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Schweiz: "Krüppelgemüse" kommt bei Verbrauchern überraschend gut an

In den Regalen der Supermärkte findet man in der Regel nur einwandfreies Obst und Gemüse. Ist dieses mal nicht der entsprechenden Norm nach gewachsen, findet man dieses eigentlich nicht im Supermarkt.

Doch seit Anfang der Woche bietet die Einzelhandelskette Coop in der Schweiz auch solches "Krüppelgemüse" in 250 Märkten zu verbilligten Preisen an. Und die Resonanz bei den Kunden ist überraschend gut.

Laut einer Sprecherin stören sich die Kunden nicht an der Optik, solange die Qualität stimmt. Allerdings dürfte natürlich auch der günstige Preis zur positiven Resonanz beitragen.


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WebReporter: spencinator78
Rubrik:   Freizeit
Schlagworte: Schweiz, Erfolg, Kunde, Gemüse
Quelle: www.20min.ch

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14 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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21.08.2013 08:36 Uhr von brycer
 
+14 | -1
 
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Ja, der Preis spielt dabei mit Sicherheit eine große Rolle.
Aber wohl auch das Aussehen.
Einem "Krüppelgemüse" glaubt man doch irgendwie eher, dass es unter natürlichen Bedingungen, also ohne großen Einsatz von Mensch und Chemie, gewachsen ist als einer Gurke, die geklont aussieht wie die 55 anderen neben ihr.
Ein "Krüppelgemüse" sieht also natürlicher und ´ehrlicher´ aus.
Wenn es das bei uns in Deutschland , in den Supermärkten auch gäbe (hab bis jetzt noch nirgendwo gesehen), würde ich wohl auch eher auf das ´Krüppelgemüse´ zugreifen. Auch wenn man da eventuell etwas mehr ´Verschnitt´ hat, der Preis gleicht das wohl wieder aus.

[ nachträglich editiert von brycer ]
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21.08.2013 09:34 Uhr von DerMaus
 
+6 | -1
 
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Ich hoffe das macht auch hier Schule.
Ich würde nur noch "Krüppelgemüse" kaufen. Nach der Zubereitung sieht man ja nichtmals mehr, wie das Gemüse vorher aussah...
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21.08.2013 09:46 Uhr von jpanse
 
+10 | -1
 
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Gab es da nicht mal einen Feldversuch in Deutschland? Es wird ja immer behauptet "Der Verbraucher will das so". Jetzt hat man "natürlich belassenes" Obst und Gemüse verkauft und siehe da... die Laute haben es tatsächlich gekauft...
Es ist nämlich Quatsch das dem Verbraucher immer in den Mund gelegt wird was er "brauch"
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21.08.2013 10:02 Uhr von Judoon
 
+5 | -0
 
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Das traurige ist... sollte dieses "Krüppelgemüse" sich durchsetzen, wird die Lebensmittelindustrie schon dafür sorgen das alle Gemüsesorten so aussehen. Und man kann dann nicht mehr entscheiden was wirklich naturbelassen und was mit der Chemiekeule hochgezüchtet wurde...
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21.08.2013 10:19 Uhr von Kepas_Beleglorn
 
+7 | -0
 
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Wie konnten die im Mittelalter nur überleben?? Krumm und schief gewachsene Gurken! Unterschiedlich große Äpfel!!!
Obst und Gemüse durfte wachsen, wie es gerade lustig war!!!!!!
Schrecklich! Daher wohl auch die Bezeichnung "Finsteres Mittelalter".

Obst und Gemüse zu "Normen" ist in meinen Augen der größte Schwachsinn überhaupt. Soll es doch krumm oder verbeult sein. Solange es gut schmeckt und nicht mit Pest-/Herbiziden verseucht ist, ist doch alles gut. Und auf den Preis würde sich das ebenfalls positiv auswirken, weil man nicht erst umständlich aussortieren muss, und man zudem den Ernteertrag voll ausschöpfen kann. Mag mir gar nicht vorstellen wie viel entsorgt wird, nur weil es nicht der Norm entsprechend gewachsen ist.

[ nachträglich editiert von Kepas_Beleglorn ]
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21.08.2013 10:30 Uhr von brycer
 
+3 | -0
 
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Anders herum wird ein Schuh daraus! ;-)
Die Lebensmittelindustrie hat auch jetzt schon genug Gemüse, dass eben nicht der Norm entspricht und daher vernichtet wird. Ein großer Prozentsatz des heute geernteten Obst oder Gemüses wandert gleich wieder auf dem Kompost, weil die Gurke eben zu krumm, die Kartoffel nicht gleichförmig genug oder der Apfel nicht rot genug oder gar zu rot ist.
Das könnte man sich alles sparen und müsste nicht mehr so viel Chemie einsetzen. Eventuell würden zwar die Bruttoernteerträge etwas weniger werden, aber das Netto, das der Bauer dann an den Groß- und Einzelhandel weiter geben kann würde im Gegenteil sogar steigen. Auch braucht der Bauer sich nicht mehr um die Entsorgung seines ´nicht verkaufbaren´ Anteils der Ernte kümmern.
Also rechnet es sich für den Bauern und auch für den Endverbraucher. Der Bauer bracht weniger Chemie, hat weniger ´Schwund´ da er zwar weniger Erntet, dafür aber mehr von dieser Ernte verkaufen kann.
Und auch für den Endverbraucher wird die Sache nicht teurer, sondern eher noch billiger und etwas gesünder, da nicht mehr so viel Chemie eingesetzt werden muss.
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21.08.2013 10:33 Uhr von brycer
 
