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USA: WikiLeaks-Informant Bradley Manning zu 35 Jahren Haft verurteilt

Das US-Militärgericht in Fort Meade hat das Urteil im Fall Bradley Manning gesprochen: Der WikiLeaks-Informant muss für 35 Jahre in Haft.

Der 25-jährige Soldat wird zudem unehrenhaft aus der Armee entlassen, von dem Anklagepunk "Unterstützung des Feindes" wurde er freigesprochen.

Dreieinhalb Jahre der Strafe wurden ihm abgezogen, da er bereits seit 2010 unter schweren Bedingungen in Untersuchungshaft ist.


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WebReporter: mozzer
Rubrik:   Brennpunkte
Schlagworte: USA, Haft, WikiLeaks, Informant, Bradley Manning
Quelle: www.spiegel.de
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156 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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21.08.2013 17:04 Uhr von Going_down_like_that
 
+24 | -8
 
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Es ist wirklich traurig, was dem Mann passiert ist. Ich finde er sollte einen PREIS erhalten. Und die USA sind wirklich ein trauriges Land.
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21.08.2013 17:05 Uhr von Perisecor
 
+8 | -45
 
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21.08.2013 17:05 Uhr von JohnDoe_Eleven
 
+27 | -6
 
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Thats America...

Jemand offenbart ein Kriegsverbrechen und muss für knapp 40 Jahre in Haft...

Jemand anders erschießt einen Farbigen Jugendlichen und erhält einen Freispruch...

Nebenbei lügen Präsidenten um einen Krieg zu rechtfertigen, welcher einzig der Wirtschaftslobby dient.

Krankes System..
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21.08.2013 17:08 Uhr von N-Gift
 
+10 | -4
 
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Aus der Sicht der US-Regierung vollkommen korrekt.

Jedoch finde ich das es nicht korrekt ist, Obama hatte versprochen solchen Menschen zu helfen bzw. solche Leaks die Skandale aufdecken nicht zu bestrafen.
Und Manning hast definitief Rückrad bewiesen.
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21.08.2013 17:09 Uhr von Perisecor
 
+7 | -32
 
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21.08.2013 17:14 Uhr von Borgir
 
+12 | -9
 
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Die USA sind ein demokratieverachtender Despotenstaat. Das ist nur ein weiterer Beweis...
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21.08.2013 17:26 Uhr von Bildungsminister
 
+6 | -12
 
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Insgesamt ein doch sehr faires Urteil.

Man darf sich nun darüber auslassen, ob er die Welt zu einem besseren Platz gemacht hat, oder nicht. Insgesamt kann ich nach seinen Veröffentlichungen nicht sehen, dass sich irgendetwas verändert hat. Dafür in Kauf zu nehmen, dass auch der Feind an die gleichen Dokumente kommt, und damit noch mehr Menschenleben zu riskieren, halte ich zumindest für sehr gewagt. Mal davon ab, dass das Material längst nicht so brisant war, wie es die Presse aufgeplustert hat, was man auch daran sieht, dass gut 6 Monate danach schon niemand mehr drüber gesprochen hat. Die Kuh war durchs Dorf getrieben.

Auf der anderen Seite wusste Manning worauf er sich einlässt. Man mag auch gerne über die Gesetze diskutieren, aber sie sind nun mal da. Landesverrat ist nun mal keine Bagatelle, und würde im Übrigen auch in Deutschland hart bestraft. Wenn man sieht, welches Strafmaß Manning hätte erwarten können, dann ist er mit 35 Jahren gut davon gekommen. Die Anklage hatte 60 gefordert, möglich wäre mehrfach Lebenslang gewesen. So kann er bei guter Führung in 20-25 Jahren wieder draußen sein.

Was ich in dieser ganzen Debatte immer vermisse ist Folgendes - Egal wie man dazu steht, so muss man sich doch auch immer fragen, ob es a) etwas genutzt und verändert hat, und für mich viel wichtiger - Hätte es nicht bessere Methoden gegeben, als sich an die Presse und Wikileaks zu verkaufen? Gerade Blätter wie der Guardian, die heuer mehr denn je unter extremem Finanzdruck leiden, muss man oftmals einfach die Seriosität absprechen.

