20.08.13 09:33 Uhr
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Bad Oeynhausen: Unbekannte Täter rauben fünf Jugendliche aus

In den frühen Abendstunden des Sonntag ist in Bad Oeynhausen eine fünfköpfige Gruppe Jugendlicher von bislang unbekannten Tätern ausgeraubt worden.

Der Polizei berichteten die Jugendliche, dass sie in einem PKW am Straßenrand standen, als plötzlich zwei Männer sie mit einer Pistole bedrohten und zur Herausgabe ihrer Wertsachen zwangen.

Später kamen noch drei weitere Täter hinzu. Danach türmten die Täter in einem schwarzen BMW.


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WebReporter: angelina2011
Rubrik:   Brennpunkte
Schlagworte: Jugendliche, Täter, Unbekannte, Bad Oeynhausen
Quelle: www.nw-news.de
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5 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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20.08.2013 09:41 Uhr von Wormser
 
+12 | -2
 
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Die Männer sollen alle von schlanker Statur sein und schwarze Haare haben, einer von ihnen war mit mindestens 1,90 Meter auffallend groß. Der Täter mit der Pistole hatte am Oberarm eine Tätowierung und trug einen besonders geschnittenen Bart. Er dürfte etwa 20 Jahre alt sein. Er hatte ein südländisches Aussehen.

Passte wohl nimmer in die Meldung :-)
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20.08.2013 10:22 Uhr von Frudd85
 
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@wok!:

Natürlich darf man das sagen, wer verbietet so etwas?
Das einzige, was man nicht sagen "darf" (einfach nur, weil es dumm ist), ist die Verallgemeinerung, dass alle Menschen "südländischen Aussehens" so drauf sind.
Dass irgendwelche Verbrecherbanden gezielt hier hin kommen, um so etwas zu tun, bestreitet meines Wissens niemand. Dass unter den Millionen Einwanderern auch einige mit kriminellem Potential sind, bestreitet glaube ich auch niemand.

Ich persönlich denke - und da stehe ich hier wahrscheinlich recht alleine mit meiner Meinung - dass die Probleme, die durch Gewalt von Menschen mit Migrationshintergrund ausgeht, vor allem sozial begründet ist und keinesfalls ethnisch.
Kriminelles Potential ist nichts, was sich mit "Rasse" verbindet, sondern stets individuell. Dass Deutschland ein lukratives Ziel auch für ausländische Kriminelle ist, hat viele Gründe.
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20.08.2013 11:14 Uhr von Frudd85
 
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@Wok!

Wir haben da grundverschiedene Ansichten, aber ich finde es schön, dass wir in Ruhe darüber sprechen können, ohne uns sonstwie zu beleidigen.

Ich denke nicht, dass die Motivation der meisten Einwanderer ist, das Sozialsystem auszunutzen. Ich glaube, das hält sich die Waage mit den Hiergeborenen, die das tun.
Für mich sieht es so aus, dass logischerweise die weniger Qualifizierten einwandern, das kann man ja auch nachweisen. Es geht in meinen Augen aber fehl, da generell eine Mentalität des Ausbeutens zu unterstellen. Ich glaube, dass diejenigen, die in ihrer Heimat sozial scheitern, eher geneigt sind, ihr Glück in der Fremde zu versuchen. Und da ist Deutschland logischerweise ein attraktives Ziel. In der Regel haben schlechter ausgebildete Menschen eine größere Motivation zur Migration, da sie sich woanders bessere Chancen erhoffen und mehr Arbeit. Dummerweise führt die fehlende Ausbildung (und allzu oft leider auch die fehlende Anerkennung ausländischer Abschlüsse) dazu, dass fehlende Qualifikation einen Aufstieg verhindert - von Sprachschwierigkeiten ganz zu schweigen.
Ich würde eher davon absehen, die über eine Millionen Einwanderer des Jahres 2012 über den Kamm der Faulheit oder des Parasitären zu scheren, insbesondere, da die Zuwanderung aus den südeuropäischen Krisenländern enorm zunimmt: Die Menschen aus diesen Ländern kommen erst, seit es da keine Arbeit mehr gibt. Denen dann zu unterstellen, sie wollten hier nur unser Sozialsystem ausnutzen liegt doch ferner als anzunehmen, sie suchten Arbeit, oder?

