20.08.13 18:00 Uhr
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Meinung: Darum sind wir für kriminelle Migranten verantwortlich

Einige Jugendliche mit Migrationshintergrund sind doppelt so oft an Gewaltdelikten beteiligt wie Deutsche. Doch wenn man die Kriminalstatistik genauer betrachtet, zeigt sich Überraschendes.

Der Direktor des Kriminologischen Institutes Niedersachsen, Christian Pfeiffer, meint: "Das Entscheidende ist die gesellschaftliche Integration." Diese beinhalte zwar auch Pflichten für die Zuwanderer, jedoch sei "unsere Willkommenskultur unterentwickelt".

Wenn es der Gesellschaft gelinge, den Migranten eine bessere Bildung zu vermitteln, dann sinke auch das Gewaltpotenzial, so Pfeiffer. Vergleicht man nämlich die Gewaltstatistik der gering Gebildeten mit Migrationshintergrund mit jener gering Gebildeter ohne einen solchen, "dann ist deren Gewaltverhalten dem des Deutschen völlig identisch."


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WebReporter: Klickklaus
Rubrik:   Politik
Schlagworte: Gewalt, Statistik, Meinung, Migrationshintergrund
Quelle: www.focus.de

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98 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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20.08.2013 18:13 Uhr von benjaminx
 
+51 | -12
 
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Ja ok, ich bin Schuld.

Bin echt frustriert wegen solcher Meinungen. Irgendwann kommt nur noch das zusammengetrenne U-Bahn Prügelopfer vor Gericht.

Der andere Pfeiffer mit drei f gefällt mir besser, der hatte wenigstens ein Hirn zum denken.

[ nachträglich editiert von benjaminx ]
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20.08.2013 18:15 Uhr von hallmackenreuther
 
+55 | -9
 
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Dieser saubere Herr Pfeiffer ist ehemaliger SPD-Minister und selbsternannter "Kriminologe".

Schlimmer: Er ist einer der Miterfinder der frei erfundenen Sebnitzer Joseph-Story, die die ganze Republik weltweit in Mißkredit brachte. (Mal googeln). Pfeiffer war Gutachter in dieser Münchhausiade und die BILD-Zeitung sein ausführendes Presseorgan.

Der pseudowissenschaftliche Erfinder Pfeiffer ist eine ganz schlechte Adresse für objektive Berichte. Für Tendenzerfindungen wie diese hier ist er aber der richtige Mann.
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20.08.2013 18:17 Uhr von no_trespassing
 
+45 | -8
 
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Ja klar, wir sind für deren Straftaten verantwortlich!

Die Ursache ist viel mehr, dass die UNSERE Kultur nicht akzeptieren wollen.
Wenn ein Kind in der ersten Grundschulklasse kein Deutsch spricht, wird es lebenslang abgehängt sein. Das holt man nie mehr auf. Eltern, die ihr Kind in eine Parallelgesellschaft einbetten, sind dafür verantwortlich, dass es außer Hauptschulabschluss nicht vorankommt.

Dasselbe gilt für das Begreifen der Notwendigkeit von Bildung. Wenn Mädchen nix zählen und deshalb die Schulleistungen unter ferner liefen verbucht werden, ist das kein Wunder.
Einziger Vorteil ist, dass Mädchen generell wenig aggressiv sind, sonst wäre die Kriminalstatistik noch höher.

Das Problem liegt allein bei den Eltern, die erst mal für sich entscheiden müssen, in welcher Gesellschaft sie leben wollen. Wer mit seinem Herz woanders zu Hause ist, sollte lieber dorthin ziehen. Andernfalls mündet das immer in Unzufriedenheit. Und letztendlich auch in Kriminalität.
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20.08.2013 18:22 Uhr von Puma26
 
+14 | -7
 
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das Problem ist aber das bei manchen Völkern die ungebildeten überwiegen.
und wenn die im eigenen Land nichts zustandebekommen gehen sie dahin wo sie alles für umme bekommen.
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20.08.2013 18:27 Uhr von blaupunkt123
 
+23 | -9
 
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Na klar, jetzt sind wir Schuld.

Weiß ja nicht was Gewalt mit Ungebildet zu tun haben soll.