Das was da passiert ist war ein extrem medienwirksamer Schnellschuss, wodurch sich nachhaltig aber nichts verändert hat. Wer etwas verändern will, der muss da schon mehr investieren, als ein paar Dokumente zu veröffentlichen, die weniger spannend sind, als gerne dargestellt. Ich kann ja sogar ein stück weit verstehen, was Manning im Sinn hatte, aber seine Methoden und teils auch Motive waren einfach falsch.

Er hat einfach nichts, wirklich gar nichts verändert. Und genauso wird es Snowden ergehen. Vor allem die Presse hat doch gar kein Interesse daran etwas zu verändern, denen geht es um die Auflage. In ein paar Monaten werden sowohl Manning, als auch Snowden schauen müssen wo sie bleiben. Sobald das aus den Medien ist, was einfach extrem schnell geht, werden sie fallen gelassen wie eine heiße Kartoffel. Und wohl auch die meisten hier werden es schnell vergessen.

Ihr mögt Manning und Snowden als Helden sehen. Für mich sind sie das gewiss nicht. Sie haben möglicherweise viel riskiert, aber sie haben weder Mühen noch Zeit investiert um wirklich etwas zu verändern. Leute, die ohne großen Medienrummel, irgendwo in Afrika versuchen das Leid zu lindern, oder solche die sich ohne Zeitungsberichte gegen Regime und Diktatur auflehnen, die versuchen nachhaltig Einfluss zu nehmen. Das sind Helden. Nicht die die für 5 Minuten Ruhm in den Zeitungen stehen, und die dann schnell vergessen werden.

Ich finde es grundsätzlich löblich, wenn jemand etwas verändern will, aber dazu muss man sich für etwas engagieren, und nicht wie wahrscheinlich die Meisten die Revolution vom Sofa versuchen, um sich alle paar Wochen mal aufzuregen wenn etwas durch die Medien huscht. Vor allem sollte manch einer aufhören Heldenfiguren nachzueifern, und eventuell selbst aktiv werden. Dann ist man auch nicht auf solch vermeintlichen Heroismus angewiesen.
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21.08.2013 17:29 Uhr von Samsara
 
+8 | -16
 
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Er hat eindeutig (bewusst) gegen geltende Gesetze verstoßen und somit zu Recht verurteilt worden.
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21.08.2013 17:33 Uhr von Falap6
 
+9 | -4
 
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@perisecor

"Willst du generell allen Verbrechern Preise verleihen oder nur Kapitalverbrechern wie Manning?"
Ich kann natürlich nicht für ihn sprechen aber ich vermute er meint nicht alle Verbrecher sondern nur jene die nach dem Rechtsverständnis der meisten Menschen hier nicht Schlimmes begangen haben und durch jahrelange Verdrehung der Gesetze überhaupt verurteilt werden und jene, deren Straftaten aufgedeckt wurden, weiter keine Verfolgung zu befürchten haben

Falls du jetzt mir Demokratie kommst: Der eine wurde nicht gewählt und der gewählte Präsident hat viel weniger Überwachung versprochen und das gegenteil ist passiert.

"Ja, und deshalb ging quasi kein Öl an US-Firmen, dafür aber sehr viel an die VR China."

Er hat nicht mal von Öl gesprochen. Bezahlt haben den Krieg alle amerikanischen Steuerzahler und unzählige Iraker und US Soldaten mit Ihrem Leben. Profitiert haben andere.

[ nachträglich editiert von Falap6 ]
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21.08.2013 17:36 Uhr von Falap6
 
+7 | -5
 
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@Bildungsminister

"aber sie haben weder Mühen noch Zeit investiert "

Unfassbar, wie du die beiden noch verhöhnst.
Er geht jetzt für 35 JAHRE ins Gefängnis, das nenne ich mal Mühe und Zeit.
Dass es nichts gebracht hat, liegt nicht an denen, sondern an allen anderen Menschen. Die beiden haben alles getan, was sie konnten.
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21.08.2013 17:46 Uhr von Bildungsminister
 
+3 | -8
 
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@Falap6

Das magst du dir einreden, dass sie Mühen und Zeit investiert haben. Am Ende ist Manning aber wegen seiner Verbrechen bestraft worden, und ich behaupte mal, dass er alles getan hätte um dem zu entgehen, wenn er sich etwas schlauer angestellt hätte. freiwillig hat sich wohl niemand der Gerichtsbarkeit gestellt, was man nicht zuletzt an Snowden sieht, der sich heute in einem Schurkenstaat versteckt.

