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Nordrhein-Westfalen: Deutsch-türkisches Nachlassabkommen von 1929 soll geändert werden

Die Landesregierung von Nordrhein-Westfalen denkt darüber nach, das deutsch-türkische Nachlassabkommen von 1929 zu ändern.

Nach diesem Abkommen müssen Türken die hier leben, ihre Erbangelegenheiten immer in der Türkei anmelden.

NRW-Justizminister Thomas Kutschaty (SPD) plant, dass die hier lebenden Türken sich frei entscheiden können, ob sie ihre Erbansprüche oder -streitigkeiten nach deutschem oder türkischem Recht behandeln lassen wollen.


WebReporter: rheih
Rubrik:   Politik
Schlagworte: Türkei, Nordrhein-Westfalen, Erbe
Quelle: www.ruhrnachrichten.de

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2 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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19.08.2013 15:56 Uhr von psycoman
 
+5 | -1
 
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Sollte das nicht dannach geregelt werden, wo etwas geerbt wird?

Haus oder Geld in der Türkei > türkisches Recht
Haus oder Geld in Deutschland > deutsches Recht

Was macht man denn, wenn der türkische Opa, der in Deutschland lebte, sein Haus in der Türkei seinem Sohn in Frankreich vererben will? Das wird lustig.
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19.08.2013 18:26 Uhr von Best_of_Capitalism
 
+2 | -1
 
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Sogar ich sage, das sowas Normal sein sollte.

Wenn einer in Deutschland erbt, dann bitte auch nach deutschem Recht. Wo ist das Problem? Sonst will doch auch keiner das hier was nach türkischen Recht geschieht, ich übrigens auch nicht.

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