Man kann doch im Prinzip dumm wie Stroh sein, aber trotzdem gutmütig und friedlich.
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20.08.2013 18:31 Uhr von sooma
 
+19 | -7
 
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"Wenn es der Gesellschaft gelinge, den Migranten eine bessere Bildung zu vermitteln..."

Wenn sie es denn wollen...
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20.08.2013 18:33 Uhr von CoffeMaker
 
+25 | -7
 
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"Wenn es der Gesellschaft gelinge, den Migranten eine bessere Bildung zu vermitteln, dann sinke auch das Gewaltpotenzial"

1. Haben die die gleichen Chancen nur sind sie sie etwas lernresistenter.
2. Wenn man jeden kriminellen Migranten (egal ob der einen deutschen Pass bekommen hat oder nicht) in sein geliebtes Herkunftsland schickt mit lebenslangem Einreiseverbot dann würde sich das ganz schnell rumsprechen und die Kriminalität ebenfalls sinken. Mit Kuscheljustiz für Machokulturen kommt man nicht weit, weil das als Schwäche ausgelegt wird. Und wer schwach ist wird von denen nicht respektiert.

"Vergleicht man nämlich die Gewaltstatistik der gering Gebildeten mit Migrationshintergrund mit jener gering Gebildeter ohne einen solchen, "dann ist deren Gewaltverhalten dem des Deutschen völlig identisch." "

Blödsinn. Selbst dann haut die Statistik nicht hin. 1/4 der Straftaten wird von Nichtdeutschen begangen, die keinen deutschen Pass haben. Wenn man von dem übrigen 3/4 analysieren würde wer da ausländische Wurzeln hat würde man mit den Ohren schlackern. Aber so ist das nun mal wenn man Statistiken so hinbiegt das sie unsere Migranten noch einigermaßen gut aussehen lässt, nur der Kern des Problems wird dadurch nicht erkannt. Aber wem juckts gelle.

[ nachträglich editiert von CoffeMaker ]
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20.08.2013 19:00 Uhr von Vermin47
 
+6 | -7
 
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sehr gut geschrieben
warum gibt man da minus?
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20.08.2013 19:20 Uhr von uwele2
 
+20 | -3
 
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kein Arbeitslosengeld, Hartz4, Kindergeld etc für Ausländer und die Sache würde sich sofort erledigen
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20.08.2013 19:26 Uhr von Child_of_Sun_24
 
+5 | -6
 
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Der zusammenhang zwischen Bildungsgrad und Gewaltpotential beim Menschen ist doch schon lange bekannt, unrecht hat der Mann also nicht.
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20.08.2013 19:53 Uhr von erdengott
 
+7 | -2
 
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Das Problem mit unserer Willkommenskultur ist nicht dass sie unterentwickelt wäre, vielmehr stimmen die aktuellen Regeln für Einreise und Aufenthalt nicht mit ihr überein. Eine entwickelte Willkommenskultur bedetet auch nicht jeden Willkommen zu heißen.
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20.08.2013 20:02 Uhr von CrazyWolf1981
 
+11 | -3
 
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Gerade bei den kriminellen Migranten ist es doch so, dass sie selbst in mehreren Generationen hier sich einen Dreck für Integration interessieren. Die lernen von daheim auch fast kein Deutsch, bekommen vermittelt dass man ohne Arbeit ein schönes Leben haben kann, der Staat bezahlt ja alles. Schlimmer noch: Man vermittelt ihnen dass sie bei Straftaten nichts zu beführchten haben, man lässt sie ja immer wieder laufen. Wir haben eine falsche Willkommenskultur, wir sollten solche bestrafen, ausweisen bzw. nur unter strengen Regeln überhaupt ins Land lassen. Nicht so wie jetzt. Die nutzen einfach das System so aus wie es ist, ich glaube so gut geht es Kriminellen in keinem anderen Land der Welt.
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20.08.2013 20:29 Uhr von Venytanion
 
+17 | -3
 
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Inder Türken Hottentotten
sind sympathisch alle drei,
wenn sie leben, lieben, lachen
fern von hier in der Türkei.
Doch wenn sie in hellen Scharen,
wie die Maden in dem Speck,
in Europa nisten wollen,
ist die Sympathie schnell weg.

