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Grüne und Polizeigewerkschaft für die Legalisierung von Cannabis - CDU dagegen

Die Grünen aus Nordrhein-Westfalen möchten im Falle eines Wahlsieges den Eigengebrauch von Cannabis legalisieren beziehungsweise entkriminalisieren. Unerwartete Unterstützung erhalten sie bei dieser Forderung von Rainer Wendt, dem Bundesvorsitzenden der Deutschen Polizeigewerkschaft.

Seiner Meinung nach produziere man vor allem bei den sogenannten Ersttätern lediglich "Akten für den Mülleimer der Justiz". Erst kürzlich äußerte sich auch der Münsteraner Polizeipräsident Hubert Wimber positiv über eine Aufhebung des Verbots. Die eigentlichen Ziele seien damit nicht erreicht worden.

Die CDU-Fraktion im Landtag bezeichnete das Vorhaben hingegen als "paradox" und führte das Argument der "Einstiegsdroge" an, wonach die Legalisierung vermeintlich harmloser Drogen zu einer verstärkten Nachfrage an sogenannten "harten Drogen" bei Jugendlichen führe.


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WebReporter: NoPq
Rubrik:   Politik
Schlagworte: CDU, Die Grünen, NRW, Cannabis, Legalisierung, Polizeigewerkschaft
Quelle: www.rp-online.de

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25 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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21.08.2013 18:38 Uhr von Tamerlan
 
+33 | -8
 
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Cannabis als Einstiegsdroge also. CDU glänzt wieder mit Fachwissen..
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21.08.2013 18:51 Uhr von uwele2
 
+28 | -4
 
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99% aller Bankräuber kommen mit dem Auto. Bitte Autofahren verbieten
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21.08.2013 18:53 Uhr von majorpain
 
+5 | -3
 
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Wenn ich die CDU wäre sollte man es sofort erlauben.
Vielleicht macht ausversehen dort einer ein Kreuzchen.
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21.08.2013 18:54 Uhr von blade31
 
+5 | -2
 
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und Frauen am Strand im Bikini sehen ist der einstieg zum Pornofilm schauen...
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21.08.2013 18:59 Uhr von NoPq
 
+10 | -4
 
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Mich hat es extrem überrascht, dass der Chef der Polizeigewerkschaft liberaler drauf ist, als die Politik.

Leider ist dieser Hang zur Realität noch nicht überall in der Politik angekommen.

Keiner will seinen Job kündigen oder sein Studium aufgeben, wenn es legalisiert wird. Man will lediglich nichts zu befürchten haben.
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21.08.2013 18:59 Uhr von Thallian
 
+12 | -2
 
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Was die CDU da meiner Ansicht nach nicht begreift ist, dass das was (vor allem jüngere) Menschen kriminalisiert und zu härteren Drogen führt nicht der Konsum von Cannabis ist, sondern die Tatsache, dass sie sich um welches zu kriegen (wenn sie nicht Glück haben) allzu oft mit kriminellen Vollidioten abgeben müssen.

Wenn man sich die Zahlen anschaut, wie viele Menschen in Deutschland Cannabis bereits probiert haben oder auch öfter konsumieren, sollte doch klar werden, dass der Prozentsatz der Gesellschaft, der sich das Zeug wünscht höher ist als manche im Bundestag vertretenen Parteien Wählerstimmen haben.

Ich will Cannabis sicher nicht in den Himmel loben, es ist eine Droge mit Gefahren, wie sie jede Droge an sich hat. Allerdings wollen sich offensichtlich viele Menschen diesen Gefahren aussetzen und dann ist eine Legalisierung zum Ersten der demokratisch logische Weg, zum Zweiten wegen des eingangs genannten Systems ein Weg, um Kriminalität sogar über den Wegfall der Cannabis-Delikte hinaus zu verringern (das glaube ich tatsächlich) und zum Dritten eine legitime Möglichkeit für Steuereinnahmen. Im Moment verdienen nämlich afghanische oder südamerikanische Drogenbosse dran und dann soll doch lieber der deutsche Staat dran verdienen, denn egal was von diesem hält - in dem Vergleich ist er immer noch der kleinere Verbrecher.
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21.08.2013 19:18 Uhr von Exilant33
 