Davon ab war das von dir wohl bewusst ein Reductio ad absurdum, was mich aber nicht überrascht. Mit Zeit und Mühe meinte ich etwas ganz anderes, so wie ich es oben auch geschrieben habe. Es gibt bessere Wege etwas zu verändern, was aber eben nicht von jetzt auf gleich geht. Und das sich nichts verändert liegt viel mehr daran, dass sie sich als Schauplatz die Medien ausgesucht haben. Es ist doch reichlich naiv zu glauben, dass diese etwas ändern würden, oder? Aber auch das habe ich oben schon ausgeführt.

Und nein, ich verhöhne die beiden nicht. Ich habe primär Mitleid, weil sie wahrscheinlich sogar die richtigen Ideale und Motive haben. Hätten sie ihre Energie dort eingesetzt, wo sie wirklich etwas hätten verändern können, im System selbst, dann hätten sie auch mehr als meine Anerkennung. Jetzt haben sie für hohe Auflagen bei den Zeitungen gesorgt, und denen ging es um nichts anderes, und haben nichts erreicht. Das finde ich bedauerlich, weil es unnötig ist. Aber gut, vor allem Manning hat sich wohl auch von Assange und seinen Freunden beeinflussen lassen, sonst wäre es eventuell auch nie so weit gekommen.

Aber hey - Natürlich darf sich das jeder so schön reden wie er will. Aber seit auch ehrlich - Schon bald wird da von euch kaum noch jemand dran denken, weil es für das Gros nur so lange interessant ist, wie man sich vor allem im Netz darüber echauffieren kann. Wäre es anders, dann hätte sich eventuell wirklich etwas verändert. Wenn aber zu entsprechenden Demos nicht mal 100 Leute erscheinen, und der öffentliche Aufruhr mehr als übersichtlich ist, dann sind hier wahrscheinlich einige doch recht scheinheilig. Nun gut, wie es beliebt...
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21.08.2013 18:07 Uhr von Falap6
 
+4 | -5
 
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@Bildungsminister
"Davon ab war das von dir wohl bewusst ein Reductio ad absurdum"
War es nicht, weder bewusst noch unbewusst.

"Das magst du dir einreden, dass sie Mühen und Zeit investiert haben."
Das rede ich mir nicht nur ein. Zumindest Snowden wusste ganz sicher, was auf ihn zukommt und es ist immer noch ungewiss, wie es weiter gehen wird. Er hat sein reiches und bequemes Leben aufgegeben und die Weltöffentlichkeit darüber informiert.

"Hätten sie ihre Energie dort eingesetzt, wo sie wirklich etwas hätten verändern können, im System selbst, dann hätten sie auch mehr als meine Anerkennung."

Dann hätten Sie jetzt deine Anerkennung und sonst nichts.

" Es ist doch reichlich naiv zu glauben, dass diese etwas ändern würden, oder?"

Naiv wäre es zu glauben, dass man sonst irgendwie anders was hätte ändern können. Was soll ein einzelner denn im System ändern können? Das ist ja wohl ein Witz.

Ich glaube fest, dass Aktionen wie diese, die dazu führen, dass die Bürgerinnen und Bürger immer mehr informiert werden und weniger Lust bekommen, dass es so weiter geht.

Nachtrag: Ich habe allergrößten Respekt vor Leuten wie Snowden, die alles riskieren, um Unrecht aufzudecken.

[ nachträglich editiert von Falap6 ]
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21.08.2013 18:10 Uhr von Perisecor
 
+6 | -15
 
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@ ayuna

"Für mich sind sie Helden..."

Dann wäre ja geklärt, dass für dich Rechtsstaaten nur unnötiger Ballast sind und du irgendeine obskure Art von Anarchie bevorzugst.