Heinrich Heine
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20.08.2013 20:36 Uhr von Gribbel
 
+19 | -4
 
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Probleme die ich sehe und so ständig selbst mitbekomme:

- Sie wollen die Sprache nicht lernen
- Sind Arbeiterkinder, erziehung findet nicht statt
- Verachten deutsche
- Nutzen die inkompetente Justiz aus
- Islam ist Religion der intoleranz und verachtung aller westlichen Werte
- Kein integrationswille, es geht nur um Kohle und möglichsst viel geprolle
- Können Morden, vergewaltigen und bekommen lächerliche Strafen
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20.08.2013 20:49 Uhr von Best_of_Capitalism
 
+4 | -8
 
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Das Thema ist sehr Komplex!

Wir haben eine Willkommeskultur, eine Schein-Willkommenskultur.

Unsere Bürger in diesem Land, lehnen den Islam ab, wählen aber Parteien die den Islam positiv gegenüberstehen!

Mal Hand aufs Herz, würdet ihr euch in diesem Zusammenhang als Migrant in Deutschland euch nicht auch ein bisschen veräppelt vorkommen?

Ich selber bin auch gegen den Islam, aber ich gehe WÄHLEN! Und ich unterstütze keine Parteien die den Islam integrieren wollen!

Somit mache ich auch keine Migranten was vor und gebe ihm keinen Grund auf mich sauer zu sein da ich ihm falsche Versprechen gemacht habe.

Damals sagte ich auch immer dass die eine 100%ige Bringschuld haben, so einfach ist das leider nicht.
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20.08.2013 20:49 Uhr von alecccs
 
+8 | -3
 
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@Don:Axelino

das wird sowieso knallen ! mittlerweile fühlt man sich im eigenen land nicht mehr wohl. soweit ist es doch schon gekommen. werte die man selber als kind vermittelt bekam werden von solchen integrationsresistenten belacht und verhöhnt. genauso wie unsere kultur. achso, ich vergas, die zählt ja neben denen ihrer nichts !
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20.08.2013 20:59 Uhr von ElChefo
 
+16 | -5
 
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Wieso redet eigentlich keiner von unseren französischen, englischen, spanischen, belgischen, amerikanischen, holländischen, dänischen, schwedischen, norwegischen, finnischen und irischen migrantisch Behintergrundeten?

Sind wir da nicht genauso daran schuld, das sie so gut wie gar nicht auffallen?

...oder ist es mittlerweile so, das "Migrationshintergrund" eine Verschleierung nur EINES Kulturkreises darstellt und alle anderen gar keine Migranten mehr sind? Verstehe das mal, wer wolle.
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20.08.2013 21:18 Uhr von Wartet_auf_ihr_ende
 
+14 | -2
 
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Danke DerBelgarath !!! Mehr braucht man eigtl. nicht zu sagen. von mir unendlich sterne^^
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20.08.2013 21:20 Uhr von jupiter12
 
+6 | -20
 
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20.08.2013 21:23 Uhr von ElChefo
 
+15 | -5
 
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HashtagSwag

"(...) wie gewisse Einwanderer, die ihr lebenlang Bauern waren und auch deren Eltern nie etwas anderes taten. (...)"

Aha. Und das macht die "indigene" Bevölkerung zu den Schuldigen daran, das jene aus "solchen" Ländern es nicht schaffen, die Möglichkeiten ihres neuen Landes zu nutzen? Was ist mit der überwiegenden Masse von diesen Migranten, die es trotz des Milieus schaffen?

Was ist denn mit den Gastarbeitern der ersten Generation, den Italienern und dann später den Spaniern und Griechen? Die hat man auch nicht mit offensten Armen und Geschenken willkommen geheissen, trotzdem fallen sie kaum auf. Trotz Ghetto und Milieu.

"Bildung spielt für Bauern eher eine untergeordnete Rolle."

Also ist es "unsere" Schuld, das der Kernpunkt ihres Weiterkommens für sie eine "untergeordnete Rolle" spielt? Sollten wir sie vielleicht zwingen, sich zu bilden und einzubringen? Oder belassen wir ihnen doch lieber einfach ihre Bürgerrechte?

...und da reden wir ja nicht mal davon, wie wenig du ihnen zutraust. Da liesse sich vortrefflich eine Rassismusdebatte draus stricken.

