20.08.13 11:44 Uhr
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Windows 8 schummelt bei Benchmark-Ergebnissen

Die Overclocking-Community HWBOT hat nun einen eigenartigen Effekt von Windows 8 aufgedeckt.

So ändert sich bei Windows 8 die Zeit wenn man Over- oder Underclocking betreibt, was zu einer Verfälschung von Benchmark-Ergebnissen führt.

Die Ursache dürfte darin liegen, dass Microsoft mit Windows 8 möglichst viele verschiedene Geräte unterstützen will, aber nicht alle eine Hardware-RTC besitzen.


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WebReporter: tipico
Rubrik:   High Tech
Schlagworte: Windows, Windows 8, Benchmark
Quelle: derstandard.at

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20.08.2013 12:14 Uhr von HumancentiPad
 
+3 | -1
 
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Aus der Quelle:
"Nach 5 Minuten ist der Windows-Rechner bereits 18 Sekunden hinter der Echtzeit."

Hätte noch in die News gehört, 18 Sekunden sind über einen Zeitraum von 5 Minuten echt ne Menge!
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20.08.2013 13:01 Uhr von Bewerter
 
+4 | -0
 
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Bug oder Feature? Schon seltsam, das Microsoft sich nicht an Jahrzehnte alte Standards hält, mit denen eine zuverlässige Zeitmessung gemacht werden kann. In empfindlichen Bereichen sind das riesige Zeitsprünge, die komplette Ergebnisse zerstören (weil falsch) kann. Aber wenn man sich die falschen Benchmarkergebnisse anschaut, die zu ihren gunsten ausfallen, verwundert so ein Verhalten doch kaum. Irgendwie muss der Verkauf von Win8 ja angekurbelt werden.
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22.08.2013 12:16 Uhr von SHA-KA-REE
 
+1 | -0
 
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Oh Mann, hier werden vielleicht News zusammengedichtet! Es gibt ein Problem im Timing wenn man die Base Clock während der Laufzeit des Systems anhebt, sprich: Das Ganze passiert nur, wenn man unter Windows ein Übertaktungstool laufen lässt, und damit nicht den Multiplikator, sondern den Basistakt verändert. Der Bug tritt dabei bei Änderungen in beide Richtungen auf. Grund für der geänderte Verhalten gegenüber Windows 7: Ab Windows 8 werden sämtliche Timer im System hardwareunabhängig in Software berechnet. Das ist zum einen oft genauer (Linux macht das auch so) und zum anderen einfacher auf unterschiedliche Plattformen abzubilden (Windows 8 ist ja parallel für x86 und ARM verfügbar). Bis heute gibt es keine einheitliche Timing-Hardware die auf sämtlichen Plattformen verfügbar und gleichermaßen realisiert ist, obwohl es immer wieder Versuche gab dies zu erreichen.

Was die genaue Ursache des Problems ist, ist bisher allerdings nicht bekannt. Da das Ganze wohl nur Intel-CPUs betrifft, ist aber keineswegs sicher, dass es sich um einen Bug in Windows handelt. Mit absoluter Sicherheit handelt es sich aber nicht um eine Funktion um bei Benchmarks zu schummeln, denn dafür spielt man nicht mal eben mit dem Systemzeitgeber.

[ nachträglich editiert von SHA-KA-REE ]
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22.08.2013 12:20 Uhr von SHA-KA-REE
 
+1 | -0
 
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Hier etwas mehr Infos dazu:

http://www.heise.de/...

***

Noch als Anmerkung zu meinem vorherigen Beitrag: Es tritt grundsätzlich kein Problem auf, wenn man die Taktfrequenzen schon im BIOS/EFI ändert.

[ nachträglich editiert von SHA-KA-REE ]

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