Worauf Du abzielst, ist eben oben beschriebener Sachverhalt, dass Migration eher ein Phänomen der sozial Schwachen ist. Das liegt aber in der Natur der Sache. In der Euro-Krise zeigt sich aber interessanterweise ein anderes Phänomen: Da in den betroffenen Ländern selbst gut ausgebildete Fachkräfte (Ärzte, Anwälte, Lehrer - was immer Du willst) keine guten Jobs mehr finden, kommen auch die verstärkt hierher, um sich fortzubilden und Arbeit zu finden.

Ich gebe Dir aber Recht, dass die Grenzöffnung bzw. der EU-Beitritt für Länder wie Rumänien und Bulgarien zu früh kam, viel zu früh. Für mich zählt aus politischen Gründen auch Ungarn dazu.

Nur musst Du auch ehrlich zugeben, dass Leute wie Eva Herrmann oder Thilo Sarrazin nicht das ausdrücken, sondern vielmehr polemisieren und verzerren: Eva Herrmann durch irrsinnige Verklärung der NS-Zeit, Sarrazin durch seltsamen Biologismus, der wissenschaftlich schon längst überholt ist.

[ nachträglich editiert von Frudd85 ]
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20.08.2013 12:35 Uhr von Frudd85
 
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@wok:
Doch, die gibt es schon. Die skandinavischen Länder zum Beispiel oder doch immer noch die USA (trotz Grenzzaun zu Mexiko). Dass Deutschland ein Land ist, das Einwanderer willkommen heißt, möchte ich nicht so uneingeschränkt unterschreiben: Institutionell ist das schon vorgesehen, aber die Geschichte der Immigration ist geprägt von Reservierungen, gezielter Abschottung ("unserer"seits) und subtiler Ressentiments. Das sollte man nicht vergessen - genau so wenig wie die Tatsache, dass man nicht alle Probleme von heute auf die Fehler der 50er bis 70er schieben sollte. Nichtsdestotrotz war die Mentalität der reservierten Ablehnung und der Vorurteile unter der Mehrheitsgesellschaft von Beginn der Immigration an stark verbreitet und sie ist es immer noch - ob nun Im Makrokosmos berechtigt oder nicht, im Mikrokosmos führt sie zu einer Vorverurteilung, die man, sobald sie einen selbst trifft, als durchweg ungerecht zurückweisen würde.
Das soll aber keinesfalls als Exkulpation für irgendjemandes Versäumnisse dienen - weder "Eingeborene", noch Zuwanderer.

Was ich bei Dir zu erkennen meine, empfinde ich als irgendwo nachvollziehbar, aber gleichsam als leicht gefährlich, da Du doch zur Generalisierung zu neigen scheinst bzw. Ursachen da suchst, wo sie Dir genehm zu sein scheinen. Lass es mich erklären:

Die türkischen Immigranten stellen tatsächlich die Gruppe mit den größten Problemen bei der Integration dar, da hast Du vollkommen Recht. Es ist nur schade, dass Du bei Deiner Aburteilung etwas unausgewogen bist und nicht mal das anschneidest, was ich oben kurz erwähnt habe und was auch zu einer Verweigerungshaltung unter den Migranten führt, sich "anzupassen". Das darf aber nicht mehr als Hauptursache herhalten, das ist klar.
Die Probleme, die Du nennst, existieren ohne jeden Zweifel: Die Weigerung, Sprache zu erlernen und Gesetze zu respektieren (ich würde da nicht von Sitten und Gebräuchen sprechen, denn die können Dir herzlich egal sein, solange sie sich im gesetzlichen Rahmen bewegen - Du darfst von niemandem verlangen, Deine Sitten zu übernehmen).
Ich sehe das Problem bei Dir aber, das (erstens) zu generalisieren und (zweitens) die Ursache einfach in der Religion festzunageln.

