19.08.13 19:53 Uhr
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Papst Franziskus: "Ein Christ ist nicht gewalttätig" - Glauben und Gewalt unvereinbar

Papst Franziskus hat bei seiner Predigt am vergangenen Sonntag (18.08.2013) darauf hingewiesen, dass Glauben und Gewalt nicht miteinander vereinbar sind. Glaube und Kraft hingegen gehören zusammen. Christen seien nicht gewalttätig, aber sie sind stark.

Weiter erklärte der Pontifex eine Stelle in der Bibel, die eventuell missverständlich sei. Im Evangelium des Lukas (Lk 12, 49-53) steht, dass Jesus nicht auf die Erde gekommen sei, um den Frieden zu bringen, sondern eine Spaltung. Die Abspaltung vom Bösem und dem Egoismus.

Der Glaube sei "keine Dekoration, wie bei einer Torte, die man mit Sahne verziert". Der Mensch müsse sich entscheiden, ob er nur für sich selbst leben wolle oder für Gott und die Anderen.


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WebReporter: blonx
Rubrik:   Kultur
Schlagworte: Gewalt, Papst, Christ, Papst Franziskus, Franziskus, Glauben
Quelle: de.radiovaticana.va

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14 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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19.08.2013 19:56 Uhr von blade31
 
+19 | -18
 
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Kreuzzüge, Inquisition, Folter Hexenverbrennungen Kindesmisshandlungen....

alles im Namen von "Gott"

[ nachträglich editiert von blade31 ]
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19.08.2013 20:11 Uhr von zipfelmuetz
 
+9 | -12
 
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Ich verstehe nicht, wieso blade31 für die Wahrheit so viele Minus bekommt...
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19.08.2013 20:19 Uhr von DelphiKing
 
+11 | -7
 
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@zipfelmuetz: Weil die genannten Sachen nix damit zu tun haben, wie ein Christ leben soll und fast alles davon Vergangenheit liegt und nicht in der Hand des (heutigen) Papstes ist.
Was spricht bitte dagegen, wenn ein Typ mit etwas Macht den ganzen verlogenen Pseudo-Christen, die munter in den Krieg ziehen oder Hass gegen Andersdenkende verbreiten, mal den Spiegel vorhält?
Ich bin gewiss kein Katholik, aber das sinnlose Rumgeflame, sobald in ner News "Papst" erwähnt wird, ist doch echt öde.

PS: Dem Papst Kreuzzüge, Inquisition und Hexenverbrennung vorzuwerfen ist in etwa so sinnvoll, wie dir und blade31 die deutsche NS-Vergangenheit vorzuwerfen.

[ nachträglich editiert von DelphiKing ]
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19.08.2013 20:26 Uhr von zipfelmuetz
 
+8 | -9
 
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@DelphiKing: Und wieso macht dann keiner von den großen (Schein)Heiligen mal was gegen Kindesmisshandlungen in den ganzen Gotteshäusern?

Ich muss übrigens sehr wohl auch damit klar kommen, für den ganzen scheiß, der in der NS-Zeit abging immer noch zu bluten, obwohl noch nicht mal meine Eltern mehr daran beteiligt waren.

[ nachträglich editiert von zipfelmuetz ]
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19.08.2013 20:30 Uhr von TausendUnd2
 
+8 | -3
 
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@zipfelmütz
Ganz einfach, weil es nicht die volle Wahrheit ist.

Die Kreuzzüge haben vielmehr einen geopolitischen als religiösen Hintergrund. Byzanz wurde von den Sarazenen überrannt und der byzantinische Kaiser ließ einen Hilferuf an den Papst senden, der diesem nachkam. Die Religion war nur Mittel zum zweck um die europäischen Monarchen zu einigen.

Die Spanische Inquisition lag vollständig in der Hand der spanischen Könige und ging nicht von der Kirche aus.

Hexenprozesse und die daraus folgenden Verbrennungen wurden ausschließlich vor weltlichen Gerichten geführt.

Und die Kindesmisshandlungen wurden nicht im Namen von Gott durchgeführt, sondern im Namen einzelner kranker Individuen.
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19.08.2013 21:46 Uhr von shadow#
 
+2 | -1
 
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Das haben alle größeren Religionen im "Wahlprogramm" - hindert Extremisten jeglicher Konfessionen trotzdem nicht daran, verdrehte Auslegungen zu finden die ihren blinden Hass rechtfertigen.
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19.08.2013 22:23 Uhr von TausendUnd2
 
+3 | -0
 
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Nur weil er sich Franziskus genannt hat, ist er nicht Franziskaner :D

Das mit dem Jesuitenorden stimmt schon.
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19.08.2013 22:32 Uhr von Saufhaufen
 
+2 | -5
 
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ein christ liebt seinen nächsten WENN
- er ein 9 jähriger junge ist
- und/oder katholisch

sonst darf gerne
- ignoriert
- gekonnt weggeschaut
- der böse zeigefinger erhoben
werden

ihre kirche

jahrehunderte spaß durch kreuzzüge, inquisition, raub und mord und jeder menge gold !
auf die nächsten jahrhunderte voller spiel spaß und spannung
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19.08.2013 22:46 Uhr von Laz61
 
+1 | -6
 
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"Ihr sollt nicht meinen, dass ich gekommen bin, Frieden zu bringen auf die Erde. Ich bin nicht gekommen, Frieden zu bringen, sondern das Schwert.
35 Denn ich bin gekommen, den Menschen zu entzweien mit seinem Vater und die Tochter mit ihrer Mutter und die Schwiegertochter mit ihrer Schwiegermutter.
36 Und des Menschen Feinde werden seine eigenen Hausgenossen sein."