"Mit der Aussage hast du gerade die These des Direktors bestätigt ;)"

Irgendwie nicht. Die These ist Schwachsinn. Ich werde niemals eine Willkommenskultur für Kriminelle pflegen, ganz egal, welcher Herkunft sie sind.
Da die überwiegende Masse an Menschen in diesem Land, Migranten oder nicht, es schafft, trotz irgendwelcher "Milieu"-Apologien, sich an Recht und Ordnung zu halten und ein ordentliches Leben zu führen, beweist das doch.

Der Kern des Schwachsinns ist im Artikel sogar wortwörtlich ausgesprochen worden:
"Wenn bestimmte Gruppen häufiger prügeln, ist die deutsche Gesellschaft daran auch selber schuld."
Willkommen bei der Täter-Opfer-Umkehr.
Wer zuschlägt, ist schuld. So einfach ist das.
Es hat auch niemand gefragt, wieso damals Menschen auf die Idee kamen, Asylbewerberheime anzuzünden. Würde man da sagen, die sind ja selbst schuld? Oder gar die Gesellschaft, weil sie es verpasst hat, diese armen Neonazis ordentlich zu integrieren, ihnen Bildung und Akzeptanz als Ausweg aus dem Gewaltzwang zu bieten?

[ nachträglich editiert von ElChefo ]
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20.08.2013 21:46 Uhr von Bud_Bundyy
 
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20.08.2013 23:04 Uhr von TK-CEM
 
+8 | -5
 
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JA KLAR - WIR SIND DOCH AN ALLEM SCHULD !!!!!

Wir sind Schuld an:

den verkorksten Migranten,
der Kriminalität weltweit,
Hartz IV,
dem Euro-Debakel,
dem Griechenland-Debakel,
dem Banken-Fiasko,
der hohen Arbeitslosigkeit in der EU,
der Unfähigkeit der Politiker,
den fehlenden Reparationszahlungen,
den Folgen des 2. Weltkrieges,
der Juden- und Zigeuner-Verfolgung,
2. Weltkrieg schlechthin,
1. Weltkrieg auch,
30jähiger Krieg in Europa,
den Kreuzzügen,
dem Brand in Rom,
dem Tod Jesu Christi,
der Ausrottung der Saurier und Mammuts,
der Sintflut,

HAB ICH WAS VERGESSEN?

JA - dass Eva in den verfluchten Apfel biss, daran sind wir selbstverständlich auch Schuld. *IRONIE OFF*

Wenn Dummheit weh täte, würde so mancher an seinem eigenen Schreien ersticken.

So what - it´s my project.
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20.08.2013 23:09 Uhr von Falap6
 
+2 | -6
 
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@hallmackenreuther

der Herr ist nicht "selbsternannter Kriminologe" sondern wurde von der Gottfried Wilhelm Leibniz Universität Hannover zu dem Lehrstuhl dazu berufen.
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20.08.2013 23:24 Uhr von Biblio
 
+2 | -14
 
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20.08.2013 23:52 Uhr von ElChefo
 
+11 | -1
 
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HashtagSwag

"Es geht erst mal um die Ursachenforschung."

Tja, eben.
Während man bei der einen "Tätergruppe" recht flott dabei ist, zu verurteilen, sucht man allen anderen erstmal nach Ausreden und Rechtfertigungen, um irgendwie einen Rückgriff auf "gesellschaftliche" Problematiken hinzubekommen.
Kleines Beispiel:
Wie kriegt man etwa die NPD klein? Durch Verbote? Wohl kaum. Das kann nur gehen, indem man a) bessere Lösungen bietet und b) die populistische, schwachsinnige "Argumentation" der Parteigänger widerlegt. Das kostet allerdings einiges an Aufwand, also versucht man es lieber auf die plumpe Art des Verbots, ohne zu beachten, das Verbote widerum einen Reiz auf potentielles Klientel ausüben.
DAS ist Ursachenforschung. Nicht, was dieser tolle Herr da erklärt.

"Wenn du jetzt wie ein grenzdebiles Kleinkind hier die Schuldfrage klären willst (...)"

