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Spanien: Organspenden-Quote ist mehr als doppelt so hoch wie in Deutschland

Während in Deutschland aktuell ein Organspenden-Skandal die Medien beherrscht (ShortNews berichtete), rühmt sich Spanien erneut mit seinem vorbildlichen Modell der Organspendenverteilung. In Spanien liegt die Quote pro einer Million Bürger mehr als doppelt so hoch als in Deutschland.

So liegt die Quote in Spanien bei 35 Spendern pro einer Million Einwohner, in Deutschland nur bei 15. Das liegt unter anderem daran, dass in Spanien den Verstorbenen, die eine Organspende nicht ausdrücklich verneinen, automatisch die verwendbaren Organe entnommen werden.

Auch die Verteilung wird besser geregelt als in anderen europäischen Ländern. Die staatliche Organtransplantations-Organisation unterhält unter anderem ein Expertenteam von 200 Medizinern, die sich darum kümmern, dass die Organe überleben und den Patienten fachgerecht implantiert werden.


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WebReporter: blonx
Rubrik:   Gesundheit
Schlagworte: Deutschland, Spanien, Quote, Organspende
Quelle: www.tagesschau.de

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4 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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19.08.2013 21:52 Uhr von blonx
 
+3 | -2
 
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Vor jeder Organentnahme werden die Angehörigen befragt, ob der Verstorbene zur Spende bereit war. Insofern reicht es auch, wenn man seiner Familie sagt, dass man nicht spenden möchte.
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19.08.2013 23:01 Uhr von demokratie-bewahren
 
+3 | -2
 
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Leider sind unsere Politiker hier völlig inkompetent. Der Mangel wäre schon lange behoben, wenn wie in Spanien oder auch Österreich etc. die Widerspruchslösung eingeführt worden wäre, die meisten beschäftigen sich einfach nicht genügend damit - und als einfache zusätzliche Maßname für das Punktesystem wer ein Organ bekommt Pluspunkte für das Eintragen lassen als Spender und Minuspunkte für die Verweigerung, die jedermanns Recht sein muß, aber die dann im Notfall nicht auf Kosten anderer behandelt werden sollten. Denke man kann sich vorstellen, daß so sehr schnell das Leid von Tausenden beendet werden kann - und Milliarden eingespart werden können, was will man mehr? Warum die politischen Vorbehalte ?
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20.08.2013 12:54 Uhr von Knoffhoff
 
+1 | -3
 
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Ich habe mich gegen eine Organspende entschlossen.
Der Grund? Alle verdienen daran!!
Die nach der Organentnahme enstehenden Kosten
(Bestattung) müssen meine Verbliebenen jedoch selber tragen.
Da wird viel Geld damit gemacht, aber die Angehörigen bleiben auf den "Entsorgungskosten" liegen.
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20.08.2013 19:16 Uhr von Petabyte-SSD
 
+1 | -1
 
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Ich bin dafür, eine Zwangs-Organspende einzuführen.
Erstens sind dann Spenderorgane nicht mehr so knapp, und Schindluder oder gar Ermordung von Patienten um deren Organe zu entnehmen(Und +100xMillionäre haben da sicher gute Ideen und Möglichkeiten) werden minimiert.
Zweitens ist man auch verpflichtet seine Organe von Würmern zerfressen zu lassen, oder zu verbrennen, WAS ist daran besser?

Oder falls das alles nicht durchziehbar ist:
JEDER der angemeldeter Organspender ist, bekommt im Bedarfsfall ein Spenderorgan, alle anderen definitiv NICHT.

[ nachträglich editiert von Petabyte-SSD ]

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