+11 | -4
 
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Dann Verzichte auch auf Junk Food, Schokolade, Alkohol, Tabak, Fernsehen, Internet, Games, Handy! Geh in den Wald, bau dir ne Hütte und leb von der Verseuchten Natur!
Und nicht vergessen, die Schei*e vergraben, nicht an den Baum hängen!
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21.08.2013 19:29 Uhr von Exilant33
 
+13 | -2
 
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Kontrollierte Abgabe und Anbau, Steuereinnahmen, man entzieht den Dealern die Grundlage und man weiß was man kauft! Kiffen ist nicht schlimmer als saufen! Es liegt an jeden selbst wie er damit umgeht, wie mit allem!

P.S. Und vor allem werden die Leute die Konsumieren nicht kriminalisiert und auch werden Gerichte entlastet die sich damit rumschlagen müssen!

[ nachträglich editiert von Exilant33 ]
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21.08.2013 19:30 Uhr von fuxxa
 
+4 | -4
 
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Für mich hätte es keinen Vorteil, da ich lieber meinen Ticker unterstütze, als an den Staat Steuern zu zahlen. Da hab ich wenigstens nen reines Gewissen. Kann mir auch nicht vorstellen, dass Gras vom Staat gute Qualität hat, da mit Sicherheit der THC Gehalt begrenzt wird.
Zum Anbauen von Gras braucht man außerdem auch keine Erlaubnis von der CDU. Nen vollausgestatteten Growschrank kann man sich bequem online bestellen, sowie paar Samen von sensiseeds.com. Ne gute Mutterpflanze hoochgezogen und man hat erstmal keine Sorgen mehr ;)
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21.08.2013 20:05 Uhr von Exilant33
 
+7 | -2
 
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Genauso wie Amphe., Heroin, LSD usw, usw.!
Es gibt einen Unterschied zwischen weichen und harten Suchtmitteln.
Ich würde z.b. Alkohol und Nikotin als harte Drogen einstufen, weil es hochgradig süchtig macht und Tödlich enden kann!
Vielleicht solltest du dich ein wenig mehr belesen, als blindlings, alles zu fressen was dir vor die Füße geworfen wird! Darauf ein Prost... "Mist! Kippe runter gefallen"
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21.08.2013 20:12 Uhr von Falap6
 
+7 | -3
 
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@nochmalblabla
Deine Frage würde ich gerne umdrehen. Dass der Staat einer Privatperson verbietet, eine Pflanze anzubauen und diese anschließend zu konsumieren ist ein Einschnitt in ihre Freiheit. Für einen solches Verbot bedarf es einer guten Begründung. Dass ich zum Beispiel kein Uran in meiner Wohnung anreichern darf, kann ich sehr gut nachvollziehen.

"Meine Meinung: auch den Besitz von hasch in geringen Mengen so hoch bestrafen, dass es zum echten Risiko wird sich so etwas zu kaufen."

An Ländern wie USA kann man sehr eindrucksvoll sehen, dass ein solches Verbot genau das Gegenteil bewirkt und darüber hinaus weitere schwerwiegende gesellschaftliche Konsequenzen herbeiführt. Mit welche Begründung möchtest du den BESITZ von geringen Mengen so hoch Bestrafen? Ich schade ausschließlich mir und das auch nur geringfügig und damit begründest du einen Freiheitsentzug? Weshalb? Die Strafe muss doch im Verhältnis zur Tat stehen.
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21.08.2013 20:16 Uhr von JustMe27
 
+4 | -1
 
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"Unerwartete Unterstützung erhalten sie bei dieser Forderung von Rainer Wendt, dem Bundesvorsitzenden der Deutschen Polizeigewerkschaft."

Eine sit 20 Jahren bestehende Forderung ist also "Unerwartet"?

Zitat: "Gebt doch das Zeug endlich frei, wir haben echt besseres zu tun, als kleinen Kiffern nachzulaufen!" Der bayrische (!) Boss der GDP irgendwann in den frühen 90ern.
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21.08.2013 20:39 Uhr von mueppl
 
+4 | -3
 
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Wie soll denn das Cannabis konsumiert werden?
Sind die Grünen nicht die treibende Kraft für rauchfreie Kneipen gewesen? Wie sieht es mit dem Passivrauch bei Cannabis aus?
Merkwürdig.

