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Mit 60 ohne Einbußen in Rente - Für fast alle Deutschen fernab jeder Realität

Die Rente erst im Alter von 64 Jahren oder noch später anzutreten, ist für viele wenig erstrebenswert. Damit das Geld aber ausreicht, wenn man schon mit 60 in Rente gegen will, sollte man als Berufstätiger seine Altersvorsorge optimieren.

Die GfK hat allerdings herausgefunden, dass der Wille so früh in Rente zu gehen fernab jeglicher Realität ist. Bei nicht vorhandenem Vermögen kann die Rente so früh nicht ohne finanzielle Einbußen angetreten werden. Trotzdem wollen neun von zehn Berufstätigen bereits zwischen 55 und 64 Jahren in Rente gehen.

Dagegen jammert die Handelskammer, dass Fachkräfte Mangelware sind und forderte zuletzt, über einen Renteneintritt erst mit 70 Jahren nachzudenken.


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WebReporter: Borgir
Rubrik:   Wirtschaft
Schlagworte: Alter, Rente, Realität, Einbußen
Quelle: www.handelsblatt.com

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8 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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19.08.2013 07:23 Uhr von brycer
 
+20 | -2
 
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"...Dagegen jammert die Handelskammer, dass Fachkräfte Mangelware sind..." <-- Ich kann es schon nicht mehr hören! Es gibt bei uns keinen Fachkräftemangel - es mangelt nur an Fachkräften die zu den Minilöhnen, die die Industrie nur zahlen will, auch arbeiten wollen. Wenn man sowieso zum Amt gehen muss um auf sein Minimum zu kommen, warum dann erst noch arbeiten?
Klar, die Industrie will Fachkräfte aus dem Ausland - weil die billiger arbeiten. Ja, für die ist dass was sie hier bekommen auch noch sehr viel Geld - im Vergleich zu dem was sie in ihrer Heimat bekommen.
Wenn sie aber dann sehen was das Leben hier kostet... dann hat sich schnell etwas mit ´goldenes Deutschland´
;-D
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19.08.2013 07:48 Uhr von Sirigis
 
+7 | -0
 
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Die Handelskammer fordert einen Renteneintritt erst mit 70 Jahren. Typisch Sesselpupser!

Im Handwerk/Baugewerbe werden viele Mitarbeiter über Jahrzehnte hinweg enormen körperlichen Belastungen ausgesetzt, die eine derart lange Arbeitszeit unmöglich machen.

In den unteren und mittleren (des öfteren auch in den oberen Führungsetagen) werden die Menschen einem enormen Leistungsdruck ausgesetzt. Diesen Druck geben sie an ihre Mitarbeiter weiter. Herz/Kreislauferkrankungen, aber auch psychosomatische Syndrome, Depressionen oder das Burnout-Syndrom, sind die Folge.

Arbeiten bis 70? Um damit eine jahrzehntelange verfehlte Beschäftigungs-, Familien-, Ausbildungs- und Zuwanderungspolitik zu kompensieren?
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19.08.2013 07:56 Uhr von sv3nni
 
+9 | -0
 
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wer glaubt dass er noch ne rente bekommt is selber schuld. bis die heutige generation in rente geht is das rentenalter auf 80 und die rente auf hartz4 niveau
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19.08.2013 08:53 Uhr von Petaa
 
+9 | -1
 
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Welche Rente?

Wer heute unter 40 ist und vom Einkommen her nicht mindestens zum oberen Mittelstand gehört, bekommt sehr wahrscheinlich sowieso keine Rente die oberhalb vom Existenzminimum liegt.
Wieso sollte man also vorsorgen, wenn die Zusatzrente bei Beantragung der Grundsicherung sowieso wieder gegen gerechnet wird und man genauso viel hat wie ein Mensch der die meiste Zeit arbeitslos war?

Es gibt eigentlich nur 2 halbwegs sichere Vorsorgemethoden um in diesem Staat im Alter noch was vom Leben zu haben:

1. Das Geld irgendwo im Ausland in verschiedenen Währungen zu verstecken.
2. Das Geld irgendwo hart zu bunkern.

Eine eigene Wohnung macht kaum Sinn, da die Miete sowieso die Grundsicherung trägt und eine Rentenversicherung ist erwiesener Maßen großer Humbug, da der Staat quasi vollen Zugriff auf das Geld hat.


