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Entwicklung eines Impfstoffes gegen Tuberkulose würde 560 Millionen Euro kosten

Berechnungen der Europäischen Kommission haben ergeben, dass die Entwicklung eines Impfstoffes gegen die Tuberkulose ungefähr 560 Millionen Euro kosten würde. Diese Investition würde sich allerdings durchaus lohnen, da die Krankheit 2011 europaweit Kosten von 537 Millionen Euro verursacht hat.

Diese Zahl beinhaltet die Kosten für die Therapie sowie die indirekten Kosten wie Arbeitsausfälle und Ähnliches. Mediziner des Universitätsspitals Schleswig-Holstein in Kiel haben diese Zahl errechnet. Dafür haben sie sämtliche Daten aus europäischen Krankenhäusern gesammelt.

Die bislang einzige Impfung gegen die gefährliche Krankheit ist die BCG-Vakzine, diese kann jedoch nur bei Kleinkindern angewendet werden und hilft nicht gegen die Lungentuberkulose. Aktuell steigen die Erkrankungen an multiresistenten Tb-Formen europaweit stetig an, so dass eine Impfung sinnvoll wäre.


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WebReporter: blonx
Rubrik:   Wissenschaft
Schlagworte: Kosten, Entwicklung, Impfstoff, Tuberkulose
Quelle: www.nzz.ch

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5 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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21.08.2013 23:49 Uhr von shadow#
 
+8 | -0
 
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Um das mal in Relation zu setzen:
Das sind nicht mal 10% dessen, was die deutschen Krankenkassen letztes Jahr an Überschuss hatten...
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22.08.2013 00:07 Uhr von news_24
 
+3 | -1
 
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Berlusconi könnte es zahlen und wäre danach mit 3 Mrd immer noch zu reich.

[ nachträglich editiert von news_24 ]
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22.08.2013 09:39 Uhr von jens3001
 
+3 | -0
 
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Was wird da noch diskutiert? Machen!!!
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22.08.2013 16:03 Uhr von bigpapa
 
+0 | -0
 
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TBC ist wie Schnupfen.

Wenn man es heilt, verdient man nix dran.

Teilen wir die Kosten im Jahr von 537 Mio. (lt.News) mal durch 2 kommt man auf ein Kostenfaktor für das Gesundheitswesen von ca. 250 Mio. Das ist eine Menge Kleingeld an Umsatz.
(Der 2. Teil sind Zitat; "indirekten Kosten wie Arbeitsausfälle und Ähnliches.)

Ok. Zugegeben da ich die echten Zahlen nicht kenne ist das eine Annahme. Aber Erfahrungsgemäß liege ich nie schlecht damit. ;)

Oder wie ich immer sage.

Die Pharmaindustrie ist eine Industrie wenn die ein perfektes Produkt entwickeln, gehen sie pleite.

Gruß

BIGPAPA
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22.08.2013 16:20 Uhr von Rychveldir
 
+2 | -0
 
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"Die Pharmaindustrie ist eine Industrie wenn die ein perfektes Produkt entwickeln, gehen sie pleite."

Nein, weil dann Leute wie du hergehen, das Produkt verteufeln und im Internet Panik über die bösen Pharmakonzerne verbreiten. Dank Impfgegnern, Pseudoskeptikern und Esoterikern wird es noch lange genug Leute geben, die in Europa an Masern und anderen eigentlich besiegten Krankheiten eingehen.

Manche Erreger mutieren schnell genug, um jedes Jahr wieder Probleme zu machen, siehe Grippe. Und nur weil du eine Krankheit komplett heilen kannst, heißt das noch lange nicht, dass sie eine Woche später nicht ein anderer bekommt.

[ nachträglich editiert von Rychveldir ]

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