Ich sehe keinen Einklang mit dem Nichtraucherschutzgesetz:
http://gruene-fraktion-nrw.de/...

Linkspopulistisches Wahlkampfgeschwafel

[ nachträglich editiert von mueppl ]
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21.08.2013 21:26 Uhr von TiOne
 
+8 | -3
 
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Hey, ENDLICH ma wieder Diskussion über Cannabis. Wie immer an alle Gegner (ganz besonder Erbsenzaehler, der so hohl ist, wie Kiffer nach 10 Jahren Dauerkonsum nicht werden, da er immer wieder die gleichen Parolen drischt, aber nie diskussionswürdige Argumente bringt):

- Cannabis IST bereits überall in Deutschland vorhanden und wird konsumiert
- Das Verbot bringt NIX (außer ein paar Jugendliche zu kriminalisieren, die ansonsten ein produktives Mitglied unserer Gesellschaft werden könnten)
- Cannabis ist KEINE Einstiegsdroge - das ist Nikotin
- Legalisierung führt zu besseren Studien, besserem Verbraucher und Jugenschutz, bzw werden die letzteren beiden erst dadurch überhaupt ermöglicht (den Dealern gehts da nämlich nur um Profit, weswegen sie WIRKLICH gefährliche Substanzen beimischen und zudem zum Konsum von härteren Drogen verführen)
- Das Geld, was gespaart wird durch sinnfreie Verfolgung von Cannabiskonsumenten und das Geld, was durch den legalen Verkauf eingenommen wird, kann ich Drogenpäventionsprogramme gesteckt werden, welche viel mehr bringen, als Drogenprohibition und die Verklärung dieser.
- Diejenigen die wirklich ALLE Drogen in Deutschland verbieten wollen, müssen dann auch auf Nikotin, Alkohol, Nasenspray (Epinephrin) uvm verzichten - das macht nämlich alles um süchtig und ist - besonders Alkohol - sehr schädlich für den Körper. Also entweder ganz oder gar nicht. 2 gefährliche, stark süchtig machende und Körper zerstörende Drogen legal lassen und eine harmlose, nicht süchtig machende und Körper nicht zerstörende Droge (bei Erwachsenen) verteufeln ist einfach nur lächerlich.

Natürlich will niemand, dass Cannabis in jedem Supermarkt zu kaufen ist, natürlich darf der Konsum erst ab 18 erlaubt werden, selbstverständlich könnte man dann die Abgabe von Cannabis an Minderjährige hart bestrafen (dann aber bitte auch Zigaretten und Alkohol mit einbinden), aber momentan gibt es für ein Verbot keine sinnvollen Argumente, welche die Legalisierungsargumente ausstechen.

Und wie immer bei dem Thema, poste ich hier nun ein paar Videos, in denen Fachleute darüber reden - und neben den Fachleuten auch eine total uninformierte Person der CDU...
https://www.youtube.com/...
https://www.youtube.com/...

Also, anschauen, nachdenken und dann möchte ich ein paar sinnvolle Argumente gegen die Legalisierung hören ;)

[ nachträglich editiert von TiOne ]
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21.08.2013 21:34 Uhr von TiOne
 
+1 | -2
 
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https://www.youtube.com/...

Und nochma ein kleines Extra, in kürzerer Form, zum Sinn, bzw. Unsinn eines Verbotes.

Das Selbstversorgerkonzept wäre definitiv auch eine gute Möglichkeit, zur totalen Legalisierung.
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21.08.2013 22:31 Uhr von Exilant33
 
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@blabla
Weil man das Recht hat zu kiffen, wie man das recht hat zu saufen! Ich weiß genau worauf du hinaus willst und du wirst mir das um die Ohren hauen!
Du versuchst Äpfel mit Birnen zu vergleichen, wie die meisten!
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22.08.2013 01:41 Uhr von Falap6
 
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nochmalblabla
Unlogisch finde ich nur, dass ausgerechnet Cannabis verboten ist.

