20.08.13 14:50 Uhr
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Türkei: Premierminister Erdogan glaubt, Israel steckt hinter Sturz von Mohammed Mursi

Der türkische Premierminister Recep Tayyip Erdogan äußerte, dass Israel hinter dem Sturz des ägyptischen Präsidenten Mohammed Mursi stecke.

Laut eigener Aussage habe die Türkei sogar Beweise dafür. Als Beweis führte er ein Gespräch an, das ein israelischer Justizminister mit einem jüdischen französischen Intellektuellen geführt hat.

Immer wieder hat der türkische Premierminister in den letzten Wochen betont, dass er Mohammed Mursi als legitimen Präsidenten von Ägypten ansieht.


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WebReporter: Klickklaus
Rubrik:   Politik
Schlagworte: Türkei, Israel, Schuld, Sturz, Recep Tayyip Erdogan, Premierminister, Mohammed Mursi
Quelle: www.huffingtonpost.ca

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13 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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20.08.2013 14:53 Uhr von CallMeEvil
 
+15 | -4
 
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Ich wüsste gerne, wie viele Leute Erdogan für den legitimen Premierminister der Türkei halten...
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20.08.2013 14:54 Uhr von BlackMamba61
 
+5 | -11
 
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Ja ganz genau, würde ich auch vermuten, israel kommt es nur zur gute wenn die Länder drum herum sich selbst bekriegen,
wer weiss sonst würden sie sich ja um israel kümmern..!
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20.08.2013 15:07 Uhr von Patreo
 
+3 | -3
 
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was a 2011 meeting in France between the Israeli justice minister and an unnamed Jewish French intellectual whom he quoted as saying the Muslim Brotherhood would not be in power even if it wins elections.

Womit genau soll dieses Gespräch nachgewiesen werden?

Der gescheiterte politische Sturz in Äquatorial Guinea mit südafrikanischer und spanischer Unterstützung ist beispielsweise erwiesen.
Simon Mann und Nick du Troit haben in mehreren Gerichtsverhandlungen gestanden und unteranderem auch Mark Thatcher und Eli Calil schwer belastet.
Es gab Dokumente, beschlagnahmte Waffen, Geständnisse (auch solche, die nicht unter Folter entstanden), Publikationen der Drahtzieher, Dokumentationsfilme, Emailkorrespondenz, Kontobewegungen, Interviews.


Was genau gibt es hier? Eine Vermutung, die scheinbar auf selber Grundlage basiert, wie die, das Israel hinter den Protestaktionen in der Türkei verantwortlich sei.
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20.08.2013 15:31 Uhr von BlackMamba61
 
+2 | -3
 
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Klickklaus..

ja wurde öfters versucht, aber umso was vorzubeugen wäre das eine sehr kluge Taktik, naja auf jeden fall profitieren andere Länder wenn die Nachbarn sich selbst bekämpfen.
Siehe Türkei selbst, die Griechen sind pleite bis vor kurzem gab es jeden Tag in der Ägäis griechische Kampflieger und nun? haben die nicht mal Benzin um diese zu tanken
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20.08.2013 15:37 Uhr von Patreo
 
+2 | -2
 
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Nochmalblabla das ist eine Vermutung.
Ebenso wie Deutschland als Waffenliferant im Irak der Verursacher der Instabilität zu werten wäre.

Israel hat vor nicht allzu langer Zeit mit den ägyptischen Sicherheitskräften eine Operation an der Sinai Halbinsel geführt (mit Genehmigung Ägyptens)

[ nachträglich editiert von Patreo ]
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20.08.2013 15:54 Uhr von omar
 
+4 | -2
 
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Was soll dass denn für ein Beweis sein?
Nur weil jemand eine realistische Meinung dazu abgibt, die sich dann bewahrheitet, wird gleich dahinter eine Verschwörung vermutet?
Ich hab auch von Anfang an mich gewundert, dass das Wahlergebnis zu Gunsten der Muslimbrüder anerkannt wurde und warum das Militär so lange die Füße still gehalten hat.
Zudem wird das ägyptische Militär stark von ausländischen Mächten subventioniert. Dass diese dann ihren Einfluss zu Ungunsten der Muslimbrüder geltend machen, ist naheliegend.
Die meisten Mächte in der Region und darüber hinaus wollen sicher keinen weiteren "Gottesstaat" haben, und schon gar keine funktionierende Demokratie unter Arabern! Man stelle sich vor, was die Saudies und Ihresgleichen dann im eigenen Land haben könnten... Demokratie-wünschende Demonstranten! Und wo das enden kann, sieht man ja...
Ich vermute eher Saudis, Emirate etc. als Anstifter. Denen sind die Muslimbrüder schon ein Dorn im Auge. Israel hat zwar auch Vorteile dabei, aber die würden sicher nicht soweit gehen sich als Buhmann für das Schlamassel neue Feinde zu schaffen.
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20.08.2013 15:56 Uhr von quade34
 
+4 | -5
 
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Erdogan ist ein Spiegelbild des A. aus dem Iran. Er könnte auch als Propagandist für NK arbeiten. Chavez und Cruschtschow waren auch solche Typen. Sie sterben nicht aus. Mein Gott, hätte ich doch Göbbels fast vergessen.
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20.08.2013 16:04 Uhr von ElChefo
 
+7 | -4
 
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...ist ja witzig.

