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Ägypten: Plünderer stürmten Museum - mehr als 1.000 Exponate verschwunden

Am letzten Donnerstag drangen Plünderer gewaltsam in das "Malawi National Museum" im oberägyptischen Al-Minya ein. Dabei wurde ein Wachmann erschossen. Mehr als 1.000 Exponate wurden geraubt, das Museum größtenteils verwüstet.

Die ersten Ermittlungen haben ergeben, dass die Plünderer wohl nur die Artefakte stehen ließen, die zu schwer oder zu sperrig zum Transportieren waren. Alles andere wurde mitgenommen. Verschwunden sind unter anderem Mumien, Keramiken und Vasen.

Das Ministerium für Altertumsgüter geht davon aus, dass die Täter Mursi-Anhänger waren. Minister Mohamed Ibrahim nannte den Raub "unanständig" und rief die Ägypter dazu auf, sich auf ihr kulturelles Erbe zu besinnen. Derzeit ist man dabei, die gestohlenen Artefakte zu katalogisieren.


WebReporter: Sijamboi
Rubrik:   Brennpunkte
Schlagworte: Museum, Ägypten, Raub, Aufstand, Plünderer
Quelle: english.ahram.org.eg

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2 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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20.08.2013 17:55 Uhr von sooma
 
+12 | -1
 
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Sowas hatte ich befürchtet - wie in Timbuktu. :(
Kultur vernichten und damit noch Geld machen... widerwärtig.
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20.08.2013 17:57 Uhr von ZzaiH
 
+5 | -1
 
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keine sorge die tauchen in kürze in den privatsammlungen einiger scheichs, us-milliardäre, oligarchen, euro-milliardären oder ähnlicher sammler auf...

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