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Meinung: Redakteure glauben, Lösungen für Griechenland gefunden zu haben

Für die Bundesregierung kommt der neue Hilferuf aus Griechenland nach finanzieller Unterstützung zu einem sehr ungünstigen Zeitpunkt. Weil kein Ende der Rettungspolitik absehbar ist, schrieben drei Redakteure nun fünf Lösungsvorschläge nieder, um Griechenlands Dilemma zu lösen.

Die Einzahler-Länder könnten beispielsweise Griechenland die Zinsen senken. Es wäre ein heimlicher Geldtransfer, den Finanzminister Schäuble nicht verbuchen müsste. Auch neue Hilfskredite brächten Griechenland weiter. 2014 wird das wohl unumgänglich.

Radikal wäre ein Schuldenschnitt, etwa wie der Verzicht auf 100 Milliarden Euro. Bei einem Debt-to-Equity-Swap könnte Griechenland sein Vermögen, wie beispielsweise Immobilien, als Sicherheit anbieten. Eine fünfte Möglichkeit wäre, mehr Geld aus den EU-Töpfen zu nehmen. Die EU ist demgegenüber offenbar aufgeschlossen.


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WebReporter: knollenbovist
Rubrik:   Politik
Schlagworte: Griechenland, Schulden, Lösung, Meinung, Redakteure
Quelle: www.welt.de

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9 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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22.08.2013 09:01 Uhr von knollenbovist
 
+14 | -3
 
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Keine einzige der Möglichkeiten kostet Deutschland kein Geld. Wenn die Qualität der Berichte so bleibt, kann Springer die WELT auch noch verkaufen.
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22.08.2013 09:06 Uhr von brycer
 
+3 | -1
 
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@knollenbovist:
Das mag vielleicht daran liegen, dass es keine Möglichkeit gibt, die Deutschland kein Geld kostet. Auch nicht wenn man Griechenland am ausgestreckten Arm verhungern lassen würde.
Da es also keine Umsonst-Lösung für Deutschland bei diesem Thema gibt muss man sich über eine Möglichst-Billig-Lösung Gedanken machen.
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22.08.2013 09:10 Uhr von Delios
 
+16 | -0
 
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Ich hätte auch noch einen Vorschlag.
Griechenland dabei unterstützen die kürzlich gefundenen Erdgasvorkommen zu erschließen.
Damit könnte das Land in relativ kurzer Zeit seine Schulden abbezahlen...
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22.08.2013 10:27 Uhr von quade34
 
+0 | -1
 
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Ich würde ja ein paar Quadratmeter Kreta gerne in meinen Pool setzen, aber welche nehme ich da? So trockene oder felsige, oder mit einem Olivenbaum ( kostet der extra? ), mit Scorpionen, wenn erlaubt? Das sind Sorgen, die kennt Herr Schäubele nicht.
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22.08.2013 10:36 Uhr von ThomasHambrecht
 
+4 | -2
 
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Die einzige Lösung ist endlich Geld einzunehmen. Dazu müsste eine Lösung her wie in Griechenland endlich mal Ware produziert wird.
Außer Sirtaki und Ouzo produziert Griechenland nämlich gar nichts. Oder kennt jemand griechische Autofirmen, griechische Elektrokonzerne oder andere griechische Markenprodukte?
Da ist der Hund begraben.
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22.08.2013 10:40 Uhr von quade34
 
+2 | -0
 
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Das griechische Handwerk kann heute niemand mehr überzeugen. Leider, daher ist es unsinnig eine sofortige Industriealisierung zu fordern. Alle landwirtschaftliche Produkte sind teilweise Spitze in Europa und finden auch ihren Markt.
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22.08.2013 10:56 Uhr von jpanse
 
+1 | -0
 
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Wie hat mal ein Grieche bei einer Demo gesagt:

Woher soll das Geld denn hier kommen? Es gibt hier nur Tourismus und Olivenöl....
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22.08.2013 11:45 Uhr von dagi
 
+0 | -1
 
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jede schwäbische hausfrau hat vor 4 jahren schon gesagt, raus mit den griechen aus der eu, aber das wollen die politiker nicht. der michel muß bluten bis er auf die strasse geht!!!
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22.08.2013 12:49 Uhr von Thomas-27
 
+0 | -0
 
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Das Problem der Griechen ist doch die Fehlplanung dort.
Mit dem Export von Olivenöl könnten sie viel Geld verdienen. Das funktioniert nur leider nicht so richtig gut, weil es in Griechenland keine Fabrik zur Flaschenproduktion gibt. Jede Flasche, die dort mit Olivenöl befüllt wird, muss erst im Ausland gekauft werden!

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