+4 | -0
 
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"...Mag mir gar nicht vorstellen wie viel entsorgt wird, nur weil es nicht der Norm entsprechend gewachsen ist..." <- Irgendwo hab ich mal gehört dass die Quote zwischen 30 und 50% liegen soll. Je nach Produkt und Laune der Natur. ;-)
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21.08.2013 10:39 Uhr von MasterMind187
 
+1 | -0
 
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@ jpanse

REWE hatte mal einen Feldtest. Ging allerdings in die Hose. Aktuell versucht es glaube ich EDEKA ebenfalls in einigen Läden in Deutschland.

Jetzt liegt es also in der Tat am Kunden.
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21.08.2013 10:46 Uhr von perMagna
 
+3 | -0
 
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Ich würde es allein deswegen kaufen, damit es nicht weggeschmissen wird. Es ist dekadent und entwürdigend, angesichts des Hungers in der Welt, auf ebensmittel zu verzichten, weil sie nicht schön aussehen.
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21.08.2013 10:46 Uhr von Kepas_Beleglorn
 
+3 | -1
 
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@MasterMind187:
Leider zeigt sich viel zu oft, dass der "Endverbraucher" auf Grund von Bequemlichkeit oder schlicht Unwissenheit viel zu selten Gebrauch von seiner Macht im System von "Angebot und Nachfrage" macht.

@perMagna:
Zum Thema "Wegwerfen": Ich schmeiße noch nicht mal nen Joghurt weg, wenn der 1-2 Monate über dem MHD ist. In 99% ist der nämlich durchaus noch lecker. Nur ganz selten spricht der mich nach dem Öffnen mit Vornamen an. ;-)

Ich find´s immer wieder traurig, dass in den Industrienationen haufenweise Lebensmittel einfach so entsorgt werden, weil sie keiner Norm entsprechen, oder das MHD überschritten ist, während in anderen Teilen der Welt Menschen verhungern.

[ nachträglich editiert von Kepas_Beleglorn ]
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21.08.2013 11:10 Uhr von brycer
 
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@Kepas_Beleglorn:
Das mit dem MHD ist das andere, weswegen schon fast mehr Lebensmittel bei und vernichtet als verzehrt werden.
Viele wissen auch nicht, dass es einen Unterschied zwischen ´mindestens haltbar bis...´ (Mindeshaltbarkeitsdatum) und ´zu verbrauchen bis...´ (Verbrauchsdatum) gibt.
Das Verbrauchsdatum findet man z.B. bei Hackfleisch, dass aus gesundheitlichen Gründen innerhalb eines Tages verbraucht/zubereitet werden sollte. Ist es dann mal zubereitet und durcherhitzt worden kann man es wieder ein paar Tage länger im Kühlschrank aufbewahren. Also muss die Bulette nicht unbedingt auch am selben Tag gegessen werden. ;-)
MHD sagt ja nur aus, dass der Hersteller bis zu diesem Datum für Geschmack und Konsistenz garantiert. Das Produkt kann aber auch viel länger ´gut sein´ - nicht nur von gesundheitlichen Standpunkt aus, sondern auch im Geschmack. Man kann fast sagen: ´Je länger das MHD eines Produktes läuft, desto länger kann man auch darüber hinaus gehen.´
Natürlich sollten immer erst die sensorischen Prüfungen erfolgt sein: Aussehen - Geruch - Geschmack.
Sind alle drei bestanden steht dem Genuss normal nichts mehr im Wege.
Ich glaube mit all dem Zeug, was bei uns unnötig auf dem Müll landet, könnten wir den halben afrikanischen Kontinent versorgen.
Hunger auf der Welt müsste überhaupt nicht sein - nur ist halt die Verteilung der Lebensmittel an die richtigen Stellen der Welt ein großes Problem.
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21.08.2013 18:31 Uhr von shadow#
 
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@ Truth_Hurts
Tut sie nicht.
Gekauft wird sie trotzdem nicht.
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23.08.2013 08:56 Uhr von jpanse
 
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@brycer

MHD bei Joghurt...garantiert nur das sich die Bestandteile nicht trennen, damit das verblödete verbrauchervieh nicht umrühren muss...

Was hier täglich im Müll landet ist nur der Spiegel der Gesellschaft...oder anders die Mediengesteuerte Dummheit.
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24.08.2013 20:56 Uhr von Ich_bins_wieder
 
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Das Übel ist doch, dass einige Kunden nicht mal mehr wissen wie ein echtes Stück Gemüse überhaupt auszusehen hat. Ist ja auch klar, wenn eines aussieht wie das andere. Bei mir müsste das normal gewachsene Gemüse nicht mal günstiger sein, ich würde es liebend gerne auch zum selben Preis kaufen.
Natur ist halt mal Natur, wir Menschen sehen ja auch nicht alle gleich aus.

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