Wenn sich in diesem Land nicht bald etwas ändert, haben wir in 10-20 Jahren eine riesige Altersarmut.

[ nachträglich editiert von Petaa ]
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19.08.2013 09:29 Uhr von LucasXXL
 
+1 | -3
 
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@ Petaa was schreibst du für eine verquirlte K.... Leg dein Geld in Wohnungen an und vermiete sie wenn du Rentner bist! Was nüzt dir das Geld wenn es nix mehr wert ist.

Ich werde bstimmt nicht erst mit 60 in Rente gehen. Leider bekomme ich meine private Rente erst ab 55. Lebendsjahr. Wiedemal beschränkt uns der Staat. Da muß man sich wohl oder übel andere Möglichkeiten suchen um früher in Rente zu gehen.
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19.08.2013 10:07 Uhr von Petaa
 
+4 | -2
 
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@LucasXXL

Schön, dass bei Dir am Ende des Monats genug dafür übrig bleibt. Ich habe mal ausrechnet, dass ich mindestens 200 Euro im Monat abzweigen müsste um nach dem letzten Wisch der Rentenversicherung eine halbwegs brauchbare Rente zu haben(sind ja auch nur Schätzungen). Das ist aber in ca. 8 von 12 Monaten im Jahr quasi nicht machbar!



Denk aber mal genauer drüber nach. Mal angenommen Deine staatliche Rente ist unter der Grundsicherung. Du beantragst also die Grundsicherung um wenigstens auf diesen Betrag zu kommen. Was wird der Staat machen?

1. Du hast Einnahmen aus privater Rentenversicherung. Diese wird mit sehr hoher Wahrscheinlichkeit dann als Einkommen mit eingerechnet.

2. Du hast wie Du schreibst Gewinne aus nicht selbst genutztem Wohneigentum. Auch das wird eingerechnet. Schon bist du für den Saat über der Grundsicherung und bekommst keinen Cent.

Du hast also das ganze Geld gespart um im Alter mit ach und Krach über der Grundsicherung zu landen. Du sparst dem Staat also Geld indem Du jetzt sparsam lebst. Das ist ja auch der perverse an den Riester Rentenverträgen...


Hier mal aktuelle Zahlen zur Verdeutlichung:

http://www.mz-web.de/...

[ nachträglich editiert von Petaa ]
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19.08.2013 10:09 Uhr von psycoman
 
+0 | -0
 
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Rente mit 60 ist natürlich unrealistisch, weil die meisten Leute einfach nicht genug Geld verdienen, um dann eine ausreichende Rente zu erhalten, wenn sie fünf oder sieben Jahre vor Renteneintritt in Rente gehen.

Das jemand mit 70 noch als Dachdecker oder sonstwie körperlich arbeitet halte ich allerdings für unrealistisch. Sicher geht das, aber gut ist das bestimmt nicht.

Die einzigen die das können sind wohl Abgeordnete die zwei Legislaturperioden hinter sich haben und dann volle Pension erhalten.

Nicht einmal Beamte können ohne Abzüge früher in Rente gehen, auch wenn gern das Gegenteil behauptet wird. und die schon verschrien sind.
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19.08.2013 11:22 Uhr von LucasXXL
 
+0 | -4
 
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@ Petaa ich bekomme nicht viel mehr als 500 Euro Rente da ich Selbstständig bin. Von meiner privaten Rentenversicherung bekommme ich gerade mal 2500 Euro pro Monat. Um mich nicht im Alter nicht all zu sehr einschränken zu müssen versuche ich natürlich noch andere Einnahmequelle zu generieren. Klar ist das nicht so einfach, da muß man sich schon anstrengen um das zu erreichen.

Und komme jetzt nicht damit das ich ja schon viel als Rente bekomme, nun für Manche mag das nach viel aussehen aber ich habe mich für ein angenehmes Leber mit viel Arbeit entschieden und möchte dafür früher in Rente und dieses angenehme Leben so weiterführen.

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