Zunächst einmal ist die Zerstörung einer Parkanlage was völlig anderes. Denn die Freiheit hört dort auf, wo das Eigentum von anderen anfängt.
Wenn ich aber eine Substanz zu mir nehme, die nur mich im geringen Maße schädigt, dann geht das niemanden was an. Ich schreibe niemandem vor nicht zu rauchen, keine Extremsportarten zu betreiben, nicht zu viel zu essen, keine Süßigkeiten zu essen uvm. Alles dinge die die Allgemeinheit möglicherweise kosten, aber dennoch erlaubt sind, zurecht. Warum ausgerechnet Cannabis dort ausgenommen sein soll, ergibt für mich keinen Sinn.

Und jetzt mal der praktische Aspekt:
ein Alkoholverbot würde ja nichts bringen. Wurde versucht, es wurde nur noch schlimmer. Die Leute haben so gesoffen wie vorher und es haben sich ganze kriminelle Zweige gebildet. Ganz abgesehen davon gibt es viele Millionen Menschen die einen vernünftigen Umgang damit führen. Da ich sehr viel arbeite, trinke ich auch äußerst selten, ab und zu trinke ich mal ein Bier, warum soll mir der Staat das verbieten, ich tue keinem was damit. MAn stelle sich mal vor, Alkohol wäre ab morgen verboten, die Geschichte würde sich wiederholen, Alkoholkäufer würden in kriminelle Umgebungen geraten, der Alkohol wäre unrein oder gestreckt und und und.
Das gleiche gilt für Marihuana, auch wenn mich persönlich das nicht betrifft.

mueppl
Das Nichtraucherschutzgesetz wäre analog auf den Konsum von Marihuana übertragbar. MAn dürfte dann ja auch keine Joints in einer Kneipe rauchen, weil dort der nichtraucher geschützt werden müsste. Aber es wird mir ja auch der Konsum in meiner EIGENEN WOHNUNG untersagt bzw das Essen davon. Erklär mir mal bitte was das mit dem Nichtraucherschutzgesetz zu tun haben soll. Ergibt keinen Sinn, merkst du selbst oder?
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22.08.2013 06:38 Uhr von mueppl
 
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>>Aber es wird mir ja auch der Konsum in meiner EIGENEN WOHNUNG untersagt bzw das Essen davon. Erklär mir mal bitte was das mit dem Nichtraucherschutzgesetz zu tun haben soll. Ergibt keinen Sinn, merkst du selbst oder? <<

Ergibt es wohl, gab es nicht vor kurzem ein Urteil, dass ein Raucher aus seiner Wohnung ziehen muss?

http://www.augsburger-allgemeine.de/...

http://www.focus.de/...
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22.08.2013 11:43 Uhr von Ruthle
 
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Die Regierung und legalisieren? HaHa!!!
Wo sie doch gerade dabei sind, viele Heilkräuter zu verbieten..oder war das nur die EU?
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22.08.2013 13:28 Uhr von Falap6
 
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@mueppl

Weil er sooooo viel geraucht hat, dass andere Bewohner belästigt wurden. Millionen andere rauchen weiter in ihrer Wohnung auf der Straße. Und noch weiter, ich darf die Kräuter auch nicht essen, ebenfalls nicht in meiner Wohnung. Wieder nichts mit dem Nichtraucherschutzgesetz zu tun...
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25.08.2013 18:51 Uhr von Falap6
 
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@sumpfgurke
Also, ich als Verfechter der Legalisierung sehe es nicht ganz so euphorisch wie du. Ich glaube zwar fest, dass die Vorteile unterm Strich stark überwiegen, dennoch gibt es Nachteile.

Auch wenn es ungefährlicher sein mag als Alkohol, glaube ich dennoch, dass die Wirkungen von THC oft unterschätzt werden. Eine Legalisierung würde vermutlich ein falsches Signal an die Heranwachsenden senden.

Die Abgabe an Jugendliche müsste natürlich ausgeschlossen werden, dennoch wird die Droge insgesamt leichter zugänglich. So ist das Durchschnittsalter von "Einsteigern" bei Alkohol deutlich niedriger als bei Cannabis. Ein solcher -zumindest vorläufiger- Trend wäre nach einer Legalisierung durchaus zu erwägen.
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29.08.2013 14:28 Uhr von Knopperz
 
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Habt Ihr schonmal probiert Bier bei einem Dealer zu kaufen ?

