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Whistleblower: Die NSA weiß nicht alles, was Edward Snowden weiß

Offizielle Stellen inklusive des NSA Direktors Keith Alexander lassen verlauten, sie würden über den Umfang des "Schadens" genau Bescheid wissen, den Whistleblower Edward Snowden verursacht hätte.

Zwei unterschiedliche Quellen informierten NBC-News darüber, dass die gesammelten Daten nicht nur die USA, sondern auch deren als "Five Eyes" bezeichneten US-Alliierten Staaten, wie das Vereinigte Königreich, Kanada, Australien und Neuseeland betreffen.

Die verschlüsselten Datenmengen wurden über mehrere Geheimnisträger Snowdens verteilt. Der Whistleblower wurde in den USA wegen Diebstahl von Geheimpapieren und Landesverrat angeklagt. Snowden hat immer noch befristetes Asyl in Russland.


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WebReporter: montolui
Rubrik:   Politik
Schlagworte: Wissen, NSA, Edward Snowden, Umfang
Quelle: investigations.nbcnews.com

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10 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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21.08.2013 07:06 Uhr von katorn
 
+18 | -2
 
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Stichwort: "Lebensversicheung" ?
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21.08.2013 08:35 Uhr von PeterLustig2009
 
+2 | -11
 
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@voice
Natürlich hast du Recht dass Meinungsfreiheit und Selbstbestimmung in einem zivilisierten Land selbstredend sein sollten...

Aber man muss auch ganz klar abwägen was es für eine Gefahr bringt wenn auf einmal die Namen und Positionen von zig Geheimagenten veröffentlicht werden. Ist glaub ich nicht so leicht zu entscheiden was da das richtige Vorgehen ist
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21.08.2013 10:11 Uhr von Maverick Zero
 
+5 | -1
 
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@PeterLustig

Im Prinzip hast du ja Recht, dass die Leben der Geheimagenten nicht unnötig in Gefahr gebracht werden sollen.

Aber gehen wir davon aus, dass durch deren Gefährdung ein weit aus größeres Übel abgewendet werden könnte - was dann?

In der Tat ist das alles nicht einfach...
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21.08.2013 10:28 Uhr von Mecando
 
+1 | -1
 
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"Aber gehen wir davon aus, dass durch deren Gefährdung ein weit aus größeres Übel abgewendet werden könnte - was dann?"
In einem Rechtsstaat, also zumindest in unserem :), dürfen Leben nicht gegeneinander abgewogen werden.
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21.08.2013 10:30 Uhr von PeterLustig2009
 
+1 | -3
 
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@Maverick Zero
[...]Aber gehen wir davon aus, dass durch deren Gefährdung ein weit aus größeres Übel abgewendet werden könnte - was dann?[...]

Welches Übel könnte man damit abwenden wenn man einen Geheimagenten der Undercover bei Al Quaida oder anderen Organistationen eingeschleist ist auffliegen lässt?


Ist ja nicht so dass irgendein Geheimagent den Auftrag hat wehrlose Zivilisten niederzumetzeln!

Wenn Operationen wie PRISM etc veröffentlicht werden okay. Ist eh nichts neues wenn man ein wenig die Augen offen hält, aber Personendaten gehören zu Recht geschützt
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21.08.2013 11:26 Uhr von maxyking
 
+4 | -0
 
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@ PeterLustig2009

welche geheim Agenten ? Snowden hat Papiere veröffentlicht die zeigen das alle mögliche möglichen Westliche und allen voran die Regierung der USA Daten über ihre eigenen Bürger sammeln und das oft ohne rechtliche Grundlage und ihn jedem Widerspruch zu Verfassung / Grundgesetz.
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21.08.2013 12:19 Uhr von Slaydom
 
+3 | -2
 
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@Peter
Snowden hat kein interesse daran, Namen zu veröffentlichen. Damit würde er sich dann auch wirklich strafbar machen. Er will nur aufklären welche Machenschaften die Westlichen Staaten sich illegalerweise erlauben.

@Maverick
"Aber gehen wir davon aus, dass durch deren Gefährdung ein weit aus größeres Übel abgewendet werden könnte - was dann?"

Vorher konnte der Geheimdienst auch ausspionieren, es brauchte aber einen Grund und einen Richterlichen beschluss. 09/11 war dem CIA ja nicht unbekannt, sie wussten es seit 1998 und seit Ende 2001 sogar das ungefähre Datum wann es passieren sollte, haben trotzdem nichts dagegen unternommen aus welchen Gründen auch immer, angeblich aus naivität.

Da ist es nicht nötig flächendeckend die ganze Welt auszuspionieren. Zumal die Relation dazu niemals in Einklang kommt
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21.08.2013 14:11 Uhr von jens3001
 
+5 | -1
 
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PeterLustig2009:

Erstmal geht es bei Snowdens Enthüllungen gar nicht primär um die Identität von Geheimagenten.
Obwohl das auch ein Teil dessen ist.

Des Weiteren arbeiten alle Geheimagenten mit dem Risiko aufzufliegen. Es ist ihnen bekannt und sie akzeptieren es.

Auch Feuerwehrmänner akzeptieren das Risiko zu sterben.

Das nennt sich Berufsrisiko.


Snowdens Enthüllungen gingen allerdings in erster Linie darum aufzudecken welchen Schmu die Geheimdienste mit der Bevölkerung treiben.
Denn sie bespitzeln diejenigen, welche sie eigentlich beschützen sollten.

Es ging hier um die persönliche Freiheit und Privatsphäre von Millionen (wenn nicht Milliarden) von Menschen.

Wenn als Nebeneffekt dessen die Identität einiger Geheimdienstagenten aufgedeckt wird - dann sehe ich darin kein Problem.

Anders gesagt: Würden die Regierungen und Geheimdienste sich nicht gegenseitig so extrem misstrauen und Angst vor der Bevölkerung haben, dann wären weder die Enthüllungen notwendig gewesen oder gar passiert, noch wären Geheimdienste überhaupt nötig.


Die Geheimdienste selbst haben eine Grenze überschritten und müßen nun mit den Konsequenzen leben.
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21.08.2013 14:26 Uhr von jens3001
 
+1 | -1
 
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@Slaydon: Sorry, hatte dir versehentlich ein Minus verpasst. Denk dir davon eines weniger und ein Plust mehr ;)

Nur wenn der CIA Ende 2001 das Datum des Anschlags nur "ungefähr" wusste, dann ist das echt schlecht ;))
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21.08.2013 15:23 Uhr von svizzy
 
+0 | -0
 
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die amerikaner haben das recht alles zu wissen was die nsa tut. es ist in der verfassung verankert, das jede regierungsbehörde in public domain ist. der snowden verstößt nich gegen ein einziges gesetz, weil jedes gesetz, das gegen das grundgesetz verstößt ungültig ist.

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