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Fürth: Vermeintliche U-Bahn-Schläger wieder frei - Opfer hat gelogen

In Fürth kam es an einer U-Bahn-Station kürzlich zu einer Schlägerei zwischen einem 26-Jährigen und vier Jugendlichen (ShortNews berichtete). Der 26-Jährige hatte eigenen Angaben zufolge beobachtet, wie die Jugendlichen drei Mädchen bedrängten und unsittlich berührten.

Daraufhin eilte er den Mädchen zur Hilfe und geriet in eine Schlägerei mit den Jugendlichen, bei der er den Kürzeren zog. Der Polizei berichtete er auch von Tritten gegen den Kopf, was die Beschuldigten allerdings abstritten. Die Auseinandersetzung habe zwar stattgefunden, aber ohne Tritte.

Zeugenaussagen entlasten die vermeintlichen Schläger nun weiter. Es habe keine Tritte gegen den Kopf gegeben, versichert ein unbeteiligter Zeuge. Aufgrund dieser Sachlage lehnte es die Staatsanwaltschaft Nürnberg-Fürth ab, Haftantrag gegen die vier Jugendlichen zu stellen.


WebReporter: NoPq
Rubrik:   Brennpunkte
Schlagworte: Opfer, Kopf, Fürth, Tritt, Entlastung, U-Bahn-Schläger
Quelle: www.nordbayern.de

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4 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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23.08.2013 17:02 Uhr von bpd_oliver
 
+7 | -5
 
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Hätte der unbeteiligte Zeuge sonst auch mit Tritten gegen den Kopf rechnen müssen?
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23.08.2013 17:13 Uhr von ZzaiH
 
+14 | -2
 
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@benjaminx:
tot-treten in u-bahn nähe ist in deutschland schon nur ne ordnungswidrigkeit, die aufgrund schwerer kindheit mit bewährung bedacht wird...
bewußtlosschlagen ist nun wirklich garnix, da müssen die opfer halt durch - hätten ja auch woanders sein können

aber wehen du vergisst 10cent auf deiner steuererklärung anzugeben, da greift die GSG9 ein

man muss halt prioritäten setzen -> geld>menschen...
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23.08.2013 17:30 Uhr von azru-ino
 
+2 | -1
 
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Naja, unschuldig sind die jetzt zwar nicht, aber rein rechtlich gesehen können die jetzt nicht wegem versuchten totschlags angeklagt werden, was eine U-Haft gerechtfertigt hätte.
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23.08.2013 18:25 Uhr von shadow#
 
+1 | -1
 
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Und die Mädchen bestreiten ebenfalls, begrabscht worden zu sein.
"Präventive Nothilfe", die nach hinten losgegangen ist?

Wenn ihm die Jugendlichen tatsächlich anschließend aufgelauert haben, gehören sie trotzdem weggesperrt.

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