Aktuell ist es so das man sich Cannabis nur über Dealer besorgen kann, und diese handeln auch mit weitaus heftigeren Substanzen, sprich, man kommt durch das Verbot unweigerlich in Kontakt mit den richtig harten Drogen...obwohl man einfach nur ein bischen Gras kaufen möchte.

Eine entkriminalisierung (ich rede nichtmal von Legalisierung zu diesem Zeitpunkt) ist längst überfällig...und das muss auch die CDU irgendwann begreifen.

Die Phrase die gerne von der CDU gewählt wird "Einstiegsdroge" ist auch kompletter Unfug.
Meine Einstiegsdrogen damals waren Alkohol und Tabak, und natürlich die Produkte der Pharmaindustrie die man so gerne verschrieben kriegt.

[ nachträglich editiert von Knopperz ]
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07.09.2013 05:21 Uhr von floridarolf
 
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wieso cannabis rauchen es gibt doch syntetisches Cannabis das wirkt viel stärker :)
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10.09.2013 16:17 Uhr von TiOne
 
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Hmmm, seit meinem Post keine Argumente gegen die Legalisierung außer von falap6 (aber wenigstens ein paar die mir dafür ein Minus gegeben haben - bleibt also bei einem Großteil der Leute hier bei Stammtischparolen...)

@falap6:
"Auch wenn es ungefährlicher sein mag als Alkohol, glaube ich dennoch, dass die Wirkungen von THC oft unterschätzt werden. Eine Legalisierung würde vermutlich ein falsches Signal an die Heranwachsenden senden.

Die Abgabe an Jugendliche müsste natürlich ausgeschlossen werden, dennoch wird die Droge insgesamt leichter zugänglich. So ist das Durchschnittsalter von "Einsteigern" bei Alkohol deutlich niedriger als bei Cannabis. Ein solcher -zumindest vorläufiger- Trend wäre nach einer Legalisierung durchaus zu erwägen."

Eines der wenigen guten Argumente gegen eine Legalisierung - die Botschaft die damit übermittelt wird.
Aber ich denke, dass dies Teil einer Detaildiskussion wäre, wie die Legalisierung umzusetzen ist und kein Argument, was eine Legaliisierung unmöglich macht.

Möglich wäre es ja z.B. THC-Konsum nur in Coffeeshops und der eigenen Wohnung zu gestatten, bzw. den Konsum vor Schutzbefohlenen unter Strafe zu stellen. Ebenfalls sollte die Abgabe von Rauschmitteln (extra nicht nur THC sondern auch Tabak und Alkohol) an Schutzbefohlene unter Strafe gestellt werden. Dazu wäre ich dafür einen (gerne möglichst großen) Teil der Einnahmen in Drogenpräventionsprogramme und Bildung zu stecken (und dann bitte RICHTIG aufklären und nicht bloß sagen Drogen sind böse - das Ergebnis davon sieht man ja schließlich sehr gut in dieser Diskussion) - ich glaube schon, dass es ein Jugendlicher ernster nimmt, wenn man ihm erklärt, dass er bei dem Konsum sein Hirn für immer irreperabel schädigen kann. Dazu muss man ihm aber auch mit wissenschaftlichen FAKTEN kommen! Drogen sind "böses pfui pfui" hilft da net!

Eine weitere Möglichkeit die Signalwirkung abzuschwächen wäre die Legalisierung erst ab 21 statt ab 18.

Zu beachten ist außerdem, dass viele Heranwachsende konsumieren um "cool" zu sein, weil sie ja etwas verbotenes tun. Nach einer Legalisierung sind sie auch nur noch so cool, wie die Kiddies die normale Zigaretten rauchen (und das werden - auf jeden Fall aus meiner subjektiven Sicht - immer weniger).
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10.09.2013 16:19 Uhr von TiOne
 
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@floridarolf: Die Kiffer die ich kenne sagen, ihnen geht es um die soziale Interaktion beim Dübel herumreichen - das würde einfach dazu gehören und es wäre nicht mehr so schön, wenn das wegfallen würde ;)

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