Mursi wird durch das Militär auf Betreiben einer Bewegung abgesetzt, die unter anderem fordert, das man die Verbindungen zum Westen kappt und... *trommelwirbel* den Friedensvertrag mit Israel aufkündigt.

...und das soll Israel wollen? Gute Güte, was für ein Unsinn.

Aber man kennt es von Erdogan ja nicht anders. Er behauptet etwas, dann behauptet er, er könnte Beweise vorlegen und wartet, bis sich das Gerücht gefestigt hat. Danach kommt nichts mehr. Sei es die Verstrickung von "finstren Mächten" bei den Protesten (die natürlich von aussen gelenkt wurden), die Beteiligung von Dutzenden von Journalisten in angebliche Verschwörungen, immer dasselbe Muster.


PS@omar

Prima zusammengefasst, (+) dafür!

[ nachträglich editiert von ElChefo ]
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20.08.2013 16:34 Uhr von uwele2
 
+6 | -1
 
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wie auch immer. Tatsache dass unter den Muslimbrüdern die Jagd auf Christen und unverschleierte FRauen verstärkt wurde und dass Schusswaffen gegen die Polizei benutzt werden zeigt doch deutlich dass das Militär mit dem Eingriffen und dem Absetzen Mursis richtig gehandelt. Solche Extremisten haben nichts in der Regierung zu suchen. Das hätte die Reichswehr 1933 bei uns genauso machen müssen spätestens nach dem Ermächtigungsgesetz
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20.08.2013 16:43 Uhr von ElChefo
 
+4 | -4
 
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nochmalblabla

"nun... ein Chaos in den arabischen Staaten passt den Israelis schon."

Eher im Gegenteil. Je geordneter die Verhältnisse in den einzelnen Nachbarstaaten sind, desto weniger Einfluss haben lokale Gruppen wie etwa PFLP, al-Jihad oder etwa die "Newcomer" in Syrien. Siehe dazu etwa den Sinai. Solange es in Ägypten halbwegs ruhig war, gingen die Regierungen beider Länder zusammen gegen Terroristen und Verbrecher in dieser Region vor. Siehe Libanon - dort rumpelt es immer dann, wenn die Hisbollah mal wieder etwas an Macht und Einfluss gewonnen hat. Mit Israel kommt es immer dann zu Auseinandersetzungen, wenn die Hisbollah aktiv wird. Mit der regulären Armee bzw. Regierung geschieht sowas eher selten. Siehe dazu auch die Vergangenheit nach den arabisch-israelischen Kriegen. Mag sein, das Mubarak ein brutaler Diktator war, aber er hat Ägypten nach aussen hin kalkulierbar gemacht und Ägypten war das erste Land, das einen Friedensvertrag mit Israel geschlossen hat.

Israel wird also eher an stabilen Nachbarn Interesse haben.


"Zwar könnten die arabischen Staaten z.Zt. keinen
Krieg gegen Israel führen und gewinne.... aber ein geeinigtes Staatenbündnis würde doch viele Probleme machen."

Zu keiner Zeit und in keinem Zustand - ob zerstritten oder geeinigt - haben diese Staaten einen Blumentopf gewinnen können. Daran gemessen kann es Israel egal sein. Allerdings kann das auch keine Dauerlösung sein. Allzu einfach lässt sich der Hass aufrecht erhalten, wenn ganz egal, wie sie sich gegenseitig zerfleischen immer die Schuld dafür öffentlichkeitswirksam auf diesen Staat abgewälzt werden kann.

"Denk nur an das Öl! "

...das bis jetzt aus Russland und den ehemaligen Sowjetrepubliken importiert wird. Wenn Israel Erfolg mit der Erschliessung der Schieferöl-Felder haben, wird aber auch diese Abhängigkeit von aussen reduziert. Was Gas angeht, die Erschliessung zusammen mit Zypern läuft ja nun schon.
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20.08.2013 18:14 Uhr von Patreo
 
+2 | -3
 
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Israel hat von der Stabilität innerhalb der Mubarak Ära ähnlich wie auch Europa profitiert Ich kann mir nicht vorstellen, welche Motive Israels Regierung glauben machen würde, die derzeitige Lage wäre etwas Gutes.
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21.08.2013 15:12 Uhr von Nightvision
 
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arrgh, wann wird dieser spinner endlich abgeschafft bevor er noch mehr schaden für die türkei anrichtet. das ist ja schon lächerlich was der abzieht. wer soll den noch ernst nehmen auf der weltpolitischen bühne ? ich würde mich ja fremdschämen, aber das was der sich leistet liegt sogar jenseits davon.
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26.08.2013 22:31 Uhr von demokratie-bewahren
 
+0 | -1
 
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Die Juden sind mal wieder schuld ? hatten wir das nicht schon mal. Man muß diese ja nicht mögen, wie man auch Italiener oder Kanadier oder Deutsche nicht mögen muß, aber das ist ja die unterste Schiene, weil er aber auch Premier ist, ist er natürlich brandgefährlich. Erstaunlich nur, daß gerade die Türkei doch so militärisch verbandelt mit Israel war. Er hat wohl einfach Angst, daß seine Islamisierung doch noch scheitern könnte. Zumindest könnte er dann noch 3 weitere jüngere Frauen für den Ruhestand einsacken.

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