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Polen/Erzbischof Jozef Kowalczyk: Schächten muss Juden und Muslimen erlaubt sein

Der Primas von Polen, Erzbischof Jozef Kowalczyk, fordert im Zuge der Religionsfreiheit, dass das Schächten von Tieren den Juden und Muslimen erlaubt werden müsse. Er erklärte, dass man keiner Religion ihre Riten und Bräuche vorschreiben dürfe.

In dem Interview der Tageszeitung "Rzeczpospolita" meinte der Bischof weiter, dass die Kirche die Rechte der Tiere achte und eine "humane" Behandlung möchte, aber niemand habe das Recht, einer Religion die Auslebung vorzuschreiben.

Hintergrund ist die Tatsache, dass das rituelle Schlachten von Tieren seit Anfang des Jahres 2013 verboten ist (ShortNews berichtete). Gegen dieses Verbot gab es bereits Proteste von jüdischer Seite, so dass aktuell das Verfassungsgericht das Verbot auf Rechtmäßigkeit überprüft.


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WebReporter: blonx
Rubrik:   Kultur
Schlagworte: Polen, Juden, Erzbischof
Quelle: de.radiovaticana.va

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6 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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20.08.2013 19:01 Uhr von epidiaskop
 
+8 | -3
 
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Hat Herr Bischof schon mal etwas von Tierschutz und Schmerz bei Tieren gehört? Wenn nicht, kann er sich ja mal probeweise ohne Betäubung beschneiden lassen. Dann weiß er etwas besser Bescheid, wie man mit Mensch und Tier umgehen sollte - oder eben nicht.
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20.08.2013 19:30 Uhr von shadow#
 
+6 | -2
 
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Wenn sie die Tiere vorher betäuben (so wie z.B. in Deutschland für Moslems vorgeschrieben und weitestgehend akzeptiert), können sie das gerne tun.

Das Problem sind die europäischen Länder in denen es zugelassen ist und aus denen fleißig importiert werden darf.
Es sollte endlich europaweit klargestellt werden, dass der Tierschutz einen höheren Stellenwert hat als irgendwelche religiösen Praktiken.

Gibt es eigentlich irgendeine Religion, die keine vegetarische Ernährung gestattet?
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20.08.2013 22:09 Uhr von blonx
 
+1 | -2
 
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@ Tuepscha

Genau den gleichen Gedanken mit den Menschenopfern hatte ich auch und habe sofort an die Azteken und ihre Menschenopfer zu Ehren von Huitzliopochtli gedacht.
Das war der Kriegsgott und oberste Gott der Azteken. Ihm zu Ehren sollen einmal an einem Tag mehr als 10.000 Menschen in Tenochtitlan geopfert worden sein.
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20.08.2013 22:39 Uhr von Patreo
 
+2 | -2
 
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Mit welchem Recht wird jedoch der Import von geschächtetem Fleisch oder Massentierhaltung immer noch toleriert, letzters sogar gefördert?

Wenn es dem Tierschutzgesetz widerspricht, dann sollte man generell den Import von solchem Fleisch unterbinden.
Genauso wie auch Produkte von Massentierhaltung ähnlich den Zigarretenschachteln ausdrücklich gekennzeichnet werden sollten.

[ nachträglich editiert von Patreo ]
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21.08.2013 01:51 Uhr von newsbulli
 
+1 | -0
 
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Niemand will euch ihr .... Geht dahin wo ihr herkommt und vergrabt euch dort...
z.B. Ägypten
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21.08.2013 09:31 Uhr von mueppl
 
+2 | -0
 
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"niemand habe das Recht, einer Religion die Auslebung vorzuschreiben. "

Doch, wenn die Auslebung so aussieht:
http://www.youtube.com/...

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