Matthäus 10,34
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19.08.2013 23:29 Uhr von Sonny61
 
+2 | -3
 
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Blade hat vollkommen Recht es ist alles geschichtlich erwiesen.
Der Papst hat wohl seine Weihrauchmischung zu stark angerührt!

[ nachträglich editiert von Sonny61 ]
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20.08.2013 00:26 Uhr von Johnny Cache
 
+4 | -3
 
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Ich finde es immer wieder lustig wenn nette Worte aus dem neuen Testament zitiert werden, und man dann allen ernstes glauben soll daß es sich bei diesem Gott um das selbe Exemplar wie im ersten Teil handeln soll.
Aber hey, selbst der übelste Massenmörder kann wohl ganz nett werden wenn er ein Kind bekommt. Also stellvertretend... von einer Frau die mit einem anderen verheiratet ist. Es ist ja nicht so als ob es da ein Gesetz dagegen gäbe. ;)
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20.08.2013 08:59 Uhr von Kristalin
 
+2 | -3
 
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Man kann auch ohne Gott gut sein. Dies beweisen alle Atheisten und Humanisten tagtäglich. Und btw. Glaube und Gewalt bzw. Glaube und Krieg sind schon seit je her beste freunde und werden es auch in Zukunft bleiben. Franzi meint das Glaube und Gewalt nicht vereinbar sind? Nur weil etwas in der Vergangenheit liegt, heißt es nicht, das man das nun in der Gegenwart außer acht lassen kann. Die Vergangenheit gehört genauso zu den Christen und deren Verbrechen wie in der Gegenwart die Vergewaltigungen und Gewalt gegen Kinder. Schließlich heißt es ja in der Bibel wer seine Eltern schimpft der soll gerichtet werden. Sprich: Kinder sollen dafür getötet werden, weil sie die Eltern blöd genannt haben... Die Bibel ist voller Gewalt. Voller Völkermord Vergewaltigung und weiteren menschenverachtenden scheiss... Diese weichgespühlten Christen sollen endlich mal die Bibel lesen.
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20.08.2013 10:24 Uhr von CoolTime
 
+0 | -1
 
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Ja, man sollte wirklich nicht mehr in der Geschichte rum reiten. Vergessen wir doch die ganzen Massenmorde in der Geschichte. Wen interessiert es? Ist doch Schnee von gestern.

Verstehe solche Aussagen nicht. Erst die Geschichte lehrt uns, dass das nicht die Lösung sein kann. Wenn wie manche erklären, dass die Kirche unschuldig sei (Hexenverbrennung, Inquisition usw.) hat sich die Kirche trotzdem schuldig gemacht, in dem sie nicht dagegen vorgegangen ist.

Zudem brauchen wir gar nicht so weit in die Vergangenheit zu gehen. Ein Land, dass vielfach andere Länder angegriffen hat (ja ja, in Namen der Ölokratie, ähm Demokratie), ist ein Christliches USA.
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20.08.2013 10:26 Uhr von hede74
 
+3 | -2
 
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@Kristalin

Man kann auch ohne Gott sehr böse sein. Willst du allen Ernstes behaupten, alle Mörder und Vergewaltiger sind Gläubige und da sind keine Atheisten bei? Zu deiner Info, Stalin, Mao und Pol Pot z.B. waren Atheisten, und haben es zusammen auf ca. 100 Millionen Tote gebracht, sind daran jetzt alle Atheisten mitschuld?? Tatsache ist auch, schon vor den Religionen haben sich Menschen gegenseitig den Schädel eingeschlagen.

"Die Bibel ist voller Gewalt. Voller Völkermord Vergewaltigung und weiteren menschenverachtenden scheiss... Diese weichgespühlten Christen sollen endlich mal die Bibel lesen. "

Und du solltest mal das Neue Testament lesen, da wird nicht zu Gewalt aufgerufen und diese ausgeübt, der Gewalt den AT wird da zum Teil sogar direkt widersprochen(z.B. Steinigung bei Ehebruch) Das alte Testament ist nicht mehr massgebend, es spieglt die damalige Zeit wieder und was davon wahr ist weiß keiner mehr. Besonders grausam ist z.B. die Zerstörung von Jericho, genau wird beschrieben, wie die Stadtmauern zum Einsturz gebracht wurden. Nur war Jericho damals eine kleine Siedlung ohne Stadtmauern..

Für wahre Christen ist Jesus und seine Gewaltlosigkeit maßgebend, so wie es der Papst gesagt hat.
Das viele Christen und auch Päpste früher anders gehandelt haben und das es auch heute noch Menschen gibt, die sich Christen schimpfen und Gewalt verüben ist eine traurige Tatsache, aber es ist nicht die Schuld von Jesus und seinen Lehren.

[ nachträglich editiert von hede74 ]

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