Christi dazu sage.

Außerdem wird bei der diesjährigen Konferenz der deutschen Theologin der Gnilka-Preis verliehen, womit ihre Arbeit gewürdigt wird. Hausmann, die in Budapest an der Evangelisch-Lutherischen Theologischen Universität unterrichtet, zeigte sich überrascht aber auch sehr geehrt über die Verleihung.


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WebReporter: blonx
Rubrik:   Kultur
Schlagworte: Literatur, Armut, Bibel, Reichtum, Kontext
Quelle: de.radiovaticana.va

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5 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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23.08.2013 21:36 Uhr von montolui
 
+3 | -2
 
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...seriösester Artikel, den ich jemals bei shortnews gelesen habe....
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23.08.2013 22:02 Uhr von blaupunkt123
 
+2 | -5
 
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Wie soll bitte die Bibel dabei helfen ?

Sogar in der Zeit der Bibel gabs doch schon nachweislich Könige und Großgrundbesitzer, die das Geld horteten und die Kleinen für sich arbeiten ließen.

Auch die Kirche selber nahm den kleinen die Grundstücke ab, indem sie Witwen zu Hexen erklärten und vertrieben oder noch schlimmer.

Und da soll gerade die Bibel helfen ?
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23.08.2013 23:24 Uhr von Joeiiii
 
+1 | -6
 
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Dann sollte man aber auch andere Märchenbücher durchforsten.
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24.08.2013 12:09 Uhr von Joeiiii
 
+0 | -1
 
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@Hibbelig:

Tatsächliche Orte JA, aber Menschen, die es tatsächlich gab, und zwar so, wie es in der Bibel beschrieben wird, NEIN!

Adam und Eva? NULL Hinweise auf deren Existenz

Noah und seine Familie? Ebenso NULL Hinweise. Die "Arche" will man nun seit Jahren gefunden haben, was eine Sensation wäre. WÄRE, denn war wohl all die Male nix.

Die Stammväter Israels, also Abraham, Isaak und Jakob kennt man auch nur aus der Bibel. Außerhalb der Bibel gibt es ebenfalls NULL Beweise für deren Existenz.

Mose? Gab es ihn? Hmm.... Vom großen Auszug aus Ägypten erzählt nur die Bibel. Die Ägypter haben diesbezüglich nichts aufgezeichnet. Komisch, oder? Und auch die 10 Gebote, die "Gott" angeblich nach dem Auszug aus Ägypten den Menschen gab, ähneln sehr einen Text aus dem ägyptischen Totenbuch. Die Geschichte von Mose erinnert auch arg an Sargon, der ebenfalls ein einem Schilfkorb ausgesetzt wurde und später von einem König, ähnlich wie Mose vom Pharao, großgezogen wurde.

Nur zum drüberstreuen: Die ganze Bibel basiert auf sumerischen, babylonischen, ägyptischen und anderen Geschichten. So wurde der erste Mensch auch bei den Sumerern aus Lehm erschaffen, von einem Gott namens Enki. Die Geschichte ist nur ein paar tausend Jahre älter als die Geschichte, die wir im 1.Buch Mose nachlesen können. Und die Sintflut? Seltsamerweise gab es auch diese Geschichte bereits bei den Sumerern, nur das der Protagonist nicht Mose hieß. Der vorhin erwähnte Sargon/Mose ist übrigens ebenfalls sumerischen Ursprungs.

Aber weg von den alten Geschichten, greife wir uns Jesus. Es gibt wohl "Beweise" für die Existenz eines Jesus. Wohlgemerkt EINES Jesus, nicht jedoch zwangsläufig DES Jesus´, von dem in der Bibel geschrieben wurde. Beweise für seinen Gang über das Wasser, die Brotvermehrung, die Heilung von Lahmen und Blinden, die Auferweckung von Toten, die Auferstehung und Himmelfahrt und all das "Wundersame" gibt es NICHT. Jesus war, wie auch heute noch, ein Name; ein Name, den viele hatten.

Aber nur Jesus zu heißen, ist ein Beweis für nichts. Man will angeblich auch das Grab von Jesus gefunden haben. LÄCHERLICH! Da kann man ja gleich Erich von Däniken glauben, der Beweise dafür gefunden haben will, daß Jesus die Kreuzigung überlebt hat, und später in Indien gelebt hat und auch dort gestorben ist und begraben liegt.

Und die guten Ratschläge, die du in der Bibel findest, findest du auch anderswo. Wieso erwähnst du nicht auch von den schlechten Dingen, die in der Bibel stehen. Von der Befürwortung der Sklaverei, von erlaubten Gewaltanwendung gegen Frauen und Kinder.

Wieso schreibst du nicht, daß Gott seinem auserwählten Volk, das Mose aus Ägypten führte, ein Land versprochen hat, das bereits bewohnt war und die dort Ansäßigen erst vertrieben werden mußten? Klingt mehr nach der Schaffung von Lebensraum im Osten, wie es die Nazis machten.

Keine Sorge, ich habe mich mit der Materie mehr als ausreichend beschäftigt, um mehr als nur ein "bißchen" mitreden zu können.
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24.08.2013 21:48 Uhr von blaupunkt123
 
+1 | -0
 
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@ Hibbelig

Vielleicht solltest du dann mal dein geschichtliches Wissen ein wenig aufmöbeln und nichtnur das gute lesen

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