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Preisabsprache bei Bierpreisen offenbar schon seit Jahrzehnten

Die Kartellbehörde ermittelt seit geraumer Zeit gegen mehrere Brauereien. Der Vorwurf, dass zwischen den Jahren 2006 und 2008 Preisabsprachen stattfanden, scheint sich nun auszuweiten: möglicherweise laufen die Absprachen bereits über Jahrzehnte.

Die Preisabsprachen von 2006 bis 2008 seien einem Ermittlungsbericht zufolge womöglich "nur die Spitze eines Eisberges".

"Die Premium-Marken haben sich als Nebenthema zu einem Treffen (Fasspfand, Marke und Verpackung) oder telefonisch über eine Bierpreiserhöhung abgestimmt", gab Volker Kuhl, Vertriebsleiter der Großbrauerei Veltins, bei einer Vernehmung Anfang des Jahres zu.


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WebReporter: foxed-out
Rubrik:   Wirtschaft
Schlagworte: Wirtschaft, Bier, Ermittlung, Kartellamt, Preisabsprache
Quelle: www.n-tv.de

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11 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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18.08.2013 21:10 Uhr von Borgir
 
+12 | -2
 
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Menno, die war ich auch gerade am Schreiben :-)

Interessant, und ich glaube nicht, dass die Bierbranche die Einzige ist, die das so handhabt.
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18.08.2013 21:13 Uhr von NoPq
 
+4 | -0
 
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Zum Glück gibt es in meiner Umgebung genügend bzw. die meisten kleineren Brauereien und damit auch keinerlei Bedarf an sogenannten "Premium-Marken".
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18.08.2013 21:21 Uhr von HellboyXS
 
+14 | -0
 
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Alle hoch beworbenen Biere schmecken scheiße im Gegensatz zu den kleineren Brauereien.
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18.08.2013 22:28 Uhr von Xan
 
+0 | -4
 
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11 von wievielen deutschlandweit? 1600?
Ist doch lächerlich. Selbst wenns mit Streuwirkung wg. Gruppenzwang 50-60 insgesamt waren.

Bleiben noch genug die nicht erhöht hatten und somit von den Konsumenten hätten bevorzugt werden können. Daß das ausblieb zeigt doch daß es noch nicht teuer genug ist.
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18.08.2013 22:49 Uhr von ShlomoXX
 
+1 | -1
 
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und nach dem diese Preisabsprache mit klaren Beweisen dargelegt wird, glaubt ihr dann im Ernst dass die Preise wieder Fair gestaltet werden?
Der einzige der davon was kassieren wird, ist Kartellamt, Finanzamt etc.. Einfache Bürger bleiben auf die Leeren Flaschen sitzen :))))
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18.08.2013 23:16 Uhr von Schmollschwund
 
+0 | -0
 
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@xan_
11 von wievielen deutschlandweit? 1600?

Dann schau Dich mal um wie viele von den 1600(?) Brauereien wirklich überall vertreten sind. Im Laden, Ok da sind es vielleicht mal 20-30, aber an der Tanke z.B. höchstens 10, meist überall. Die 10 erreichen dann viel mehr Leute als die 1000 und ein paar jemals erreichen könnten. Hätte ja gerne mehr Alternativen. Is aber nicht, also haben die 11 eine enorme Wirkung.
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19.08.2013 03:35 Uhr von hennerjung
 
+2 | -0
 
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Nicht neues, gibt die Sekretärin einer kleinen Privatbrauerei hier auch direkt zu.
Die Chefin ist Vorsitzende in der Gilde und da wird das direkt abgesprochen. Vom Bierpreis, über Kühlwagen / Biergarnituren und Bonusse für Stammkunden.
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19.08.2013 07:07 Uhr von Xan
 
+0 | -0
 
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@diverse kommentatoren :)

Hier gehts doch nicht nur um die paar Flaschen die an der Tanke oder im Supermarkt umgesetzt werden. Die sind mit den kleinen Privatbrauereien doch gar nicht zu vergleichen.

Wer hat denn meist die Konzessionen für die lokalen Kneipen, Bars und Restaurants? Genau, die Brauereien aus dem Umfeld. Solange da der Preis stimmt, kann doch der Supermarktpreis egal sein. Der reguliert sich ohnehin über die Zulieferkette mit den großen Supermarktfirmen.
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19.08.2013 07:15 Uhr von Rekommandeur
 
+5 | -0
 
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Interessant...den Brauereien kann man innerhalb von wenigen Jahren nachweisen, das Preisabsprachen stattfanden/stattfinden.
Aber die Mineralölkonzerne werden seit Jahrzehnten angeblich genau beobachtet, und dort konnte man noch nie Preisabsprachen nachweisen ?
Was bitte soll das ?
Ich glaube, das Kartellam wird seit Jahrzehnten von den Ölkonzernen geschmiert, damit es eben garnichts tut.
Wäre ja auch im Interesse des Staates...denn immerhin verdient der, mit jedem Cent mehr an der Tanke, ordentlich mit.
Der wird sich hüten sich da einzumischen.
Immerhin gehen mittlerweile über 50% des Spritpreises ohne über Los zu gehen, direkt in die Staatskasse.
Und die Brauereien ?
Die müssen eben auch ihre Preise dem Markt anpassen, weil ja mit den Rohstoffen an der Börse spekuliert wird.
Und das Ergebnis müssen alle Kunden zahlen, weil es immernoch skrupellose Menschen gibt, die mit Nahrungsmitteln unbedingt an der Börse reichen werden wollen.
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19.08.2013 15:34 Uhr von jens3001
 
+0 | -1
 
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ShlomoXX

Du Gehirnakrobat. Was ist denn das Finanzamt oder das Kartellamt?

Genau! Eine staatliche Einrichtung.


Und wer ist der Staat? Na? Kommst du drauf?
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21.08.2013 13:13 Uhr von ShlomoXX
 
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@ jens3001

ich empfehle dir deine Merkelsuppe drei Mal am Tag und ein Mal vor dem Einschlafen zu trinken.

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