1. Das was Du zur Regel machst, ist immer noch die Ausnahme. Dir geht es ja gerade um die Ausbeutung der Sozialsysteme, die besonders Türken betreiben sollen, oder? Nun, die Quote von Sozialempfängern unter türkischen Migranten ist tatsächlich doppelt so hoch wie unter "Deutschen", doch liegt sie keineswegs höher als der Schnitt aller Migrantengruppen. Es ist also richtig, ein Problem bei der Integration festzustellen, es ist aber falsch, insbesondere den Türken eine parasitäre Mentalität des Ausbeutens zu unterstellen und es ist genauso falsch, das am Islam festzumachen - denn dasselbe gilt für alle anderen Migranten auch, unerheblich, woher sie kommen oder woran sie glauben.
Du hast gleichwohl Recht damit, die Türken als die Gruppe mit den größten Integrationsproblemen auszumachen. Wenn Du aber (ich nehme an, überspitzt) eine Quote von 1:9 zwischen "Guten" und "Asozialen" ausmachst, ist das eine maßlose Verzerrung der Tatsachen. Die Quote liegt eher bei 3:1, ist damit immer noch viel zu hoch, aber keineswegs so, dass man bei den "Guten" von einigen wenigen Ausnahmen sprechen kann. (Ich nehme als Beleg dafür die Zahl der türkischstämmigen Migranten ohne Bildungsabschluss, die bei 30 Prozent liegt.)
[Fortsetzung folgt]
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20.08.2013 12:35 Uhr von Frudd85
 
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2. Das Problem Religion. Den Islam als Ursache davon auszumachen ist ungefähr so schlüssig wie das Christentum als einzige Ursache des Imperialismus anzusehen. Die patriarchalische Kultur der Türkei ist älter als der Islam selbst, ich würde viel eher in solchen Überresten anachronistischer Kultur die Ursachen für machohaftes Auftreten und Neigung zur körperlichen Gewalt sehen. Das klingt auch erstmal übel, lässt sich aber dadurch erklären, dass in weiten Gegenden der Türkei so etwas wie der Humanismus nie Einzug erhalten hat. Das hat im Grunde mit dem Islam nichts zu tun, das gilt ja fast genauso für das überaus christliche Russland.
Die Türkei ist ein sehr ambivalentes Land - auf der einen Seite extrem aufgeklärt und sehr säkular, auf der anderen Seite sehr archaisch in der Gesellschaftsordnung. Der Islam als organisierte Religion hat da sicherlich versäumt, eine Aufklärung stattfinden zu lassen - aber die Aufklärung in Europa fand ja auch trotz des organisierten Christentums statt, nicht dank ihm.
Dein Fehler ist, Islamismus mit Islam gleichzusetzen. Keine Religion ist so einseitig auszulegen. Du pickst Dir hier eine Strömung heraus und verabsolutierst sie. Genauso wenig aber kann man die homophoben, abtreibungsfeindlichen und rassistischen Strömungen der russisch-orthodoxen Kirche zu Grundpfeilern des Christentums erklären. Und um dem vorzubeugen: Nein, ich verkenne nicht, dass es im Islam derzeit quantitativ viel mehr Gewaltbereite gibt, die ihr Handeln durch ihre Religion erklären. Die Tatsache allein ist aber nicht an der Religion festzumachen, denn dasselbe Potential bietet jede andere (zumindest monotheistische) Religion auch.
Daher ist für mich der Kausalzusammenhang von Islam und Archaik unzulässig. Du meinst Islamisten und Orthodoxe, nicht (alle) Muslime. Wie gesagt, Du kannst ja genauso wenig Nationalismus zum Attribut des Christentums erklären, nur weil die russisch-orthodoxe Kirche davon geprägt ist.

Die Leute, von denen Du sprichst, die gibt es. Und es sind nicht wenige. Aber sie machen keinesfalls 90 Prozent der südländischen Migranten aus.

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