"...die wir uns als Laien noch nicht mal vorstellen können."

Nicht jeder hier ist Laie. Schließe bitte nicht von dir auf andere.
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21.08.2013 18:24 Uhr von Bildungsminister
 
+3 | -5
 
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"Ich glaube fest, dass Aktionen wie diese, die dazu führen, dass die Bürgerinnen und Bürger immer mehr informiert werden und weniger Lust bekommen, dass es so weiter geht."

Dann bewahre dir diesen Glauben. Kann ich beim besten Willen nicht teilen, denn das würde implizieren, dass sich bereits etwas geändert hätte. Solche Systeme wie die hier kritisierten gibt es seit jeher, und sie wurden auch immer wieder bloß gestellt und hinterfragt. Trotzdem gibt es sie weiterhin.

In einem stimmen wir aber grundsätzlich überein - Es wird sich so lange nichts ändern, egal was auch immer, so lange das Gros lieber auf dem Sofa hockt und glaubt, dass sich von dort aus etwas ändern ließe. Ich sehe aber nicht, dass sich daran etwas ändern würde. Das hat es während der Euro-Krise nicht getan, das hat es nach Wikileaks nicht getan, und das hat es auch, bisher, nach Snowden nicht getan.

Weil die meisten Menschen mit ihrer Rolle eigentlich ganz zufrieden sind. Und natürlich weil sie eine Einstellung haben wie du sie hast. Dass ein einzelner Mensch nichts verändern könnte. Ich bin froh, dass es in der Geschichte oft genug Menschen gab, die das anders gesehen haben. Denn es ist durchaus möglich, und sei es nur als Vorbild. Doch was soll das Vorbild eines Snowden sein, eines Manning? Veröffentlicht geheime Dokumente? Wo soll das hinführen?

Mal davon ab, dass das Gros der Menschen, der Durchschnittsbürger, schon jetzt mit den Informationen überfordert ist, die er aktuell zur Verfügung hat.

Interessant ist im Übrigen auch, dass die Presse und die Medien oftmals kritisiert werden, und man ihnen nichts glaubt. Warum wird da in solchen Fällen eine Ausnahme gemacht? Warum glaubt man in Fällen wie Manning und Snowden alles, ungefiltert, aus einer Quelle, ohne wirklich groß zu hinterfragen, und in anderen Fällen sind die Medien das personifizierte Böse? Ist doch eigentlich ein Widerspruch in sich, oder? Insgesamt zeigt es aber auch nur, dass die Menschen lieber für sich denken lassen, als selbst zu denken, geschweige denn zu handeln.

Wir werden hier auf keinen grünen Nenner kommen. Für dich ist es heroisch Dokumente von einem Computer zu stehlen und sie unabhängig der resultierenden Konsequenzen zu veröffentlichen. Mir reicht das nicht, weil es langfristig keinerlei Effekt hat und effektiv rein gar nichts verändert, und es zudem noch kriminell und ein Straftatbestand ist. Oder braucht es nur die richtigen Motive, dann darf man ruhig gegen Gesetze verstoßen? Gilt das dann für alle Bereiche?

Aber wie gesagt, wir werden uns hier im Kreis drehen, weil wir vollkommen unterschiedliche Standpunkte haben. Das ist auch nicht weiter tragisch, so ist das nun mal im Leben.

[ nachträglich editiert von Bildungsminister ]
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21.08.2013 18:46 Uhr von Falap6
 
+5 | -3
 
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"Dann bewahre dir diesen Glauben. Kann ich beim besten Willen nicht teilen, denn das würde implizieren, dass sich bereits etwas geändert hätte."

Wenn du diesen Glauben nicht teilst, dann sag doch mal konkret, was er hätte tun sollen, was effektiver gewesen wäre. Und es gibt ja zumindest ein (kleines) einlenken von Obama, das ist ja schon mal ein kleiner Erfolg. Und wenn das gelogen ist, wird auch das irgendwann rauskommen und die Leute werden immer unzufriedener.

