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"The Guardian": Deutschland fordert EU zum Handeln gegen Großbritannien auf

Das Vorgehen der britischen Behörden gegen die Zeitung "The Guardian" wird von deutschen Politikern immer heftiger kritisiert. Die Pressefreiheit sei in einer inakzeptablem Weise mit Füßen getreten worden. Darüber hinaus sei Premierminister Cameron über die Aktionen gegen die Zeitung informiert gewesen.

"Wenn unsere Korrespondenten innerhalb der Europäischen Union aber Gefahr laufen, überwacht, schikaniert und heimgesucht zu werden, dann muss die Europäische Union handeln", so Jörg-Uwe Hahn, Europaminister Hessens.

Markus Löning, Menschrechtsbeauftragter des Bundestages, hat die Aktionen der britischen Behörden als erschütternd bezeichnet. Die Terrorbekämpfung dürfe nicht die Freiheits- und Grundrechte beeinflussen, so Löning auf seiner Facebook-Seite.


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WebReporter: Borgir
Rubrik:   Politik
Schlagworte: Deutschland, EU, Kritik, Großbritannien, The Guardian
Quelle: www.handelsblatt.com
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4 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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21.08.2013 19:20 Uhr von Mauzen
 
+13 | -1
 
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Es wird immer lächerlicher. Jetzt beschweren sich die Politiker wieder über andere Länder, gleichzeitig werden hier sämtliche weiteren Meldung dazu unterdrückt, da ja "der NSA-Skandal beendet ist"
Mal sehen, wie lange es noch dauert bis hier die ersten Berichte zerstört werden...
Moment mal, war da nicht was mit dem BND und geschredderten NSU Beweisen? Seltsamerweise sollte es darin doch auch um rechtswidrige Geheimaktionen der Geheimdienste gehen.

[ nachträglich editiert von Mauzen ]
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21.08.2013 20:57 Uhr von uhrknall
 
+7 | -1
 
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Werden in Deutschland nicht auch sämtliche Tageszeitungen seit einiger Zeit (etwa 8 Jahren?) von Springer diktiert?
Auch Journalisten von Fernsehsendern droht der Rauswurf bei "falschen" Berichten.
Alle anderen Quellen, besonders im Internet, ist ja "unseriös"...

Pressefreiheit (wenn es sie überhaupt mal gab) war gestern.

[ nachträglich editiert von uhrknall ]
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22.08.2013 00:44 Uhr von Gorli
 
+0 | -2
 
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@ uhrknall: Es gibt sowas wie journalistische Verwantwortung, dazu zählt u.a. dass man nicht einfach alles was ein Informant einem zusteckt sofort ungefiltert rausballert und dann Agenten in Gefahr bringt oder Diplomatische Verwicklungen auslöst.

Ansonsten will ich erstmal den Journalist sehen der wegen eines "falschen" Artikels gefeuert wurde, das ist gesetzlich nämlich garnicht möglich.
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22.08.2013 12:17 Uhr von Gorli
 
+0 | -0
 
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Wenn ein Reporter gefeuert wird, weil dem Redakteur an seinen Artikeln etwas Inhaltliches nicht passt, dann finden die sich schneller vor dem Arbeitsgericht als der Springer "Franz-Josef-Straß" sagen kann.

Es steht der Zeitung natürlich frei, den Artikel nicht zu veröffentlichen, aber die meisten Reporter haben eigene Journalblogs wo sie derartige eigenrecherchen veröffentlichen können. Und sollte es sich dann um Skandalartikel handeln schnappen andere Zeitungen das auf, wodurch Springer sich im Grunde ins eigene Knie geschossen hat.

Und dann gibt es noch die freien Journalisten, die Artikel schlichtweg an den höchstbietenden verkaufen. Da hat Springer eh keine Chance irgendwas zu zensieren.

Fazit: In Deutschland musst du schon harte Geschütze auffahren um Reporter am Veröffentlichen zu hindern. ("Wenn du das veröffentlichst, hol ich deine Kinder vom Kindergarten ab...")

[ nachträglich editiert von Gorli ]

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