Mal abgesehen von der Wortwahl - die lassen wir doch einfach mal im Raum stehen - geht die Schuldfrage eindeutig auf die Eingangsfragestellung, nämlich das Newsthema zurück. DORT wurde eine Schuldzuweisung getätigt, die meiner Meinung nach Schwachsinn ist. Was die Zurückweisung einer Schuld nun mit "grenzdebil" oder "Kleinkind" zu tun hat, bleibt schleierhaft.

"solche Diskussion führen sowieso niemals zu einer Klärung- dann viel Spaß."

Na, da sind wir uns ja einig. Nur, das die Schuldfrage nicht von mir, sondern von dem Meinungsäussernden Pfeiffer ausging.

"Oder geht es doch nur um Hass?"

Wie bastelst du dir da jetzt den Hass rein? Was hat "Hass" damit zu tun, das ich weder in- noch ausländischen Kriminellen eine Willkommenskultur entgegenbringe? Was hat "Hass" damit zu tun, wenn ich Schuldzuweisungen auf diesem unterirdischen Niveau nicht zustimme?

"Und auf den letzten Teil. Prinzipiell JA."

Na fantastisch.
Wäre mal interessant, wenn der Herr Pfeiffer sich ähnlich über rechtsextreme Gewalttäter äussern würde. Genauso interessant dürfte dann die Beobachtung des Shitstorms sein, der über ihn hereinbricht, weil er Faschisten in Schutz nimmt.

"Der gleiche Effekt mit den heutigen Migranten liegt auf selber Ebene wie die Radikalisierung damals in den 30ern."

Halte ich für weit übertrieben. Da reden wir doch heutzutage von Jammern auf extrem hohen Niveau. Bei der Radikalisierung der ´30er, die auf der existenziellen Krise des Endes des ersten Weltkrieges, des Versailler Diktats (uh, fiese, fiese rechtsextreme Rhetorik) und der Wirtschaftskrise basierte, ging es um wesentlich mehr als "buh, ich kann mir kein iPhone mehr leisten, also muss ich es nem Schwachen rauben".

"Dabei spielen Staat und externe Einflüsse eine große Rolle. Aber ihr wollt auch nur dumm haten und keine Ursachenforschung hier betreiben."

Im Gegenteil.
Aber... wenn man erstmal anfängt, externe Einflüsse wie Hinterhofmoscheen, Ghettoisierung aufgrund von Eigenbrödlertum und die unsäglichen Anstachelungen bei hiesigen Auftritten von Leuten wie Bagis oder Erdogan zu kritisieren, dann gibts gleich die Ausländerfeindlichkeitskeule.

"Basht ruhig weiter. Wem´s gefällt... "

Und genau da liegt der Fehler.
Jegliche Kritik wird gleich als "haten" oder "bashen" abgetan, manchmal gar noch garniert mit der Nazi-Keule, weil ja jeder prinzipiell nur Moslems hasst. Stell dir mal selbst die Frage: Wenn du jedem Kritiker das unterstellst, wie und mit wem willst du je eine offene Debatte führen? Wie soll ein gesellschaftlicher Diskurs stattfinden, wenn es Gruppen gibt, die nichts lieber tun, als den lieben langen Tag jede Kritik als Rassismus abzutun?


Biblio

"Das Leben ist mehr als die Gesetze und Paragraphen versuchen, NACH Erkenntnis zu beschreiben und zu kontrollieren. "

Das Leben, ja.
Das Zusammenleben in einer Gesellschaft ist geprägt durch gesunden Menschenverstand, den man durch juristische Fassungen auch einklagen kann.

"Seien wir doch ehrlich, ihr habt da draussen eine Unmenge an verkannten Genies herumlaufen ..."

...um die Könner ging es nie. Es ging immer nur um die Kriminellen, die meinen, ihre Denke, Ideologie und ihren Profit über alle anderen zu stellen.

"alles Alphas und Macher und ihr lasst sie zu Kriminellen werden, weil ihr nichts von ihnen wissen oder lernen wollt."

...von Kriminellen will ich nichts lernen, ausser, wie ich sie besiegen kann. Mit oder ohne den Staat.
Wären sie solche tollen "Macher", dann würden sie machen - und eben auch machen, das sie auf der richtigen Seite des Gesetzes stehen.

[ nachträglich editiert von ElChefo ]

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