"Solche Systeme wie die hier kritisierten gibt es seit jeher, und sie wurden auch immer wieder bloß gestellt und hinterfragt. Trotzdem gibt es sie weiterhin. "
Sie gab es immer, aber alle wurden irgendwann gestürzt, und das zu Zeiten, in denen Information nicht für jeden zugänglich waren. Und die Staatsformen werden -zumindest subjektiv- für die meisten Menschen immer besser.

" Und natürlich weil sie eine Einstellung haben wie du sie hast. Dass ein einzelner Mensch nichts verändern könnte. "

WIE BITTE? Diese Einstellung hast du ja anscheinend.

"[...] ungefiltert, aus einer Quelle, ohne wirklich groß zu hinterfragen, und in anderen Fällen sind die Medien das personifizierte Böse? Ist doch eigentlich ein Widerspruch in sich, oder?"

Ist diese Frage an mich gerichtet. Ich habe die Medien niemals als das personifizierte Böse bezeichnet, deshalb erkenne ich auch keinen Widerspruch in meinen Aussagen. Außerdem sind sie keine Journalisten, deren Aufgabe es ist, diese Informationen groß zu hinterfragen. Solange Sie die Informationen nicht manipuliert haben...
Gegenfrage: glaubst du die Informationen stimmen nicht???

"Wir werden hier auf keinen grünen Nenner kommen. Für dich ist es heroisch Dokumente von einem Computer zu stehlen und sie unabhängig der resultierenden Konsequenzen zu veröffentlichen."
Man kann es auch so sehen: Sie sind über Informationen gestoßen, denen zu folge Schandtaten (verzeih mir diesen Begriff, aber ich habe absichtlich einen nicht jursitischen genommen, da die meisten Spähangriffe der NSA nach Aushöhlung der Verfassung juristisch gesehen anscheinend legal sind) an anderen Menschen begangen werden, die nicht geahndet werden. Ich weiß nicht, ob sie abgewogen haben, was sie tun sollen (zumindest bei Snowden nehme ich es stark an) und sind zu dem Schluss gekommen, dass alle andere Möglichkeiten zu NICHTS führen oder ihr eigenes Leben in Gefahr bringen.

Wäre ich an Snowdens stelle gewesen, ich hätte es vermutlich nicht getan, weil ich zu feige gewesen wäre.

"Das ist auch nicht weiter tragisch, so ist das nun mal im Leben." Habe auch nicht angedeutet, dass es tragisch ist; verteile zB. kein Minus bei anderen Meinungen.


"Das hat es während der Euro-Krise nicht getan, das hat es nach Wikileaks nicht getan, und das hat es auch, bisher, nach Snowden nicht getan. "

Zumindest hat es MIR was gebracht, da ich dazu angehalten wurde, mein Eigentum und meine Gedanken und meine Zukunft besser zu sichern.
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21.08.2013 18:54 Uhr von fuxxa
 
+4 | -1
 
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Wer den Staat an die Karre pisst muss damit rechnen, für lange Zeit im Loch zu verschwinden. Nicht die Tat hat ihn in den Knast gebracht, sondern seine Naivität nicht vorher das Land zu verlassen.
Gerade in Ländern, wie USA, Russland und China, wo die Strafen recht drakonisch ausfallen, sollte man sich schnellstmöglich aus dem Staub machen
Hoffe seine zukünftigen Nachahmer sind nicht so naiv und machen es ähnlich wie Snowden
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21.08.2013 19:02 Uhr von cheetah181
 
+4 | -4
 
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@Bildungsminister: "Dafür in Kauf zu nehmen, dass auch der Feind an die gleichen Dokumente kommt, und damit noch mehr Menschenleben zu riskieren, halte ich zumindest für sehr gewagt."

Wenn diese Dokumente so gefährlich und nützlich für den Feind gewesen wären, dann wäre er auch in diesem Anklagepunkt für schuldig befunden worden. Wurde er aber nicht.

Von dem Urteil kann man halten was man will, dass die legale "Alternative" für Whistleblower besser/erfolgreicher wäre ist Bullshit, wie man hier sehen kann:

http://www.washingtonpost.com/...
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21.08.2013 19:39 Uhr von Bildungsminister