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Professor Joachim Starbatty: Frankreichs Krise gefährdet Bestand des Euro

Der Tübinger Professor für Volkswirtschaft Joachim Starbatty sieht die stärkste Bedrohung des Euros weniger in den überschuldeten Südländern als im wirtschaftlichen Zurückfallen Frankreichs.

Starbatty, der auch Spitzenkandidat der AfD in Berlin ist, äußerte sich im Interview mit der Zeitung "Die Welt". Die französische Wirtschaft stagniere, weil sie international nicht mehr wettbewerbsfähig sei. Als Folge stieg die Arbeitslosenrate auf den Jahrzehnte-Höchststand von elf Prozent.

Dagegen seien wirksame Reformen nicht ausreichend durchgeführt worden. Sollten die Ratingagenturen reagieren und Frankreich herabstufen, könne es die dann steigenden Zinsen neben den Eurolasten nicht mehr bezahlen. Damit wäre die Währungsunion am Ende, so Professor Starbatty.


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WebReporter: artaxerxes
Rubrik:   Wirtschaft
Schlagworte: Frankreich, Gefahr, Eurokrise, Joachim Starbatty
Quelle: www.welt.de

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19.08.2013 18:32 Uhr von Best_of_Capitalism
 
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Wo der Mann recht hat, hat er recht.

Das sagt auch schon der menschenverstand, das wenn die Zweitgrösste Volkswirtschaft im Euroraum starke Probleme hat, das wir dann keine rosige Zukunft erhoffen können.

Egal wie stark Deutschland ist, ich bezweifel das Deutschland das alles händeln kann. Darum ist es schon mal ein Fortschritt wenn keine Eurobonds kommen, diese helfen nur den Banken und schaden der deutschen Volkswirtschaft, da unser Bund mehr Zinsen zahlen muss als sonst.

Daher auch kein Wunder das der recihe Banken Peer (Urenkel vom einem Deutschen Bank Mitbegründer) für Eurobonds ist.

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